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Die Regierung plant eine Sozialreform nach der anderen. Was uns als notwendige Anpassungen an eine neue Welt verkauft werden soll, sind Angriffe auf dich und mich, auf uns als Arbeiter:innen. Es scheint kein Ende zu nehmen, eine Dreistigkeit folgt der anderen. Und dann werden wir noch offen beleidigt vom Kanzler, wir seien zu bequemlich und faul geworden. Unsere Arbeit hält den Laden am Laufen, aber die Profite weniger scheinen nicht stark genug zu wachsen, daher müssen wir alle drunter leiden. Sie wollen den 8 Stunden Tag abschaffen, dann dürfen wir 13 Stunden die Woche malochen. Mit Kettenbefristungen und Einschnitten beim Arbeitslosengeld sollen wir dann dazu gebracht werden, alle noch so unwürdigen Arbeitsbedingungen hinzunehmen, um bloß die Arbeitslosigkeit zu vermeiden. Bei Kindern, Sozialem, im Gesundheitswesen und überall wird Gespart, aber für Panzer und Überwachung gibts Milliarden. Es ist kein Zufall, dass diese Sachen gleichzeitig passieren. Je mehr Gleichzeitig passiert, desto hilfloser fühlen wir uns, überwältigt von der Schieren Masse an Einschnitten das man schlicht keinen Überblick mehr hat. Und genau das ist gewollt. Man will uns vereinzelt, das wir zuhause meckern aber mehr auch nicht. Dazu sagen wir als Freie Arbeiter:innen Union Magdeburg NÖ! Auch wenn es sich erstmals nach wenig anhört, der erste Schrit t diese Hilflosigkeit zu überwinden ist zusammenzukommen, realisieren das dies kein Individuelles sondern ein gesellschaftliches Problem ist. Nicht nur du und ich sind davon betroffen, Millionen von Arbeiter:innen werden angegriffen. Nur gemeinsam kann man gegen ihre Angriffe vorgehen und eigene Forderungen stellen. Kollektiv können wir Druck ausüben, im Betrieb, in der Schule, auf den Straßen. Aber dies passiert erst, wenn man zusammenkommt, miteinander redet und sich verbündet. Darum möchten wir als FAU Magdeburg am 11.09.26 ab 17 im Klosterbergegarten zusammenkommen und laden alle und jeden darauf ein. Den ersten, nötigen Schritt wagen. Wir wollen dort miteinander reden, was die Regierung plant, was dies für uns bedeutet und wie wir uns gegenseitig unterstützen können. Es wird kein einfacher Weg, aber es ist das einzige was uns bleibt. Mehr Infos unter nichtegal.fau.org
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