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SUMMARY:Wie Tech-Konzerne und Großmächte die Welt unter sich aufteilen
DESCRIPTION:Wie Tech-Konzerne und Großmächte die Welt unter sich aufteile
 n\nLesung aus „Digitaler Kolonialismus“ mit dem Autor  Sven Hilbig\nMo
 deration: Dennis Jannack\, RLS\n\nVeranstaltung der RLS Sachsen-Anhalt in 
 Kooperation mit der Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt 
 und der Stadtbibliothek Magdeburg\n\nDigitale Technologien mit ihren Versp
 rechen von Effizienz und Prozessoptimierung gelten vielen als Heilsbringer
 . Aber wer zahlt den Preis dafür? In seinem Buch zeigt Sven Hilbig auf wi
 e sich koloniale Machtverhältnisse in der Digitalisierung fortschreiben. 
  In Ländern wie Kenia oder den Philippinen schauen sich Heere von ausgebe
 uteten Arbeitern und Arbeiterinnen täglich traumatisierende Inhalte an\, 
 damit wir unbeschwert Sozialen Medien und Künstliche Intelligenz nutzen k
 önnen. In Ägypten und Vietnam leiden Aktivist*innen unter technisch hoch
 gerüsteten Diktatoren. Die Großmächte USA\, China und auch Europa spiel
 en dieses Spiel nicht nur mit\, sondern verschärfen aktiv die Ausbeutung 
 und Kontrolle im Globalen Süden.\n\n-------\nInnovativ\, mächtig\, rück
 sichtlos – kaum eine Geschichte wird so oft erzählt wie die vom unaufha
 ltsamen Aufstieg der Tech-Konzerne an die Spitze der global vernetzten Wel
 t. Nur ein Kapitel wird dabei ausgelassen: Der Preis\, den der Globale Sü
 den dafür bezahlt. Der Tech-Journalist Ingo Dachwitz und der Globalisieru
 ngsexperte Sven Hilbig beleuchten diesen blinden Fleck und zeigen die welt
 weiten Folgen des digitalen Kolonialismus sowie bestehende Ansätze für e
 ine gerechtere Digitalisierung auf. Soviel steht fest: AI will not fix it.
 \n\nDas Versprechen der Digitalen Revolution ist die Heilserzählung unser
 erZeit. Dieses Buch erzählt eine andere Geschichte: Die des digitalen Kol
 onialismus. Statt physisches Land einzunehmen\, erobern die heutigen Kolon
 ialherren den digitalen Raum. Statt nach Gold und Diamanten lassen sie unt
 er menschenunwürdigen Bedingungen nach Rohstoffen graben\, die wir für u
 nsere Smartphones benötigen. Statt Sklaven beschäftigen sie Heere von Kl
 ickarbeiter:innen\, die zu Niedriglöhnen in digitalen Sweatshops arbeiten
 \, um soziale Netzwerke zu säubern oder vermeintlich Künstliche Intellig
 enz am Laufen zu halten. Der Kolonialismus von heute mag sich sauber und s
 mart geben\, doch eines ist gleichgeblieben: Er beutet Mensch und Natur au
 s und kümmert sich nicht um gesellschaftliche Folgen vor Ort. Im Wettkamp
 f der neuen Kolonialmächte ist Digitalpolitik längst zum Instrument geop
 olitischer Konflikte geworden – der Globale Süden gerät zwischen die F
 ronten.\n\nDas Buch wurde als Wissensbuch des Jahres 2025 ausgezeichnet un
 d war für den Deutschen Sachbuchpreis nominiert
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