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F*antifa: Feministische Antifa-Arbeit damals und heute

Termin am: 

Mittwoch, 26. April 2017 - 19:00

Ereignis: 

  • Infoveranstaltung
  • Vortrag & Diskussion

F*antifa erlebte ihre Blütezeit in den 1990er Jahren. Sie nannten sich Frauen-Antifa, Feministische Antifa und Antifaschistische FrauenLesben-Gruppen. Zeitweise existierten über 25 solcher Gruppen in Deutschland. Vorher waren die Aktivist*innen oft in männlich dominierten Antifa-Gruppen organisiert. Ihnen ging es darum, inhaltlich neue Schwerpunkte zu setzen und Antifaschismus nicht auf reine Anti-Nazi-Politik zu reduzieren. Sexismus innerhalb dieser Strukturen sollte sichtbar gemacht und problematisiert werden. Gleichzeitig  gab es aber auch innerhalb der Fantifa-Strukuren harte Debatten und Kontroversen. Heute gibt es nur noch wenige solcher Gruppen und in der Geschichtsschreibung finden sie kaum Erwähnung.

Der Vortrag widmet sich mit zeitgenössischen Texten, Flugblättern und Interviews ihren Wirken, ihren Beweggründen und Aktionen damals bis heute.
Von Referierenden des feministischen Bündnis „Kämpfe verbinden – Grenzen überwinden“

Ort: Universität Magdeburg, Gebäude 40B (Zschokkestr. 32), Raum 231

Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.

Orte: 

  • Magdeburg
  • Universität

Themen: 

  • Antifaschismus
  • Antisexismus & Gender & Queer

Demokratisierung des Internets

Termin am: 

Donnerstag, 27. April 2017 - 18:00 bis 21:00

Ereignis: 

  • Vortrag & Diskussion

Das Internet wurde immer als eine emanzipatorische Möglichkeit verkauft, die Menschen aus aller Welt zusammenzubringen kann, möglichst kostenlos. Dies hat sich aber nur oberflächlich erfüllt – mit Facebook und Twitter bestehen nahezu unendlich viele Möglichkeiten sich zu informieren, miteinander zu kommunizieren, und bei Google ist jede Information nur ein Klick weit entfernt. Gleichzeitig ist die Digitalwirtschaft geprägt von Monopolstrukturen. Innerhalb kürzester Zeit fand ein enormer Konzentrationsprozess im digitalen Raum statt. Damit einher geht ein großes Machtpotential privater Konzerne. Sie können die gesamte Kommunikation auswerten, Geheimdienste bekommen die Möglichkeit, die Daten zur Überwachung zu nutzen und durch Algorithmen können die Informationsmöglichkeiten der Menschen beeinflusst werden.
Der Kultursoziologe Thomas Wagner fordert deswegen die Rückeroberung der „digitalen Welt“ durch die Menschen. Sie sollen nicht nur Nutzer sein, sondern die Strukturen gemeinschaftlich entwickeln und kontrollieren. Ziel ist der Aufbau eines öffentlich-rechtlichen Internets, damit die Digitalisierung ihr Befreiungspotential verwirklichen kann. Aus dem Internet der Konzerne muss ein demokratisches Bürgernetz werden!
Deswegen: Öffentliche Kontrolle statt privater Monopole!

FHW, Zschokkestraße 32, Raum 025

Orte: 

  • Magdeburg
  • Universität

Themen: 

  • Antikapitalismus & Klassenkampf

28.04. Radical Queer mit Hatehug, Okma & Relups und Gewaltbereit

Termin am: 

Freitag, 28. April 2017 - 21:00 bis Samstag, 29. April 2017 - 3:00

Ereignis: 

  • Konzert
  • Küfa & Vokü

Radical Queer @ L!Z 

mit 

Hatehug (HC-Punk from Berlin)

https://www.facebook.com/hatehug

https://hatehug.bandcamp.com/​

Okma & Relups (Hip-Hop from Wien)

https://www.facebook.com/okmarelups/

http://okmarelups.com/

Gewaltbereit (angepisster Deutschpunk from Leipzig)

https://gewaltbereit.bandcamp.com/

+ Vegane KÜFA

Start: 21 Uhr

if you re a sexist,
racist,
homophobic
or basically an asshole
DON`T COME IN
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nur für Freund*innen
NO PHOTOS

Orte: 

  • Libertäres Zentrum

Rojava Soliparty + Film

Termin am: 

Samstag, 6. Mai 2017 - 19:00 bis Sonntag, 7. Mai 2017 - 5:00

Ereignis: 

  • Filmvorführung
  • Küfa & Vokü

Acht Stunden auf eine Reise durch die wunderbaren Weiten der Tanzmusik zwischen Rebel Rhythms und Bastard Beats.

Mögliche Erlöse wollen wir gerne in den Wiederaufbau in Rojava, konkret in die Unterstützung von Frauenprojekten fließen lassen. Das machenwir über avahi - solidarity construction rojava, die wiederum mit WJAR, der Stiftung freier Frauen Rojavas zusammenarbeiten.

ab 19:00h Film: "Leben und Werk von Andre Lorde" //
Vegane KÜFA

ab 21:00h Dj- Set "Remix the future"

Wie die Antifa entstand – Mit Bernd Langer (Künstler und Schriftsteller)

Termin am: 

Mittwoch, 19. April 2017 - 19:00 bis 21:30

Ereignis: 

  • Infoveranstaltung

Wie die Antifa entstand - Mit Bernd Langer (Künstler und Schriftsteller)

Aus der Veranstaltungsreihe des Bündnis Studierende gegen Rechts "Faschismus und Antifaschismus - Begriff, Entwicklungen, Praxis" im Tagungsraum der Universitätsbibliothek Magdeburg

„Schwerste Krawalle in Frankfurt“ titelten die Medien nach dem 17. Juni 1978. Militante hatte aus einer Antifa-Demonstration Polizeiabsperrungen vor dem Rathaus angegriffen, um das NPD-„Deutschlandtreffen“ zu verhindern. 1979 und 1980 folgten die „Rock gegen Rechts“-Konzerte mit mehr als 40 000 Menschen. Die NPD gab ihr Treffen danach auf.
In der BRD entstand zu dieser Zeit eine neue antifaschistische Bewegung. Eine führende Rolle spielten bald Autonome, von denen einige versuchten, den Widerstand zu koordinieren. Sie propagierten einen Antifaschismus, den sie als Kampf gegen das „imperialistische System“ verstanden.
Straßenschlachten wie am 1.10.1983 in Fallingbostel oder die Unruhen nach dem Tod von Günter Sare am 28.9.1985 in Frankfurt am Main, Kommando-Militanz und Bündnisaktionen gehörten zu den Konzepten, die schließlich in der heutigen Antifa-Bewegung mündeten.
Eine detaillierte Beschreibung dieser Entwicklung und eine Analyse der Ansätze von damals bis heute.

Bernd Langer ist Künstler und Autor, unter anderem des Buches „Antifaschistische Aktion – Geschichte einer linksradikalen Bewegung“.

 

Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.

Orte: 

  • Magdeburg
  • Universität

Faschismus - was ist das eigentlich? Mit Mathias Wörsching (faschismustheorie.de)

Termin am: 

Mittwoch, 12. April 2017 - 19:00 bis 21:30

Ereignis: 

  • Infoveranstaltung

Faschismus - was ist das eigentlich?
Mit Mathias Wörsching (faschismustheorie.de) im Tagungsraum der Universitätsbibliothek Magdeburg

Aus der Veranstaltungsreihe des Bündnis Studierende gegen Rechts: "Faschismus und Antifaschismus - Begriff, Entwicklungen, Praxis"

"Meinungsfaschismus" warf Professor Gerald Wolf im Interview mit der "Volksstimme" den Protestierenden vor, die im Januar dieses Jahres seinen Vortrag über "das männliche und weibliche Gehirn" bei einer AfD-Veranstaltung an der Magdeburger Universität verhindert hatten. Das Wort "Meinungsfaschismus" ist ähnlich wie "Linksfaschismus" ein Kampfbegriff, den Rechte gerne gegen Menschen einsetzen, die ihre Ideologie und Propaganda nicht widerstandslos hinnehmen. Aber auch die politische Linke hat den Faschismusbegriff schon immer inflationär für alle möglichen autoritären und repressiven Tendenzen verwendet und diesen Begriff damit entgrenzt und entwertet.
Die Veranstaltung soll eine kritische Rekonstruktion des Faschismusbegriffs leisten und damit eine Grundlage für seine sinnvolle Anwendung schaffen. Gleichsam im Vorbeigehen werden dabei einige wichtige Grundgedanken verschiedener Faschismustheorien vorgestellt und Hinweise für eine weitergehende eigene Beschäftigung mit dem Thema gegeben.

Zum Referenten:
Mathias Wörsching ist Historiker und Politologe aus Berlin, betreibt die Internetseite "faschismustheorie.de" und wird 2017 ein Einführungsbuch zum Thema in der Reihe "theorie.org" veröffentlichen.

Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.

 

Orte: 

  • Magdeburg
  • Universität

01.04.17 Punkkonzi mit Bernd Wand, Angebrachte Panik und Kawkakawka

Termin am: 

Samstag, 1. April 2017 - 18:00 bis Sonntag, 2. April 2017 - 3:00

Ereignis: 

  • Konzert
  • Küfa & Vokü

Punkkonzi im L!Z mit:

Bernd Wand (Punkrock)

https://www.facebook.com/berndwandband/

Angebrachte Panik (Punk)

http://angebrachtepanik.blogsport.de/

Kawkakawka (Punk und Polyphonklingelton)

+Vegane KÜFA

Orte: 

  • Libertäres Zentrum

24.03.17 "Hinter den Barrikaden – Eine Reise durch Nordkurdistan im Krieg"

Termin am: 

Freitag, 24. März 2017 - 19:00 bis 22:00

Ereignis: 

  • Infoveranstaltung
  • Lesung
  • Vortrag & Diskussion

Vortrag und Diskussion zu dem Buch „Hinter den Barrikaden“

Fünf Journalist*innen des Nachrichtenportals Lower Class Magazine besuchten im Januar und Februar 2016 die Türkei und berichteten in ihren Reportagen über die Belagerung kurdischer Städte durch das türkische Militär. In den Städten wurden Ausgangssperren verhängt, hunderte Zivilisten verloren durch Scharfschützen-, Artillerie- und Panzerfeuer ihr Leben. Als Reaktion auf diese brutalen Angriffe fing die kurdische Bevölkerung an, Widerstand zu leisten. Die Gräben und Barrikaden, die die oft sehr jungen Aktivist*innen aushoben und aufbauten, wurden zum Symbol einer neuen Phase des Ringens um demokratische Autonomie. Das Buch „Hinter den Barrikaden“ gewährt einen tiefen und intensiven Einblick in die Entwicklungen von 2016 bis heute. Der Journalist Alp K. wird aus dem Buch lesen, sowie weiteren Input zu den aktuellen Entwicklungen geben. Im Anschluss wird der Raum geöffnet für eine spannende Podiumsdiskussion.

Orte: 

  • BUND

Europäische Frauenbewegungen

Termin am: 

Freitag, 10. März 2017 - 18:30 bis 21:30

Ereignis: 

  • Infoveranstaltung
  • Vortrag & Diskussion

Vortrag & Diskussion über europäische Frauenbewegungen

Orte: 

  • Infoladen Stadtfeld

Themen: 

  • Antifaschismus
  • Antikapitalismus & Klassenkampf
  • Antisexismus & Gender & Queer

Mobi-Vortrag am 06.03. im L!Z für die Gedenkdemo am 11.03. in Dessau

Termin am: 

Montag, 6. März 2017 - 20:30 bis 21:30

Ereignis: 

  • Infoveranstaltung

Am kommenden Montag, den 6. März, werden die Genoss*innen von Dessau Nazifrei bei uns, im L!Z /Infoladen [Salbke] eine Mobiveranstaltung für ihre Gedenkdemonstration am 11. März in Dessau durchführen.

Ihr bekommt Infos über die regionale Neonaziszene, die aktuelle Lage in Dessau-Roßlau und über alle bisher bekannten Veranstaltungen und Kundgebungen am 11.03. in Dessau.
Mobimaterial könnt ihr euch natürlich auch abholen.

Schnappt eure Freund_Innen und kommt vorbei !

 

06.03. | 20:30 | Libertäres Zentrum, Alte Salbke 144 | Magdeburg

Orte: 

  • Infoladen Salbke
  • Libertäres Zentrum

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