Antifaschismus

Mobiveranstaltung „G20 - Welcome To Hell“ am 14.06.17 in Magdeburg

Termin am: 

Mittwoch, 14. Juni 2017 - 19:00 bis 21:30

Ereignis: 

  • Infoveranstaltung
  • Küfa & Vokü
  • Vortrag & Diskussion

Zum Stand der autonomen Mobilisierung gegen den G20-Gipfel in Hamburg

 

Nur einen Steinwurf von der Roten Flora entfernt soll Anfang Juli der G20-Gipfel in den Hamburger Messehallen stattfinden. Schon jetzt ist klar, die Stadt wird während dieser Tage in einen temporären Ausnahmezustand versetzt werden. Tausende Bullen, Militär und Geheimdienste werden versuchen die Handshakes, Pressetermine und Kamingespräche der Regierungschef*innen zu schützen und rote, gelbe und blaue Sicherheitszonen sollen Aufenthalts- und Demonstrationsverbote für weite Teile der Stadt rechtlich legitimieren.

Gegen diese Abschottungsversuche der Mächtigen rufen autonome und antikapitalistische Gruppen dazu auf, Hamburg zu einem Ort und Ausrufezeichen des Widerstandes gegen die alten und neuen Autoritäten des Kapitalismus zu machen. Das Bündnis “Welcome to Hell” mobilisiert für den Donnerstagabend vor dem Gipfelwochenende zu einer internationalen antikapitalistischen Großdemonstration, um eine radikale Kritik gegen patriarchale und kapitalistische Zustände sichtbar zu machen und das aktionistische Startsignal für den Gipfelwiderstand zu geben. Am Freitag folgt der zentrale Aktionstag gegen den Gipfel, an dem verschiedene Bündnisse zu einem Sturm auf die Rote Zone rund um die Tagungsorte und zu Blockaden zentraler kapitalistischer Infrastruktur wie dem Hamburger Hafen mobilisieren. Zehntausende Aktivist*innen werden diesen Aufrufen folgen. Für den Samstag ist abschließend eine zentrale spektrenübergreifende Großdemonstration mit über 100.000 Teilnehmer*innen geplant, an der sich auch antikapitalistische Blöcke beteiligen werden.

 

Im Rahmen der Mobiveranstaltung wird der Stand der autonomen und antikapitalistischen Mobilisierung vorgestellt und ein Überblick zu den bisher geplanten Aktionen gegen den G20-Gipfel gegeben.

 

Mittwoch, 14. Juni 2017:

Ab 19 Uhr | Infoladen [Salbke] / Libertäres Zentrum Magdeburg (Alt Salbke 144, 39122 Magdeburg)

Orte: 

  • Infoladen Salbke
  • Libertäres Zentrum

Themen: 

  • Antifaschismus
  • Antikapitalismus & Klassenkampf
  • Antimilitarismus
  • Antirassismus
  • Antisexismus & Gender & Queer
  • Antispeziesismus
  • Freiräume & Wohnungsnot
  • Ökologie
  • Repression

Neonazistische Strukturen an der Uni?!

Termin am: 

Mittwoch, 3. Mai 2017 - 19:00

Ereignis: 

  • Infoveranstaltung
  • Vortrag & Diskussion

Neonazistische Strukturen an der Uni?!

Nazis studieren doch nicht. Gibt's sowas wirklich? Höchstens ganz selten mal vereinzelt... Oder?

Fakt ist, dass zumindest äußerst reaktionäre und faschistische Strukturen versuchen, sich immer mehr im Bereich der Uni zu etablieren. Auch wenn das Problem in Magdeburg auf den ersten Blick noch nicht so groß zu sein scheint, zeigt die Entwicklung in anderen Uni-Städten, was auch hier  in Zukunft zur Gefahr werden könnte. In dieser Veranstaltung werfen wir einen Blick auf faschistische Strukturen an deutschen Universitäten, mögliche zukünftige Entwicklungen und überlegen, wie wir das Vordrängen dieser faschistischen Bewegungen aufhalten können.
Von Referierenden des Arbeitsgruppe „Rechte Strukturen aufdecken“

Ort: Universität Magdeburg, Gebäude 40B (Zschokkestr. 32), Raum 238


Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.

Orte: 

  • Magdeburg
  • Universität

Themen: 

  • Antifaschismus
  • Antirassismus
  • Antisexismus & Gender & Queer

F*antifa: Feministische Antifa-Arbeit damals und heute

Termin am: 

Mittwoch, 26. April 2017 - 19:00

Ereignis: 

  • Infoveranstaltung
  • Vortrag & Diskussion

F*antifa erlebte ihre Blütezeit in den 1990er Jahren. Sie nannten sich Frauen-Antifa, Feministische Antifa und Antifaschistische FrauenLesben-Gruppen. Zeitweise existierten über 25 solcher Gruppen in Deutschland. Vorher waren die Aktivist*innen oft in männlich dominierten Antifa-Gruppen organisiert. Ihnen ging es darum, inhaltlich neue Schwerpunkte zu setzen und Antifaschismus nicht auf reine Anti-Nazi-Politik zu reduzieren. Sexismus innerhalb dieser Strukturen sollte sichtbar gemacht und problematisiert werden. Gleichzeitig  gab es aber auch innerhalb der Fantifa-Strukuren harte Debatten und Kontroversen. Heute gibt es nur noch wenige solcher Gruppen und in der Geschichtsschreibung finden sie kaum Erwähnung.

Der Vortrag widmet sich mit zeitgenössischen Texten, Flugblättern und Interviews ihren Wirken, ihren Beweggründen und Aktionen damals bis heute.
Von Referierenden des feministischen Bündnis „Kämpfe verbinden – Grenzen überwinden“

Ort: Universität Magdeburg, Gebäude 40B (Zschokkestr. 32), Raum 231

Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.

Orte: 

  • Magdeburg
  • Universität

Themen: 

  • Antifaschismus
  • Antisexismus & Gender & Queer

Europäische Frauenbewegungen

Termin am: 

Freitag, 10. März 2017 - 18:30 bis 21:30

Ereignis: 

  • Infoveranstaltung
  • Vortrag & Diskussion

Vortrag & Diskussion über europäische Frauenbewegungen

Orte: 

  • Infoladen Stadtfeld

Themen: 

  • Antifaschismus
  • Antikapitalismus & Klassenkampf
  • Antisexismus & Gender & Queer

Heraus zum Feministischen Kampftag! *Party*

Termin am: 

Samstag, 11. März 2017 - 21:00

Ereignis: 

  • Konzert
  • Performance
  • Vernetzungstreffen

Nach der Demonstration sind alle Mitstreiter*innen und Interessierten eingeladen, den Abend gemeinsam zu verbringen - sich zu vernetzen, auszutauschen, zu entspannen und zu feiern.

DJ marycielo wird mit feinstem feministischen HipHop für die richtige Atmosphäre sorgen.
 

Orte: 

  • Magdeburg
  • Thiembuktu

Themen: 

  • Antifaschismus
  • Antikapitalismus & Klassenkampf
  • Antirassismus
  • Antisexismus & Gender & Queer

Heraus zum Feministischen Kampftag! *Demonstration*

Termin am: 

Samstag, 11. März 2017 - 15:00 bis 19:00

Ereignis: 

  • Demonstration
  • Küfa & Vokü
  • Kundgebung
  • Vernetzungstreffen

FEMINISMUS WILL DER AUSBEUTUNG UND GEWALT GEGEN FRAUEN* ETWAS ENTGEGENSETZEN

Es ist allseits bekannt: In Deutschland werden Frauen* immer noch schlechter bezahlt als Männer* und sie leisten hier nach wie vor den Großteil der Hausarbeit oder Kindererziehung. Besonders Frauen* mit Migrationshintergrund oder Alleinerziehende sind von schlecht bezahlten Jobs in Teilzeitarbeit betroffen und geraten später deshalb in die Altersarmut. Doch damit nicht genug: Überall auf der Welt machen Frauen* im Laufe ihres Lebens Erfahrungen mit häuslicher oder sexualisierter Gewalt, besonders im eigenen sozialen Umfeld. Selten kommt den Betroffenen dabei Solidarität und Unterstützung zu. Stattdessen werden sie von Behörden nicht ernst genommen oder müssen sogar damit rechnen, der Mitschuld bezichtigt zu werden.
Im Alltag erleben Frauen* gleichzeitig, wie man ihren Körper ausbeutet, sie zur Schau stellt oder offen in der Werbung abwertet oder sexualisiert. Hinzu kommt: Immer mehr Menschen wollen oder können sich nicht im Zwei-Geschlechtermodell verorten. Sie kämpfen gegen die Beleidigung als Kranke oder Unnormale und wehren sich gegen körperlichen Angriffe, Entrechtungen oder medizinische Diagnosen.

Die derzeitigen Zustände zeigen:

Orte: 

  • Magdeburg
  • Alter Markt

Themen: 

  • Antifaschismus
  • Antikapitalismus & Klassenkampf
  • Antirassismus
  • Antisexismus & Gender & Queer

++++ Widerstand gegen rechts – Eigene Alternativen aufbauen ++++

Termin am: 

Mittwoch, 8. Februar 2017 - 20:30 bis 22:30

Ereignis: 

  • Infoveranstaltung
  • Vortrag & Diskussion

„Trinken mit Linken“ / „Podiumsdiskussion“ / „Phrasendrescherei“

 

 

Am 12.01.2017 kam es zu erfolgreichen und erfreulichen Protesten gegen die AfD. Es folgten Auswertungstreffen, Zwischengespräche und halböffentliche Auseinandersetzungen. Wir wollen in angemessener Form erneut den Raum für Diskussionen öffnen. Wir erhoffen uns entlang ideologischer und praktischer Trennlinien einen interessanten Diskurs über Analyse und Umgang mit der AfD. Ein Jahr nach den ersten Landtagswahlerfolgen der AfD und ein Dreivierteljahr vor der Bundestagswahl, gilt es auszuwerten, welche Erfahrungen wir im Kampf gegen die AfD und Co. gemacht haben, und zu diskutieren, welche Gegenstrategie erfolgversprechend ist. Gerade auf die Gegenstrategien wollen wir die Leselampe halten. Daher sind unterschiedlichen Akteure aus Magdeburg, die nicht ausschließlich der linken Szene zu zuordnen sind angefragt. Wir erhoffen uns dadurch pluralistischen Impuls für das anstehende Jahr. Trotz alledem!

 

Dabei wollen wir weniger „bierernst“ sein, sondern im Rahmen eines „Trinken mit Linken“ in entspannter aber moderierter Weise zusammenkommen. Bis Mittwoch! Eure Offene Linke Liste MD!

Wo: AJZ Alex, Pestalozzistraße 40, 39110 MD

Wer: für Freunde und Interessierte

Wann: Im Anschluss an das Vernetzungstreffen, um 20:30

 

 

++++ Fuck Facebook! Es wird keine Veranstaltungswerbung dort geben ++++

++++ Getränke sind günstig, Überschuss geht in den Neuaufbau des AJZ Alex ++++

++++ Kein Rauchen bis Veranstaltungsschluss / Hunde mögen keine Podiumsdiskussionen ++++

Orte: 

  • Magdeburg

Themen: 

  • Antifaschismus
  • Antikapitalismus & Klassenkampf
  • Antimilitarismus
  • Antirassismus
  • Antisexismus & Gender & Queer

Infoveranstaltung zu Demo in Schnellroda: IfS dicht machen! - Neue Rechte alt aussehen lassen!

Termin am: 

Mittwoch, 15. Februar 2017 - 19:00

Ereignis: 

  • Infoveranstaltung

Info- und Vernetzungsabend für die Demo gegen das IfS am 17.02. in Schnellroda! IfS dicht machen - Neue Rechte alt aussehen lassen!

Orte: 

  • Magdeburg
  • Thiembuktu

Themen: 

  • Antifaschismus
  • Antirassismus

Starkes Zeichen gegen rechts – Kein Platz für die AfD an der Uni!

Stellungnahme der Offenen Linken Liste Magdeburg (OLLi)

 

Am vergangenen Donnerstag, den 12.01.17, wollte die AfD-nahe Hochschulgruppe „Campus Alternative Magdeburg“ eine Veranstaltung zum Thema „Gender an der Uni“ im Hörsaal 6 der Otto-von-Guericke-Universität (OvGU) Magdeburg durchführen. Nachdem es über ein halbes Jahr ruhig um die Campus Alternative war, sollte dies ihr erster öffentlicher Auftritt werden. Mehrere hundert Studierende, Mitarbeiter*innen der Universität und Menschen aus der Stadt Magdeburg machten jedoch deutlich, was sie von der geplanten Veranstaltung halten – nämlich nichts. Mit Beginn der geplanten Veranstaltung startete der lautstarke Protest der Anwesenden im Hörsaal, der erst durch den Jubel abgelöst wurde, als die Veranstalter und ihre Gäste den Hörsaal wieder verlassen mussten. Damit wurde in Magdeburg ein starkes Zeichen gegen eine Partei gesetzt, die durch rassistische, sexistische und sozialchauvinistische Äußerungen auffällt. Wir begrüßen ausdrücklich das Engagement der Anwesenden sowie die inhaltliche Auseinandersetzung mit den Positionen der AfD im Vorfeld durch den Studierendenrat der OvGU sowie den Fachschaftsrat der Fakultät für Humanwissenschaften. Was folgte war eine unpolitische, den Protest diffamierende und teilweise Positionen der AfD übernehmende Berichterstattung der hiesigen Medien. Zusätzlich ließ es sich die Alternative für Deutschland nicht nehmen, sich wiederholt als Opfer zu stilisieren. Zur Seite sprangen ihr mal wieder bürgerliche Medien und Politiker.

Themen: 

  • Antifaschismus
  • Antirassismus
  • Antisexismus & Gender & Queer

Nie wieder Faschismus, nie wieder Krieg!

Termin am: 

Montag, 16. Januar 2017 - 19:00

Ereignis: 

  • Demonstration

Seit nahezu zwei Jahrzehnten versuchen Neonazis aus der Region, die Bombardierung Magdeburgs am 16. Januar 1945 geschichtsrevisionistisch aufzuladen, um sie für ihre von Opfermythen und Lügen geschwängerte Propaganda zu instrumentalisieren. Galten derartige „Trauermärsche“ jahrelang als zentrale Events im Nazi-Jahreskalender - erinnert sei dabei an frühere Teilnehmerzahlen jenseits der 6000 in Dresden und 1200 in Magdeburg – so haben diese NS-Wiedererweckungs-Prozessionen in den vergangenen Jahren erheblich an Bedeutung eingebüßt. Die entschlossenen antifaschistischen Proteste und Blockaden der jüngeren Vergangenheit hatten ihren Anteil daran, den Aufmarsch stetig kleiner werden zu lassen, während eine Schwerpunktverlagerung neonazistischer Aktivitäten hin zu rassistischen Mobilisierungen und rechtsterroristischen Betätigungen ihr Übriges beitrug.

Inzwischen ist der „Gedenkmarsch“ in Magdeburg in der Versenkung der Bedeutungslosigkeit verschwunden. Für diesen Januar ist nach wie vor unklar, ob es die regionalen Neonazis überhaupt noch auf die Reihe bekommen, wenigstens einen Mini-Aufmarsch durchzuführen. Die Hooligan-Gruppierung „Brigade Magdeburg“ hatte eine zunächst getätigte Anmeldung schon am darauffolgenden Tag zurückgezogen.

Wir, Vertreter*innen der Zivilgesellschaft, Vereine, Organisationen, Parteien, Jugendverbände, Aktivist*innen, Antifas, Demokrat*innen wollen deutlich machen, dass die Zeit des Trauerns jetzt endgültig vorbei ist. Es hat sich ausgelatscht. Der „Trauermarsch“ ist Geschichte. Mit einer kraftvollen und entschlossenen Demonstration werden wir am kommenden Montag, den 16. Januar 2017, für die offene Gesellschaft eintreten. Wir wollen daran erinnern, wozu Rassismus, Antisemitismus, wozu Nationalsozialismus und Faschismus führten und führen, nämlich zu Terror, Massenmord und Krieg. Folgerichtig kehrte der Krieg, den das nationalsozialistische Deutschland in der Welt entfesselte und an dessen Ende 60 Millionen Tote zu beklagen waren, am 16. Januar 1945 an die „Heimatfront“ zurück. Insofern ist der 16. Januar ein Tag der eindringlichen Mahnung:

Nie wieder Faschismus, nie wieder Krieg!

16. Januar 2017 | Auftakt 19:00 Uhr am Alten Markt


Das Bündnis gegen Rechts Magdeburg veranstaltet im Vorfeld die Mahnwache: Kein Gedenkort für Neonazis!
Beginn 18:30 auf dem Alten Markt.

Orte: 

  • Magdeburg
  • Alter Markt

Themen: 

  • Antifaschismus
  • Antirassismus

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