Veranstaltungsreihe rund um den Feministischen Kampftag 2018

Termin am: 

Donnerstag, 8. März 2018 - 17:00 bis Sonntag, 11. März 2018 - 3:30

Ereignis: 

  • Demonstration
  • Konzert
  • Küfa & Vokü
  • Kundgebung
  • Performance
  • Sportveranstaltung
  • Vernetzungstreffen
  • Workshop

Demo:
08.März * 17 Uhr * Alter Markt

Route: Alter Markt - Breiter Weg - Hasselbachplatz - Otto-von-Guericke Straße - Bahnhofsvorplatz
Folgt unserem Aufruf (unten) und bringt eure Freund*innen mit!

Workshop:
Party für Alle: Umgang mit sexualisierter Gewalt bei Veranstaltungen
09. März * 16 Uhr * Thiembuktu
(Thiemstr. 13, Linie 2, Hst. Thiemstraße)
Wir bitten um kurze Anmeldung unter: lila_rauch@riseup.net oder per PN

Konzert & Party:
* Lady Lazy [QueerFemRap]
* le_go [HipHop_(t)rap_gedönz]
* DJ Marycielo [FemHipHop / 90er]
10. März * ab 20 Uhr * Libertäres Zentrum
(Alt Salbke 144, Linie 2, Hst. Mariannenstr.)
*nur für Freund*innen
**keine Fotos

Ob beim Feiern, auf dem Nachhauseweg, in der eigenen Wohnung, im Job oder auf der Flucht – Gewalt gegen Frauen, insbesondere in sexualisierter Form, ist allgegenwärtig und zum Teil sogar institutionalisiert und kapitalisiert, wie in der Prostitution oder Mainstream-Porno-Industrie. Weltweit ist Gewalt das größte Gesundheitsrisiko für Frauen. In Deutschland erlebt jede vierte Frau physische oder sexualisierte Gewalt durch den Partner oder Ex-Partner. Ökonomische Abhängigkeiten sind häufig Grundlage für sexuelle oder auch emotionale Ausbeutung. Jedoch existieren sie nicht nur auf ökonomischer Ebene, sondern auch auf emotionaler, psychischer oder physischer Ebene.

Das Internet wird zunehmend genutzt, um sexualisierte Gewalt und Übergriffe sichtbar zu machen. Das Wort zu ergreifen, kann ein erster Schritt sein, um Ohnmacht zu überwinden und ein Stück weit die Kontrolle zurück zu erlangen. Es hilft außerdem, die Häufigkeit solcher Vorfälle zu verdeutlichen, Diskurse mitzugestalten, sich zu vernetzen und zu solidarisieren. Allerdings darf es nicht dabei bleiben, denn „das Ansprechen war nur der erste Schritt. Im zweiten Schritt schmeißen wir etwas um“.

Wir fordern vor allem Männer dazu auf, ihre Zugehörigkeit zur potentiellen Tätergruppe zu reflektieren, sich in Achtsamkeit und Konsens zu üben, sich der eigenen Privilegien bewusst zu werden und es anderen weiterzuvermitteln. Dies ist nicht Aufgabe der betroffenen Frauen! Wir werden sexualisierte Gewalt, Übergriffe und Ausbeutung nicht mehr dulden! Wir werden Abhängigkeitsverhältnisse und Unterdrückung bewusstmachen und abschaffen. Und wir werden uns solange gegenseitig unterstützen bis feministische Kämpfe überflüssig werden und Ausbeutung und Übergriffe nicht mehr vorkommen!

“Freiheit ist indessen nichts was gewährt werden kann:
Freiheit wird genommen und gelebt.”

Orte: 

Themen: