Was geht heute noch?

18:00 bis 21:00
Magdeburg, Universität

Termine & News

Europas neue Mauern - Veranstaltung zur EU-Migrationspolitik

Termin am: 

Donnerstag, 18. Oktober 2018 - 18:00 bis 21:00

Ereignis: 

  • Infoveranstaltung
  • Vernetzungstreffen
  • Vortrag & Diskussion

Zehntausende sind bereits im Mittelmeer ertrunken, trotzdem setzt die EU-Migrationspolitik weiterhin auf Abschottung und Abschreckung. Die EU-Grenzagentur FRONTEX erhält immer mehr Geld, Ausrüstung und Kompetenzen, die Seenotrettung gehört aber weiterhin nicht zu ihren Aufgaben. Auch die Militärmission EUNAVFOR MED, mit der die Europäische Union im Mittelmeer Schleuser dingfest machen will, ist immer seltener an der Bergung von Booten mit Geflüchteten beteiligt. Gleichzeitig legen Italien und Malta die privaten Rettungsorganisationen an die Kette.

Orte: 

  • Magdeburg
  • Universität

Themen: 

  • Antifaschismus
  • Antikapitalismus & Klassenkampf
  • Antimilitarismus
  • Antirassismus
  • Freiräume & Wohnungsnot
  • Repression

+++ Uhrzeit geändert +++ Nö Theater: Die vergessene Revolution - ein dokumentarisches Theaterstück über die Novemberrevolution

Termin am: 

Sonntag, 14. Oktober 2018 - 19:30

Ereignis: 

  • Performance

1918 – Eine Revolution. In Deutschland. Und erfolgreich. Im November beendeten die Revolutionär*innen den Weltkrieg, verjagten den Kaiser, stürzten das System, erkämpften die Demokratie und das Frauenwahlrecht. Sie entwickelten zahlreiche gesellschaftliche Alternativen und Utopien. Doch die Revolution wurde verraten, brutal erstickt und hundert Jahre später ist sie fast vollständig vergessen. Selbst im Jubiläumsjahr wird einmögliches Gedenken von den Jahrestagen Karl Marx‘ und der 68er Bewegung überlagert.

Orte: 

  • Magdeburg
  • Universität

Themen: 

  • Antifaschismus
  • Antikapitalismus & Klassenkampf

Kennenlern-Treffen in der Food Coop

Termin am: 

Sonntag, 30. September 2018 - 14:00 bis 15:00

Ereignis: 

  • Infoveranstaltung

Die Magdeburger Food Coop ist eine selbstverwaltete Lebensmittelkooperative, mit der wir eine Alternative zum kapitalistisch geprägten Einzelhandel praktisch erproben. Anstelle von Gewinn & Wachstum stehen bei uns die Gemeinschaft und umweltfreundlicher Konsum im Vordergrund. Dieser Gegenentwurf ermöglicht nicht nur, ökologisch erzeugte Lebensmittel und andere Naturwaren zu günstigeren Preisen als im konventionellen Biomarkt zu erwerben, sondern auch selbst aktiv mitwirken und mitbestimmen zu können. Getragen wird die Food Coop darüber hinaus durch solidarisch gestaltete Mitgliedsbeiträge. Außerdem können Produkte unverpackt erworben oder direkt von Erzeuger*innen bezogen werden. Der geschaffene Raum steht ebenso zur Verfügung für einen regen Austausch mit Menschen, die an kritischem, nachhaltigem Konsumverhalten interessiert sind.

Am Sonntag, den 30. September, findet um 14:00 Uhr in unserem Laden in der Thiemstraße 13 ein offenes Treffen statt für alle, die Interesse daran haben, die Food Coop einmal kennen zu lernen oder gleich Mitglied werden möchten. Wir sind immer auf der Suche nach Menschen, die Lust haben, der Kooperative beizutreten, sich zu engagieren oder einfach nur dort einzukaufen. Also kommt gerne vorbei! Oder meldet euch bei Fragen oder für weitere Infos per Mail: info@foodcoop-md.de

Stellungnahme zu den faschistischen Ausschreitungen in Chemnitz

Am 26.8. und 27.8. 2018 gab es in Chemnitz pogromartige Krawalle hauptsächlich provoziert von faschistischen Führern, rechtsradikalen Hooligans und geduldet von Staat und Polizei.

Die Auseinandersetzungen begannen einem Tag nachdem der 35 jähriger deutsch-kubaner Daniel H. durch Messerstiche ums Leben kam. Sein Facebook-Profil zeigt, dass er tendenziell links und antifaschistisch eingestellt war. Mit den Faschisten die nun politisches Kapital aus seinem Tod schlagen wollen hatte er nichts zu tun.

Die Instrumentalisierung seines Todes folgt, bei aller Tragik des Geschehens, der Logik der faschistischen Führungskräfte. So wurden kurz nach den Ereignissen auf dem Chemnitzer Stadtfest Gerüchte laut das es in der Auseinandersetzung um die Belästigung von Frauen ging. Es ist dabei für uns unerheblich ob die mutmaßlichen Täter einen Migrationshintergrund haben oder nicht.

Hier wird Sexismus und patriarchale Gewalt gegen Frauen genutzt um rassistische Ideologien zu Verbreiten, dabei ist es bei Gewalt gegen Frauen völlig unerheblich welcher Ethnie der Mann angehört.

Bei der rassistischen Demonstration am Montag war zu sehen, wie Faschisten und Rassisten aus dem gesamten Bundesgebiet nach Chemnitz gefahren sind um sich an den geplanten Hetzjagden und Ausschreitungen zu beteiligen. Wir wollen dies betonen weil wir mit der Hetze die der ostdeutschen Bevölkerung nach diesen Angriffen wiedereinmal entgegen schlägt brechen wollen. Es stimmt das sich viele ChemnitzerInnen an der Demonstration beteiligt haben aber genauso wurde der Gegenprotest von mutigen Chemnitzer Menschen getragen und viel zu wenige haben sich aus verschiedenen Gründen nicht gegen die Faschisten gestellt.

Es liegt an uns allen, gemeinsam einen fortschrittlichen und freiheitlichen Gegenentwurf zu diesem kapitalistischen System aufzubauen der entgegengesetzt zur Logik der reichen AfD-Funktionäre und der anderen Kapitalisten liegt. Denn dies ist das wirkliche Problem, der Kampf zwischen Arm und Reich in dem wir gegeneinander Aufgehetzt werden, im Kampf um die Krümel die uns vor die Füße gelegt werden. Die Menschen welche vor wirtschaftlicher Armut, Krieg, Folter und Vertreibung aus ihre Heimat fliehen, werden von eben jenen Kriegstreibern und Profiteuren der Ausbeutung der „dritten Welt“, welche sie erst zur Flucht bewegt haben medial als das Problem dargestellt. Während wir immer wieder hören dass das Boot voll sei, werden durch Steuergelder Milliardenüberschüsse erzielt und deutsche Konzerne einen Rekordgewinn nach dem anderen einfahren, wird unserer Klasse jeden Tag mehr die Luft zum Atmen genommen und dabei ist es Unerheblich ob wir Mohammed oder Anna heißen, Sakine oder Heiko wir alle sind von ihrer Ausbeutung betroffen egal welcher ethnischen Gruppe wir angehören.

Gleichzeitig müssen wir aber Erkennen das sich die rassistische Ideologie immer weiter in unseren Nachbarschaften ausweitet und wir alle müssen sie gemeinsam mit ihren tödlichen Folgen bekämpfen und uns gegen sie wappnen. Wir können und konnten uns dabei noch nie, auf den Staat verlassen den dieser ist Teil des Problems, er stellt sicher das weiterhin Arm und Reich existiert und ist, wie der NSU es nur zu gut bewiesen hat, Teil der faschistischen Bewegung. Der Staat wird uns mit seinen neuen Polizeigesetzten einem Verfolgungsapparat aussetzten wie wir ihn seit dem Faschismus der Nationalsozialisten nicht mehr gesehen haben. Das bedeutet dass wir uns selbst organisieren und auf Augenhöhe begegnen müssen, uns gegenseitig unsere Ängste nehmen und im Dialog miteinander die sich zuspitzenden sozialen Konflikte lösen müssen. Parallel dazu gilt es sich gemeinsam gegen die rassistischen, faschistischen, sexistischen und staatlichen Angriffe zur Wehr zu setzten.

Wir wissen was 1933 geschah, wir haben gesehen was 1992 in Lichtenhagen passiert ist, wir wissen also was auf uns zukommt und wir dürfen es nicht zulassen.

 

Schulter an Schulter gegen den Faschismus

Klassenbewusstsein entwickeln!

Klassenkämpfe entfalten!

Proletarische Autonomie erkämpfen!

Faschistischer Angriff am frühen morgen des 04.08.2018 auf das „Libertäre Zentrum Magdeburg“ (L!Z)

Kurz vor 05.00 Uhr morgens, am Samstag dem 04.08.2018, begannen mehrere Faschist*innen vor dem „Libertären Zentrum Magdeburg“ (L!Z) zu randalieren und worfen ein Umsonstladen-Regal und eine Metallfigur, welche vor dem Haus standen um. Im Anschluss zogen sie zu Fuß und mit Autos kurz zur Haltestelle „Mariannenstraße“ um dann zuerst mehrmals vor dem Haus Auf- und abzufahren. Dann stiegen sie aus und begannen mehrere Steine und Flaschen, welche sie zuvor scheinbar konsumiert haben (Bierflaschen, eine Vodka Flasche und eine Pfeffiflasche) gegen das Haus und in Fenster zu werfen. Dabei wurde ua. eine schlafende Person nur knapp von einem mehreren Kilogramm schweren Stein verfehlt.  Durch den Steinbewurf wurden ingesamt zwei Fenster zerstört. Die Faschist*innen wirkten stark alkoholisiert und mit anderen Substanzen vollgepumpt. Sie trugen alle auffällige Kleidung z.B.  eine hell rotes Yakuza-Shirt, ein blaues FCM-Schirt („Magdeburg is ufjestiegen“) oder traten teilweise Oberkörperfrei auf. Die Fahrerin eines Wagens trug auffällige rote Haare und wurde durch die anderen laut mit dem Namen „Juli“ oder „Julia“ gerufen. Nachbar*innen, welche das Geschehen beobachteten und die Angreifer*innen aus ihren Wohnungen heraus filmten und Ansprachen wurden durch diese Beleidigt. Unsere Nachbar*innen berichteten uns danach, dass die Faschist*innen versucht haben sich zu vermummen damit, aber überfordert waren. Die Kennzeichen beider Autos konnten notiert werden und sind uns nun bekannt, ausserdem gelang es die Täter*innen und Fahrzeuge zu fotografieren. Beide Fahrzeuge hatten magdeburger Kennzeichen. Insgesamt handelte es sich um 9 Faschist*innen die am Angriff beteiligt waren. Der Angriff dauerte ca. 15-20 min. Nach ca. 30 minuten trafen die ersten, von Nachbar_innen alamierten Polizist*innen ein, und nahmen Anzeigen und von aussen erkennbare Schäden auf. Die Schäden am Haus belaufen sich auf zwei eingeworfene Fenster und leichten Beschädigungen am Umsonstladen-Regal und der Metallskultur. Dennoch sehen wir den Angriff als versuchten Mordanschlag da die Täter*innen bewusst Steine in Fenster geworfen haben, die aufgrund der momentanen Hitzewelle von Bewohner*innen geöffnet wurden um eine kühle Nacht zu bekommen. Ein Angriff in dieser Intensität hat das L!Z lange Zeit  nicht erlebt, dennoch kommt es wöchentlich zu vereinzelten Flaschenwürfen in der Nacht, so wie dem Rufen faschistischer Parolen aus vorbeifahrenden Autos herraus. Leider reiht sich auch dieser Angriff in eine Reihe von Angriffen durch Faschist_innen in Magdeburg und dem gesamten Gebiet Sachsen-Anhalts, in den letzten Monaten, ein. Dieser und andere Angriffe werden natürlich nicht unbeantwortet bleiben und werden Konsequenzen für die Täter_innen haben, der provinzielle Charakter Magdeburgs und ein solider, antifaschistischer Selbstschutz haben es schon oft ermöglicht Nazis ausfindig zu machen und sie handlungsunfähig zu machen.

By any means necessary

Orte: 

  • Infoladen Salbke
  • Libertäres Zentrum

Themen: 

  • Antifaschismus

Feminist Resist Holidays in Meuchefitz

Termin am: 

Freitag, 24. August 2018 (Ganztägig) bis Dienstag, 28. August 2018 (Ganztägig)

Ereignis: 

  • Küfa & Vokü
  • Vernetzungstreffen
  • Vortrag & Diskussion
  • Workshop

Feminist Resist Holidays

in Meuchefitz vom 24.08 – 28.09.2018

 

Languages:  

[deutsch]

[english] 

[العربية] - arabic

[زبان فارسی] - farsi

[français]

[türkçe]

[kurmancî]

[srpsko-hrvatski] - serbo-croatian

[ру́сский] - russian

[español]

[português]

 

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[deutsch]

 

Feminist Resist Holidays

Wissen und Können teilen, Gemeinsam stark bleiben und stärker werden

Wann? 24. bis 28. August (Freitag bis Dienstag)

Wo? Gasthof Meuchefitz (Niedersachsen/Wendland, Nähe Bahnhof Dannenberg)

Was? 5-Tage Treffen von und für Frauen (FLTI*). Es kostet nichts. Außer du möchtest etwas Geld spenden.

Es gibt:

- Kurse um Neues zu lernen und zu probieren

- eine Kinder-Betreuung

- Übersetzungen in mehrere Sprachen

- Zeit zum Kennen-Lernen

- Essen und Trinken

Wir möchten die 5 Tage gemeinsam gestalten! Eure Ideen, Wünsche und Projekte sollen Platz finden. Auch aufeinander aufpassen, putzen und gemeinsam kochen gehören dazu. 

Hier ein paar Fragen für die Planung:

- Mit wie vielen Menschen willst du/wollt ihr kommen? (Erwachsene und Kinder)

- Was möchtest du/ihr gerne machen oder lernen?

- Gibt es ein Angebot/Workshop, den du/ihr machen könnt?

- Was brauchst du/ihr um auf den „Feminist Resist Holidays" eine gute Zeit zu haben?

- Welche Sprachen kannst du übersetzen?

Es können ca. 60 Menschen dabei sein. Für die Planung schreibt uns bitte sobald wie möglich eine Antwort!! Wir melden uns dann mit weiteren Informationen zur Anmeldung.

Email-Adresse: feminist_resist@riseup.net

Mehr Informationen findet ihr auf unserem Blog: https://feministresist.blackblogs.org

Wir freuen uns auf euch! 

 

Women Breaking Border Kundgebung

Termin am: 

Montag, 23. Juli 2018 - 13:00 bis 16:00

Ereignis: 

  • Kundgebung

Women in Exile & Friends

Women* Breaking Border Summer Bus Tour

23.7.18 Women* Breaking Border Kundgebung 13-16 Uhr auf dem Alten Markt in Magdeburg

Filmvorführung: 14.Tîrmeh (14. Juli) – Die Hölle von Dîyarbakir

Termin am: 

Samstag, 14. Juli 2018 - 19:00

Ereignis: 

  • Filmvorführung

Am kommenden Samstag ist der Jahrestag des Widerstand des 14. Juli 1982. An diesem Tag begannen kurdische Revolutionäre im Knast von Diyarbakir (Amed, Kurdistan) ihren Hungerstreik. Wir zeigen deshalb am Samstag um 19 Uhr im Infoladen Stadtfeld den Film „14.Tîrmeh (14. Juli) – Die Hölle von Dîyarbakir“, der die Geschichte erzählt und die Hintergründe beschreibt.

Orte: 

  • Magdeburg
  • Infoladen Stadtfeld

Rage & Love Festival

Termin am: 

Freitag, 25. Mai 2018 - 14:00 bis Sonntag, 27. Mai 2018 - 20:00

Ereignis: 

  • Konzert
  • Lesung
  • Vortrag & Diskussion
  • Workshop

Wir starten in die 2. Runde! ♥

Auch dieses Jahr wollen wir wieder Punk, Hardcore und Hip Hop mit reichlich Nebenprogramm vereinen.

Freitag:

+++Bands+++

Fontanelle
No Exit Berlin
Rasta Knast - official profile

Samstag:

+++Bands+++

Cressida
Social Enemies
Ratrace
Deathbearer
Arrow Minds
Tides Denied
Giver

Sonntag:

+++Bands+++

Konta
Carmel Zoum
Jennifer Gegenläufer

Eintritt: 5 - 10 € pro Tag auf Spendenbasis

Wo: Insel der Jugend Magdeburg

*Nur für Freund*innen
*If you`re sexist, racist, homophobic or fascist DON`T COME IN!

 

mehr Infos: www.facebook.com/events/147774785881978

Orte: 

  • Magdeburg

Kennlerntreffen in der Food Coop

Termin am: 

Sonntag, 18. März 2018 - 14:00 bis 15:00

Ereignis: 

  • Infoveranstaltung

Die Magdeburger Food Coop ist eine selbstverwaltete Lebensmittelkooperative, mit der wir eine Alternative zum kapitalistisch geprägten Einzelhandel praktisch erproben. Anstelle von Gewinn & Wachstum stehen bei uns die Gemeinschaft und umweltfreundlicher Konsum im Vordergrund. Dieser Gegenentwurf ermöglicht nicht nur, ökologisch erzeugte Lebensmittel und andere Naturwaren zu günstigeren Preisen als im konventionellen Biomarkt zu erwerben, sondern auch selbst aktiv mitwirken und mitbestimmen zu können. Getragen wird die Food Coop darüber hinaus durch solidarisch gestaltete Mitgliedsbeiträge. Außerdem können Produkte unverpackt erworben oder direkt von Erzeuger*innen bezogen werden. Der geschaffene Raum steht ebenso zur Verfügung für einen regen Austausch mit Menschen, die an kritischem, nachhaltigem Konsumverhalten interessiert sind.

Am kommenden Sonntag (18. März) findet um 14:00 Uhr in unserem Laden in der Thiemstraße 13 ein offenes Treffen statt für alle, die Interesse daran haben, die Food Coop einmal kennen zu lernen oder gleich Mitglied werden möchten. Wir sind immer auf der Suche nach Menschen, die Lust haben, der Kooperative beizutreten, sich zu engagieren oder einfach nur dort einzukaufen.

Also kommt gerne vorbei! Oder meldet euch bei Fragen oder für weitere Infos per Mail: info@foodcoop-md.de

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