Universität

Word up! Ein SpokenWord - Abend mit SchwarzRund

Termin am: 

Freitag, 17. November 2017 - 19:00 bis 21:00

Ereignis: 

  • Lesung
  • Performance

SchwarzRund bloggt, schreibt und rantet über Mehrfachdiskriminierungen. Am 17.11. / 19:00 Uhr freuen wir uns, sie im Campustheater begrüßen zu dürfen!

SchwarzRund kam als Schwarze Deutsche Dominikaner*in mit drei Jahren nach Bremen, lebt seit fast zehn Jahren in Berlin. Seit 2013 publiziert sie auf ihrem Blog schwarzrund.de und in diversen Magazinen.
Mehrdimensionale Lebensrealitäten inner- und außerhalb von Communities verhandelt sie in Performance-Texten, Vorträgen und
Veranstaltungsreihen.
2016 erschien ihr afropolitaner Berlin-Roman BISKAYA im Zaglossus Verlag.
(Foto: Ina Müller / Reihe PLUS)

http://schwarzrund.de/
https://www.facebook.com/SchwarzRund/

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Im Anschluss an den Slam gibts ne dicke Sause inklusive lila Brause (Cocktails&Einhornlikör) im Libertären Zentrum! Also holt eure Tanzschuhe raus und macht euch auf die Socken! ...because the night belongs to lovers!

https://www.facebook.com/events/526434261026334/

 

Orte: 

  • Magdeburg
  • Universität

Themen: 

  • Antirassismus
  • Antisexismus & Gender & Queer

2. Offenes Treffen / 2nd open meeting

Termin am: 

Donnerstag, 23. November 2017 - 19:00 bis 22:00

Ereignis: 

  • Infoveranstaltung
  • Vortrag & Diskussion
  • Workshop

English translation below *****

2. Offenes Treffen des Bündnis Studierende gegen Rechts (BsgR)
mit Input zu „Betroffene rechter Gewalt in Magdeburg seit 1990“

In Magdeburg sind Neonazimus und Rassismus schon lange präsent. Seit 1990 sind hier mindestens vier Menschen durch rechte Gewalt ums Leben gekommen, jahrelang war Magdeburg mit dem sogenannten „Trauermarsch“ im Januar einer der Treffpunkte der deutschen Neonaziszene und auch momentan sind rechtsradikale Gruppen und Parteien wie die „Identitäre Bewegung“ oder „die Rechte“ hier aktiv und präsent. Die AfD sitzt mit über 12% im Bundestag. Die Hetze gegen Menschen, die nicht in rechtspopulistische Kategorien sogenannter „deutscher Leitkultur“ passen nimmt kein Ende, täglich ereignen sich rassistische Übergriffe, ob klein oder groß, verbal oder physisch, in der Straßenbahn, im Supermarkt oder auf der Straße. Vielleicht hast Du selbst so etwas auch schon erlebt.

Für uns als Bündnis Studierende gegen Rechts sind diese Zustände nicht hinnehmbar. Wir sind fest davon überzeugt, dass ein gleichberechtigtes, solidarisches Miteinander nicht nur möglich, sondern unerlässlich ist und sind als Gruppe aus der Notwendigkeit heraus entstanden, dass es gerade in Magdeburg wichtig ist, sich als Studierendenschaft gegen Rechts zu positionieren. Wir wollen durch Veranstaltungen und Aktionen informieren und so dazu auffordern, sich dem rassistischen, antisemitischen und sexistischen Jetzt-Zustand entgegenzustellen!

Starten werden wir das Treffen mit einem Input zu den Betroffenen rechter Gewalt in Magdeburg seit 1990. Danach wollen wir mit Dir konkret werden und Ideen entwickeln. Wie können wir mit aktuellen gesellschaftlichen und gesellschafts-politischen Situationen und Entwicklungen umgehen? Welche Schritte zu einem solidarischen Zusammenleben können wir aktiv erarbeiten und gehen? Wie das aussieht hängt von Dir ab.
Du hast Lust dabei mitzumachen oder einen Blick auf unsere Arbeit zu werfen? Eigene Gedanken einzubringen, mit uns zu diskutieren und zu entwickeln? Dann freuen wir uns wenn du vorbei kommst! Vorerfahrung brauchst du nicht, willkommen sind alle die sich mit uns gegen Rechts stellen wollen!

Zeit: Donnerstag/ 23.11.2017, Start 19:00 Uhr
Ort: Uni Magdeburg, Gebäude 40-B (Zschokkestr. 32)
-> Raum wird noch bekannt gegeben

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English translation
2nd Open meeting of Students against Fascism in winter semester 2017/18
with an input on “victims of fascist violence in Magdeburg since 1990“

In Magdeburg, neo-Nazism and racism are present for a while already. Since 1990, at least four people died due to fascist violence. For years, Magdeburg served as a meeting place of a right-wing extremist gathering in terms of the so-called “Trauermarsch“, i.e., 'march of grieve' in Januar (giving space to the deaths of offenders of WWII instead of the much larger number of victims of the Nazi regime and WWII from all cultures and parts of societies worldwide). Moreover, there are other right-wing groups and parties present in Magdeburg and whole Germany now – like the “die Rechte“ (translates to 'the Rights' openly referring to right-winged thoughts) or the “Identitäre Bewegung“, 'Identity Movement'. The AfD recently got to hold more than 12% of the German Parliament's seats. Fascist agitation towards humans who do not fit into those people's categories of a German cultural identity do not end and there are racist attacs every day – be it small or big, verbally or physically, on the road, in the supermarket or in the tram. Maybe you have experienced something similar yourself.

For us as Students against Fascism, this situation is not tolerable. We are convinced that a solidary, equitable living together is not only possible but vital. Our group came into existence out of necessity: especially in Magdeburg, it is imporant to stand against fascism, in general and as students. Throughout meetings and actions, we want to inform – and also to empower to stand and fight against the racist, anti-Semitic and sexist situations we encounter today!

We are going to start the meeting with giving an input concerning victims of fascist violence in Magdeburg since 1990. Afterwards, together with you, we want to become concrete and develop ideas: How to deal and work with actual societial conflicts and (political) changes? Which steps can we go for an active and solidary living together? How this will turn out depends on you.
Do you want to join us or have a look? To bring along your own thoughts, to discuss and develop them with us? Then we would enjoy to see you around! There is no need for any previous experience in the field, everybody who wants to stand with us against fascism is welcome!

Time: Thursday/ 23/11/2017, starting at 7pm
Place: Uni Magdeburg, Building 40-B (Zschokkestr. 32)
-> room to be announced

Orte: 

  • Magdeburg
  • Universität

Jung und billig in Magdeburg?

Termin am: 

Dienstag, 24. Oktober 2017 - 18:00

Ereignis: 

  • Vortrag & Diskussion

Gegen Ausbeutung im Minijob!
Was haben Callcenter, Bowlingbahnen und Pizzaservices gemeinsam? Sie beschäftigen MinijobberInnen zu unmöglichen Bedingungen. Besonders viele Studierende findet man in diesen unsicheren Jobs. Nur kaum einer kennt seine grundlegenden Rechte im Betrieb und weiß, wie er sich gemeinsam mit seinen KollegenInnen erfolgreich für diese einsetzt. Dies will die FAU Halle mit ihrer Kampagne „Jung und Billig
in Halle?“ ändern und stellt sie euch hier vor. Neben einer Analyse des Niedriglohnsektors und der Schlüsselstellung von Minijobs im Dienstleistungsbereich liefert die Veranstaltung eine Darstellung der größten Probleme im Minijob. Außerdem bekommt ihr eine Übersicht zu den wichtigsten Arbeitsrechten und eine Präsentation von erfolgreichen gewerkschaftlichen Aktionen der FAU Halle in diesen unsicheren
Arbeitsverhältnissen.
Wir, die FAU Magdeburg, sind der Meinung, dass auch in Magdeburg im Bereich der Minijobs einiges im Argen liegt und würden gerne mit Euch gemeinsam Möglichkeiten der Gegenwehr ausloten. Wenn ihr euch darüber informieren oder sogar selber in euren Minijobs aktiv werden wollt, dann kommt zur Kampagnenvorstellung.

Dienstag 24.10.2017 / Magdeburg / Zschokkestraße 32 / Gebäude 40B - Raum 337 / 18:00 Uhr /

Eine Veranstaltung der FAU Magdeburg/Unterstützt durch die FAU Halle

www.fau.org/ortsgruppen/magdeburg / facebook.com/FAUMD / www.minijob.cc

Orte: 

  • Universität

Themen: 

  • Antikapitalismus & Klassenkampf

Veranstaltungsreihe: Wenn die Gesellschaft versagt. In Erinnerung an die Ermordeten und Hinterbliebenen des NSU

Termin am: 

Sonntag, 5. November 2017 - 18:30 bis Sonntag, 10. Dezember 2017 - 18:00

Ereignis: 

  • Ausstellung
  • Filmvorführung
  • Infoveranstaltung
  • Performance
  • Vortrag & Diskussion

 

Über den Zeitraum November/Dezember 2017 werden in ganz Magdeburg folgende Veranstaltungen stattfinden - von Ausstellungen über Filmvorführungen bis hin zu Theater und Podiumsdiskussionen:

 

  • 05.11.2017,18:30 Uhr // "NSU Monologe" (Bühne für Menschenrechte)

    • Hörsaal in der Brandenburgerstraße 9, Magdeburg
  • 15.11.2017, 19:00 Uhr // "4 Jahre NSU Prozess - ein Überblick" (NSU Watch)
    • Seminarraum der Universitätsbibliothek, Universitätsplatz 2, Magdeburg
  • 28.11.17,19:00 Uhr // 6 Jahre, 7 Monate und 16 Tage - Die Morde des NSU
    • Moritzhof, Magdeburg
  • 01.12. bis 10.12.17 // Ausstellung SEQUENZEN-ERINNERUNG-WECHSEL / Den NSU-Komplex kontextualisieren
    • Eine Welt Haus // Schellingstraße 3, Magdeburg
  • 04.12.2017,18:00 Uhr // Infoveranstaltung mit Mehmet Daimagüler - NSU Opfer Anwalt
    • Eine Welt Haus, Schellingstraße 3, Magdeburg
  • 09.12.2017, 19:00 Uhr // A - wie Aufklärung (nö theater)
    • Ort wird noch bekannt gegeben


"Es klang wie das Ende einer Geschichte, als am 4. November 2011 zwei Männer im thüringischen Eisenach tot in einem brennenden Wohnmobil aufgefunden wurden. Doch was die Ermittlungen der Sicherheitsbehörden und die Recherchen von Journalist*innen innerhalb weniger Tage zum Vorschein brachten, machte schnell deutlich: Der Tod von Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos wird in die Geschichtsbücher eingehen, denn, so weiß man heute, er markiert einen traurigen Höhepunkt neonazistischen Terrors in Deutschland und das Versagen der Sicherheitsorgane." (Aus: Antifaschistisches Infoblatt #93 (Winter 2011))

Während der NSU mordend durch das Land zog, mussten sich die Opfer und deren Angehörige immer wieder gegen eine mediale Diffamierungs- und Kriminalisierungskampagne wehren. Der Wille zur systematischen Aufklärung seitens der Ermittlungsbehörden war in dieser Zeit gering. Statt nach rassistischen Tatmotiven zu fragen, fertigte man die Mordserie mit dem Begriff "Dönermorde" ab und ermittelte gegen die Angehörigen der Ermordeten selbst. Es hätten vielleicht weitere Tote verhindert werden können, wenn die Ermittlungsbehörden den Hinterbliebenen zugehört hätten. Der Vater des ermordeten Halit Yozgat äußerte bereits kurz nach der Tat am 06.04.2006, dass der Mord rassistisch motiviert war. Doch die Opfer und deren Familien wurden nicht angehört.
Auch seit dem Auffliegen des NSU-Netzwerkes fehlt eine adäquate juristische und gesellschaftliche Aufarbeitung. So liegt der Fokus vor allem auf drei Täter*innen des NSU, obwohl längst deutlich geworden ist, dass zahlreiche neonazistische Netzwerke sowie Mitarbeiter*innen des Verfassungsschutzes bei den Aktivitäten der rechten Terrorzelle involviert waren.
Es werden unzählige Reportagen und Artikel über die Gruppe produziert – ein Interesse an den Opfern ist jedoch nach wie vor nicht erkennbar. Im Angesicht eines zähen Gerichtsprozesses und einer schwindenden Aufmerksamkeit für das Thema ist es notwendiger denn je, an die Ermordeten und Hinterbliebenen des NSU zu erinnern.

Im November 2017 finden bundesweit Aktionen und Kampagnen zum NSU und den Opfern dieser rassistischen Mordserie statt. Auch in Magdeburg werden zahlreiche Veranstaltungen von unterschiedlichen Akteur*innen im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Wenn die Gesellschaft versagt. In Erinnerung an die Ermordeten und Hinterbliebenen des NSU" organisiert. Indem wir den Opfern gedenken und ihnen und ihren Angehörigen nachträglich Gehör verschaffen, wollen wir ein unabhängiges Bewusstsein für die Taten und die dahinterliegenden Strukturen fördern.

Veranstalter*innen:
Arbeitskreis Antirassismus Magdeburg (AK Antira); Resonanzboden -.lkj) Sachsen-Anhalt e.V; Artist e.V.; Auslandsgesellschaft Sachsen-Anhalt e.V.; Bündnis Studierende gegen Rechts; Stura OVGU

Orte: 

  • Magdeburg
  • Einewelthaus
  • Universität

Neonazistische Strukturen an der Uni?!

Termin am: 

Mittwoch, 3. Mai 2017 - 19:00

Ereignis: 

  • Infoveranstaltung
  • Vortrag & Diskussion

Neonazistische Strukturen an der Uni?!

Nazis studieren doch nicht. Gibt's sowas wirklich? Höchstens ganz selten mal vereinzelt... Oder?

Fakt ist, dass zumindest äußerst reaktionäre und faschistische Strukturen versuchen, sich immer mehr im Bereich der Uni zu etablieren. Auch wenn das Problem in Magdeburg auf den ersten Blick noch nicht so groß zu sein scheint, zeigt die Entwicklung in anderen Uni-Städten, was auch hier  in Zukunft zur Gefahr werden könnte. In dieser Veranstaltung werfen wir einen Blick auf faschistische Strukturen an deutschen Universitäten, mögliche zukünftige Entwicklungen und überlegen, wie wir das Vordrängen dieser faschistischen Bewegungen aufhalten können.
Von Referierenden des Arbeitsgruppe „Rechte Strukturen aufdecken“

Ort: Universität Magdeburg, Gebäude 40B (Zschokkestr. 32), Raum 238


Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.

Orte: 

  • Magdeburg
  • Universität

Themen: 

  • Antifaschismus
  • Antirassismus
  • Antisexismus & Gender & Queer

F*antifa: Feministische Antifa-Arbeit damals und heute

Termin am: 

Mittwoch, 26. April 2017 - 19:00

Ereignis: 

  • Infoveranstaltung
  • Vortrag & Diskussion

F*antifa erlebte ihre Blütezeit in den 1990er Jahren. Sie nannten sich Frauen-Antifa, Feministische Antifa und Antifaschistische FrauenLesben-Gruppen. Zeitweise existierten über 25 solcher Gruppen in Deutschland. Vorher waren die Aktivist*innen oft in männlich dominierten Antifa-Gruppen organisiert. Ihnen ging es darum, inhaltlich neue Schwerpunkte zu setzen und Antifaschismus nicht auf reine Anti-Nazi-Politik zu reduzieren. Sexismus innerhalb dieser Strukturen sollte sichtbar gemacht und problematisiert werden. Gleichzeitig  gab es aber auch innerhalb der Fantifa-Strukuren harte Debatten und Kontroversen. Heute gibt es nur noch wenige solcher Gruppen und in der Geschichtsschreibung finden sie kaum Erwähnung.

Der Vortrag widmet sich mit zeitgenössischen Texten, Flugblättern und Interviews ihren Wirken, ihren Beweggründen und Aktionen damals bis heute.
Von Referierenden des feministischen Bündnis „Kämpfe verbinden – Grenzen überwinden“

Ort: Universität Magdeburg, Gebäude 40B (Zschokkestr. 32), Raum 231

Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.

Orte: 

  • Magdeburg
  • Universität

Themen: 

  • Antifaschismus
  • Antisexismus & Gender & Queer

Demokratisierung des Internets

Termin am: 

Donnerstag, 27. April 2017 - 18:00 bis 21:00

Ereignis: 

  • Vortrag & Diskussion

Das Internet wurde immer als eine emanzipatorische Möglichkeit verkauft, die Menschen aus aller Welt zusammenzubringen kann, möglichst kostenlos. Dies hat sich aber nur oberflächlich erfüllt – mit Facebook und Twitter bestehen nahezu unendlich viele Möglichkeiten sich zu informieren, miteinander zu kommunizieren, und bei Google ist jede Information nur ein Klick weit entfernt. Gleichzeitig ist die Digitalwirtschaft geprägt von Monopolstrukturen. Innerhalb kürzester Zeit fand ein enormer Konzentrationsprozess im digitalen Raum statt. Damit einher geht ein großes Machtpotential privater Konzerne. Sie können die gesamte Kommunikation auswerten, Geheimdienste bekommen die Möglichkeit, die Daten zur Überwachung zu nutzen und durch Algorithmen können die Informationsmöglichkeiten der Menschen beeinflusst werden.
Der Kultursoziologe Thomas Wagner fordert deswegen die Rückeroberung der „digitalen Welt“ durch die Menschen. Sie sollen nicht nur Nutzer sein, sondern die Strukturen gemeinschaftlich entwickeln und kontrollieren. Ziel ist der Aufbau eines öffentlich-rechtlichen Internets, damit die Digitalisierung ihr Befreiungspotential verwirklichen kann. Aus dem Internet der Konzerne muss ein demokratisches Bürgernetz werden!
Deswegen: Öffentliche Kontrolle statt privater Monopole!

FHW, Zschokkestraße 32, Raum 025

Orte: 

  • Magdeburg
  • Universität

Themen: 

  • Antikapitalismus & Klassenkampf

Wie die Antifa entstand – Mit Bernd Langer (Künstler und Schriftsteller)

Termin am: 

Mittwoch, 19. April 2017 - 19:00 bis 21:30

Ereignis: 

  • Infoveranstaltung

Wie die Antifa entstand - Mit Bernd Langer (Künstler und Schriftsteller)

Aus der Veranstaltungsreihe des Bündnis Studierende gegen Rechts "Faschismus und Antifaschismus - Begriff, Entwicklungen, Praxis" im Tagungsraum der Universitätsbibliothek Magdeburg

„Schwerste Krawalle in Frankfurt“ titelten die Medien nach dem 17. Juni 1978. Militante hatte aus einer Antifa-Demonstration Polizeiabsperrungen vor dem Rathaus angegriffen, um das NPD-„Deutschlandtreffen“ zu verhindern. 1979 und 1980 folgten die „Rock gegen Rechts“-Konzerte mit mehr als 40 000 Menschen. Die NPD gab ihr Treffen danach auf.
In der BRD entstand zu dieser Zeit eine neue antifaschistische Bewegung. Eine führende Rolle spielten bald Autonome, von denen einige versuchten, den Widerstand zu koordinieren. Sie propagierten einen Antifaschismus, den sie als Kampf gegen das „imperialistische System“ verstanden.
Straßenschlachten wie am 1.10.1983 in Fallingbostel oder die Unruhen nach dem Tod von Günter Sare am 28.9.1985 in Frankfurt am Main, Kommando-Militanz und Bündnisaktionen gehörten zu den Konzepten, die schließlich in der heutigen Antifa-Bewegung mündeten.
Eine detaillierte Beschreibung dieser Entwicklung und eine Analyse der Ansätze von damals bis heute.

Bernd Langer ist Künstler und Autor, unter anderem des Buches „Antifaschistische Aktion – Geschichte einer linksradikalen Bewegung“.

 

Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.

Orte: 

  • Magdeburg
  • Universität

Faschismus - was ist das eigentlich? Mit Mathias Wörsching (faschismustheorie.de)

Termin am: 

Mittwoch, 12. April 2017 - 19:00 bis 21:30

Ereignis: 

  • Infoveranstaltung

Faschismus - was ist das eigentlich?
Mit Mathias Wörsching (faschismustheorie.de) im Tagungsraum der Universitätsbibliothek Magdeburg

Aus der Veranstaltungsreihe des Bündnis Studierende gegen Rechts: "Faschismus und Antifaschismus - Begriff, Entwicklungen, Praxis"

"Meinungsfaschismus" warf Professor Gerald Wolf im Interview mit der "Volksstimme" den Protestierenden vor, die im Januar dieses Jahres seinen Vortrag über "das männliche und weibliche Gehirn" bei einer AfD-Veranstaltung an der Magdeburger Universität verhindert hatten. Das Wort "Meinungsfaschismus" ist ähnlich wie "Linksfaschismus" ein Kampfbegriff, den Rechte gerne gegen Menschen einsetzen, die ihre Ideologie und Propaganda nicht widerstandslos hinnehmen. Aber auch die politische Linke hat den Faschismusbegriff schon immer inflationär für alle möglichen autoritären und repressiven Tendenzen verwendet und diesen Begriff damit entgrenzt und entwertet.
Die Veranstaltung soll eine kritische Rekonstruktion des Faschismusbegriffs leisten und damit eine Grundlage für seine sinnvolle Anwendung schaffen. Gleichsam im Vorbeigehen werden dabei einige wichtige Grundgedanken verschiedener Faschismustheorien vorgestellt und Hinweise für eine weitergehende eigene Beschäftigung mit dem Thema gegeben.

Zum Referenten:
Mathias Wörsching ist Historiker und Politologe aus Berlin, betreibt die Internetseite "faschismustheorie.de" und wird 2017 ein Einführungsbuch zum Thema in der Reihe "theorie.org" veröffentlichen.

Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.

 

Orte: 

  • Magdeburg
  • Universität

NSU und Staatsversagen

Termin am: 

Mittwoch, 2. November 2016 - 19:30 bis 21:00

Ereignis: 

  • Vortrag & Diskussion

Vor 5 Jahren war die bundesdeutsche Gesellschaft entsetzt. Unentdeckt unter Ihnen, so erfuhr man, hat der Nationalsozialistischer Untergrund (NSU) über 10 Mitmenschen seit 1999 umgebracht. Staatliches Versagen, verschwundene Akten, dubiose V-Männer und die Blindheit auf dem rechten Auge traten offen zu Tage. In den Ländern auf Bundesebene wurden Untersuchungsausschüsse eingerichtet um dieses Versagen parallel zum NSU-Prozess aufzuklären.

Orte: 

  • Universität

Themen: 

  • Antifaschismus

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