Antikapitalismus & Klassenkampf

Veranstaltungsreihe rund um den Feministischen Kampftag 2018

Termin am: 

Donnerstag, 8. März 2018 - 17:00 bis Sonntag, 11. März 2018 - 3:30

Ereignis: 

  • Demonstration
  • Konzert
  • Küfa & Vokü
  • Kundgebung
  • Performance
  • Sportveranstaltung
  • Vernetzungstreffen
  • Workshop

Demo:
08.März * 17 Uhr * Alter Markt
Route: Alter Markt - Breiter Weg - Hasselbachplatz - Otto-von-Guericke Straße - Bahnhofsvorplatz
Folgt unserem Aufruf (unten) und bringt eure Freund*innen mit!

Workshop:
Party für Alle: Umgang mit sexualisierter Gewalt bei Veranstaltungen
09. März * 16 Uhr * Thiembuktu
(Thiemstr. 13, Linie 2, Hst. Thiemstraße)
Wir bitten um kurze Anmeldung unter: lila_rauch@riseup.net oder per PN

Konzert & Party:
* Lady Lazy [QueerFemRap]
* le_go [HipHop_(t)rap_gedönz]
* DJ Marycielo [FemHipHop / 90er]
10. März * ab 20 Uhr * Libertäres Zentrum
(Alt Salbke 144, Linie 2, Hst. Mariannenstr.)
*nur für Freund*innen
**keine Fotos

Orte: 

  • Magdeburg
  • Alter Markt
  • Hauptbahnhof
  • Infoladen Salbke
  • Libertäres Zentrum
  • Thiembuktu

Themen: 

  • Antifaschismus
  • Antikapitalismus & Klassenkampf
  • Antirassismus
  • Antisexismus & Gender & Queer

Rojava Calling (Vortrag & Diskussion)

Termin am: 

Donnerstag, 22. Februar 2018 - 18:30

Ereignis: 

  • Vortrag & Diskussion

Am 20. Januar 2018 eröffnete die Türkei eine neue Kriegsfront gegen zahlreiche Orte in Efrîn/Rojava-Nordsyrien. Der Angriff, der gegen das Völkerrecht verstößt, kam jedoch nicht überraschend.

Orte: 

  • Magdeburg
  • BUND

Themen: 

  • Antifaschismus
  • Antikapitalismus & Klassenkampf
  • Antirassismus
  • Ökologie
  • Repression

Feine Sahne Fischfilet, "Alles auf Rausch" Tour 2018

Termin am: 

Donnerstag, 1. März 2018 - 20:00 bis Freitag, 2. März 2018 - 1:00

Ereignis: 

  • Konzert
  • Performance

Feine Sahne Fischfilet, "Alles auf Rausch" Tour 2018

Line-up: Feine Sahne Fischfilet, Audio88 & Yassin, Audio88, YASSIN

AMO Magdeburg

Orte: 

  • Magdeburg

Themen: 

  • Antifaschismus
  • Antikapitalismus & Klassenkampf
  • Antimilitarismus
  • Antirassismus
  • Antisexismus & Gender & Queer
  • Antispeziesismus
  • Freiräume & Wohnungsnot
  • Repression

FAU-Filmabend: Land and Freedom

Termin am: 

Freitag, 9. Februar 2018 - 19:00

Ereignis: 

  • Filmvorführung

Die FAU Magdeburg lädt euch herzlich zum nächsten Filmabend unser Filmreihe ein.

Wir werden am Freitag, den 09.02.18, 19 Uhr „Land and Freedom“ im Infoladen Stadtfeld zeigen. Weiter unten findet ihr eine Beschreibung und den Trailer.

Weitere Infos unter:

https://www.fau.org/ortsgruppen/magdeburg/

https://facebook.com/FAUMD/

Liverpool 1994: Eine junge Frau findet ihren Großvater David bewusstlos auf dem Sofa liegend, auf dem Weg ins Krankenhaus stirbt er. Nach seinem Tod findet sie auf dem Schrank einen alten Koffer mit Briefen, Zeitungsausschnitten, Fotografien und ein mit Erde gefülltes rotes Halstuch. Sie beginnt, das ihr unbekannte Leben ihres Großvaters zu rekonstruieren:

Im Jahre 1936 entschließt sich der junge Erwerbslose David, ein englischer Kommunist, nach Spanien in den Kampf gegen das Franco-Regime zu ziehen. Er schließt sich einer Gruppe der revolutionären Miliz der POUM an und erlebt an der Aragon-Front und in Barcelona die Wirren des Krieges – den ungleichen Kampf gegen die Franco-Truppen und die internen Auseinandersetzungen auf republikanischer Seite.

Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=zfGM5EQtMTg - Bei uns dann in besserer Qualität ;)

Orte: 

  • Infoladen Stadtfeld

Themen: 

  • Antifaschismus
  • Antikapitalismus & Klassenkampf

Stellungnahme zum türkischen Angriff auf Rojava

Am vergangenen Wochenende startete der lang befürchtete Angriff der Türkei gegen Rojava. Nachdem es schon seit einem Jahr immer wieder zu Gefechten an der Grenze gekommen war, intensivierte die Türkei am Wochenende den Beschuss und marschierte mit Bodenkräften in das kurdische Autonomiegebiet in Nordsyrien ein. Damit hat die Auseinandersetzung, deren Ziel die „Vernichtung“ der kurdischen Kräfte an der Grenze der Türkei ist, eine neue Eskalationsstufe erreicht. Für Erdogan, aber auch die anderen involvierten imperialistischen Mächte, stellte Rojava nicht nur ein eigenständiges, befreites Gebiet der lange unterdrückten Kurden dar, sondern darin manifestiert sich zugleich ein alternatives, solidarisches Gesellschaftsmodell, das den Menschen der Region und in aller Welt praktisch zeigt, dass der Kapitalismus nicht das Ende der Geschichte darstellt.

Faschistische Herrschaft
Erdogan bedient sich beim Übergriff, wie auch schon früher, faschistischer Herrschafts- und Terrormethoden. Innerhalb des Landes (auch schon vor Erdogan) waren schon immer faschistische Milizen und Terrorgruppen für Attacken, Ausschreitungen und Morde auf kurdische Parteien, Politiker*innen und Organisationen zuständig. Ganz zu schweigen vom geheimdienstlichen „Tiefen Staat“, der auch im Ausland agierende Kurd*innen ermordet. Nach Außen hat Erdogan schon seit Beginn des Konfliktes in Syrien islamistische Faschisten trainiert und mit Waffen versorgt. Nicht zu vergessen ist dabei auch die turkmenische Minderheit im Land. Nun gibt die ehemals vom Westen hofierte „Freie Syrische Armee“ (FSA) den Bluthund Erdogans. Hier zeigt sich deutlich der Charakter des bürgerlichen Staates. Während man sich in ruhigen Zeiten im Rahmen des „demokratischen Systems“ bewegt – und zum Musterknabe der EU aufsteigt – spielt man im Zeichen von Krise, Hegemonieverlust und Eskalation die faschistische Karte. Die soziale Frage und der Aufschwung der kurdischen Bewegung und Parteien, die zugleich multiethnisch und links sind, ließen der herrschenden Klasse keine Wahl, als das Land autoritär in Richtung eines faschistischen Polizei- und Terrorregime umzubauen, der nun in sein Nachbarland einmarschiert und offiziell die Kräfte der Selbstverwaltung vernichten will.

Themen: 

  • Antifaschismus
  • Antikapitalismus & Klassenkampf

Demonstration: Angriffe von Polizei und Staat zurückschlagen!

Termin am: 

Freitag, 26. Januar 2018 - 18:00

Ereignis: 

  • Demonstration

Am Freitag dem 26.01.2018 um 18 Uhr findet aus aktuellem Anlass eine Demonstration unter dem Motto „Angriffe von Polizei und Staat zurückschlagen!“ statt. Treffpunkt ist der Infoladen. Kommt zahlreich - Solidarität ist unsere Waffe!

Orte: 

  • Magdeburg
  • Infoladen Stadtfeld

Themen: 

  • Antifaschismus
  • Antikapitalismus & Klassenkampf
  • Freiräume & Wohnungsnot
  • Repression

Franz Josef Degenhardt: Wölfe mitten im Mai

Termin am: 

Mittwoch, 17. Januar 2018 - 19:00 bis 22:00

Ereignis: 

  • Konzert
  • Lesung
  • Performance

Die Bildungsalternative Magdeburg ("Alternative" wieder positiv besetzen") präsentiert:

Franz Josef Degenhardt:  Wölfe mitten im Mai

Lieder und Texte zum rechten Aufmarsch in Europa,
gesungen, gelesen und kommentiert von  Rolf Becker und Kai Degenhardt

(https://www.facebook.com/events/820239211483942/)

„August der Schäfer hat Wölfe gehört / Wölfe mitten im Mai…“ – doch  statt den Anfängen zu wehren, wiegt sich das Dorf in dem bekannten Franz-Josef-Degenhardt-Chanson in trügerischer Sicherheit – bis es zu spät ist. 1965 galt dieses Lied der Gefahr erneuter faschistischer Bedrohung, war doch die NPD gerade in sieben westdeutsche Landtage eingezogen.

Und heute? Der Faschismus als äußerstes Mittel zur Rettung bürgerlicher Herrschaft in der Krise ist nicht mehr nur strategische Option in der Hinterhand der Herrschenden – die Entdemokratisierung schreitet europaweit fort. Franz Josef Degenhardts Metapher von den „Wölfen mitten im Mai“ behält auf bestürzende Weise Aktualität. 

Degenhardts Sohn Kai stand als Gitarrist und Arrangeur mit seinem Vater über viele Jahre zusammen auf der Bühne. Er arbeitet längst selber als Liedermacher und ist dabei „einer der wenigen seiner Generation, der sowohl mit einer klaren politischen Position als auch mit musikalischen Ideen aufwarten kann” (Jazzthetik). 

Der langjährige „Hamburger Jedermann“ Rolf Becker ist nicht nur als Schauspieler einem breiten Publikum bekannt – seit Jahrzehnten beteiligt er sich mit Lesungen und Vorträgen an den Bemühungen um politische Aufklärung.

Mit freundlicher Unterstützung der Friedrich-Ebert-Stiftung, der DGB Region Altmark-Börde-Harz und der DGB-Jugend Sachsen-Anhalt gefördert durch das LSA)

Eintritt frei!

Wo? Oli-Kino, Olvenstedter Str. 25, 39108 MD

Orte: 

  • Magdeburg

Themen: 

  • Antifaschismus
  • Antikapitalismus & Klassenkampf

Soli-Konzert (Torkel T u. Yansn) + Vortrag für das Café Internationale

Termin am: 

Samstag, 20. Januar 2018 - 19:00 bis Sonntag, 21. Januar 2018 - 3:00

Ereignis: 

  • Infoveranstaltung
  • Konzert
  • Küfa & Vokü
  • Vortrag & Diskussion

Vortrag und Soli-Party (20.01.2018 im LIZ): Merseburger Zustände und das Café Internationale

Spätestens seit Beginn der 2000er Jahre ist Merseburg ein Ort an dem Neonazis offen und gewalttätig auftreten, Drohungen gegen Aktivist*innen und vor allem auch rassistische Diskriminierung und Gewalt sind an der Tagesordnung.

So wurde im Februar 2014 ein aus Somalia stammender Mann in einer Unterführung zusammengeschlagen.

Im Oktober 2015 wurde ein Mensch aus Somalia durch einen Schuss aus dem Luftgewehr am Kopf verletzt.

Im Oktober 2016 wurden ein Mann, eine Frau und ihr fünf Jahre alter Enkel von zwei Männern verletzt, die Täter hatten an der Wohnungstür des 44-Jährigen aus Liberia geklingelt und ihn sofort mit einem Schlagstock und einem Schlagring angegriffen und in die Wohnung zurückgedrängt, wo sie dann auch die Lebensgefährtin des Mannes sowie das Kind verletzten. Alle Drei mussten ins Krankenhaus.

Auch aus Kreisen, die sich wahrscheinlich als bürgerliche Mitte verstehen, werden alltäglich stattfindende rassistische Anfeindungen und Beleidigungen eher gutgeheißen und verharmlost.

So beleidigte ein deutsches älteres Paar am 05.12. am Merseburger HBF zwei Menschen als “Scheisskerle” und stieß sie unsanft mit den Ellenbogen zur Seite, nachdem diese sich in einer Sprache unterhalten hatten, die dem Paar anscheinend nicht deutsch genug war.

Dieser rassistischen Grundstimmung folgen letztendlich auch die staatlichen Institutionen: Asylsuchende Menschen sind derzeit von Leistungskürzungen, Lebensmittelgutscheinen statt Bargeld und Arbeitsverboten betroffen.

Ebenso forciert es die Ausländerbehörde mit allen Mitteln, die Zahl der Abschiebungen zu erhöhen. Am 07.11. wurde ein Mensch in ein Land abgeschoben, in dem er zuletzt als Kind war. Eigentlich wollte er demnächst heiraten, hatte einen festen Arbeitsvertrag in Aussicht, hatte ein festes Umfeld in einer größeren Stadt und war nur in Merseburg, um seine Duldung pflichtgemäß zu erneuern. Die Ausländerbehörde wird somit zu einem der gefährlichsten Orte für Menschen mit und ohne Bleiberechtsperspektive.

Das Café Internationale besteht seit 2014 und ist ein Ort der Begegnung und der Solidarität, für Menschen mit Fluchthintergrund und Unterstützende in Merseburg und Umgebung.

Es ist für viele Betroffene der einzige Anlaufpunkt für Fragen aus den Bereichen Flucht, Asyl und Diskriminierung in der Region. Die Aktivist*innen des Cafés selbst können Unterstützung in jedweder Form sehr gut gebrauchen! Ihre nicht entlohnte Arbeit besteht vor allem daraus, Menschen bei Asylanträgen zu unterstützen, sie auf Ämter, Behörden und zum Gericht zu begleiten, ihnen nach rassistischen Angriffen zur Seite zu stehen und oft auch als einzige Gesprächspartner*innen. Anfeindungen von verschiedenen Seiten erschweren den Aktivist*innen das Engagement: Zuletzt wurde ihnen sogar die Nutzung der Räumlichkeiten der FH Merseburg durch die Leitung der Uni verboten.
Diese Arbeit ist anstrengend, braucht Zeit und eben auch Geld.

Darum wird es am 20.01.2018 im Libertären Zentrum (LIZ) in Magdeburg eine Soli-Veranstaltung geben mit einem Vortrag zu der aktuellen Situation in Merseburg, gehalten von Menschen vom Cafe Internationale. Im Anschluss ist dann Konzert mit Yansn und Torkel-T (Hip Hop) und Party mit Cocktails und den DJ*anes FATAL und Cynthesiza!

Alle Einnahmen kommen dem Cafe Internationale zu Gute für Anwaltskosten und den täglichen Kampf gegen Rassismus, Abschiebungen und Ausgrenzung!

Kommt Zahlreich!

Ort: LIZ Alt Salbke 144, Linie 2 Haltestelle Mariannenstraße
English translation will be provided.

Beginn Vortrag: 19:00 Uhr
Live Acts (YANSN TORKEL-T): 21:00 Uhr
Party: 23:00 Uhr

Orte: 

  • Infoladen Salbke
  • Libertäres Zentrum

Themen: 

  • Antifaschismus
  • Antikapitalismus & Klassenkampf
  • Antirassismus
  • Repression

In.Flammen vol. 5 at L!Z Magdeburg

Termin am: 

Samstag, 6. Januar 2018 - 19:30 bis Sonntag, 7. Januar 2018 - 3:00

Ereignis: 

  • Infoveranstaltung
  • Konzert
  • Küfa & Vokü

IN.FLAMMEN | 5

In.Flammen baut ein politisches Hip-Hop-Netzwerk zwischen Griechenland und Deutschland auf. Im Fokus stehen Selbstorganisierung, soziale Kämpfe und Solidarität. Nachdem wir die letzten Male in Hamburg, Bremen und Athen waren, freuen wir uns, wieder ins L!Z nach Magdeburg zu kommen! Wir beginnen um 19.30 Uhr mit einem Vortrag der Kampagne "Can't evict solidarity" zur Situation von Geflüchteten und der Solidaritätsarbeit in Griechenland. Um 22 Uhr geht es weiter mit dem Konzert und Acts aus Athen, Rethimno, Magdeburg, Berlin und Leipzig. Am Ende legt CHI aus Hamburg für euch auf. Mit den Einnahmen der Veranstaltung werden Menschen ohne Papiere unterstützt.

***

19.30h VORTRAG & DISKUSSION
(scroll down for English version)

Die Kampagne „You can’t evict Solidarity“ wurde zur Unterstützung von Aktivist*innen gegründet, die nach den Räumungen von besetzten Häusern in Thessaloniki (Griechenland) im Sommer 2016 sowie im Frühjahr 2017 vor Gericht stehen. In ihrem Vortrag berichten Genoss*innen von der Kampagne über die aktuelle Situation von Geflüchteten und die Solidaritätsarbeit auf der Insel Lesbos und dem griechischen Festland. Außerdem sprechen sie über die migrantischen Häuserkämpfe sowie über die Lage auf dem serbischen Teil der Balkanroute. Im Anschluss ist Zeit für Fragen, Gespräch und Diskussion. Mehr Infos auf: https://cantevictsolidarity.noblogs.org/

22h KONZERT

Daisy Chain & Miss Zebra (Athen/Rethimno)
Gut-Mänsch Clan (Magdeburg)
ΠΕΝΘΙΜΟΣ / CLOWN & Viral (Athen)
Rana Esculenta (Leipzig)

DJ
CHI (Feminist Rap/Trap/Bass)

Orte: 

  • Infoladen Salbke
  • Libertäres Zentrum

Themen: 

  • Antifaschismus
  • Antikapitalismus & Klassenkampf
  • Antirassismus
  • Freiräume & Wohnungsnot
  • Repression

FAU-Filmabend

Termin am: 

Montag, 13. November 2017 - 19:00

Ereignis: 

  • Filmvorführung

Die FAU Magdeburg lädt euch herzlich zum ersten Filmabend unser Filmreihe ein.

Wir werden am Montag, 13.11.2017, 19 Uhr „Zwei Tage, eine Nacht“ im Infoladen Salbke (L!Z) zeigen. Weiter unten findet ihr eine Beschreibung und den Trailer.

Auch der nächste Termin steht schon: Am 04.12. läuft „Pride“ im Thiembuktu.

 

Weitere Infos unter:

https://www.fau.org/ortsgruppen/magdeburg/

https://facebook.com/FAUMD/

 

Zwei Tage, eine Nacht

Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=yvS7_X8vDqA

Für die junge Sandra (Marion Cotillard) steht ihr Job in einer kleinen Firma auf dem Spiel: Eines Freitags gibt es eine Abstimmung, bei der sich die Kollegen entscheiden müssen, ob sie ihre jährliche Bonuszahlung einstreichen oder nicht. An dieses Geld ist Sandras Job geknüpft und daher hat sie genau ein Wochenende – genauer: zwei Tage und eine Nacht – Zeit, um ihre Kolleginnen davon zu überzeugen, auf die jährlichen 1000 Euro zu verzichten. Die meisten anderen stecken jedoch ebenso in einem Dilemma, sind sie doch auf die Zahlung angewiesen, um ihre Mieten zu zahlen, die Kinder zur Schule zu schicken. Daher fiel die erste Entscheidung zu ihren Ungunsten aus und ihr bleibt nun nichts anderes übrig, als jeden Einzelnen aufzusuchen und Überzeugungsarbeit für eine neuerliche Abstimmung am Montag zu leisten. Eine Art sozialer Spießroutenlauf nach einer Depression, von der Sandra sich gerade erholt hat und weswegen sie einige Wochen nicht arbeiten konnte. Wird die junge Frau es mit der Unterstützung ihres Ehemannes Manu (Fabrizio Rongione) noch schaffen, einen Umschwung bei der Entscheidung ihrer 16 Kollegen herbeizuführen und damit ihre Existenz zu retten?

 

Orte: 

  • Infoladen Salbke

Themen: 

  • Antikapitalismus & Klassenkampf

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