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Gemeinsam gegen Repression: Rechtstipps für Betroffene der Gleisblockade gegen den Naziaufmarsch am 18. Januar 2014 in Magdeburg

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Seit einigen Tagen verschickt die Bundespolizei Briefe in Zusammenhang mit den spontanen Gleisblockaden gegen den Naziaufmarsch am 18.01.2014. Darin fordern sie die Zahlung eines Geldbetrages in Höhe von 35 Euro "Verwarnungsgeld". Den Aktivist_innen ist es über die Gleisblockade gelungen, den Naziaufmarsch um einige Stunden zu verzögern und mehrere hundert Neonazis vom späteren Aufmarschort zu trennen. Momentan gehen wir von mindestens 100 solcher Biefsendungen aus. Daher möchten wir als Rote Hilfe Magdeburg die Gelegenheit dazu nutzen, um uns nicht nur solidarisch mit den Betroffnen zu zeigen, sondern auch Vorschläge darüber zu geben, wie ihr euch in dieser Situation verhalten könnt.

Orte: 

  • Magdeburg

Themen: 

  • Antifaschismus
  • Repression

2. Runde: Infoveranstaltung "Nazi-Strukturen in der Region Magdeburg und der Fall Bernburg" im Infoladen Salbke

Termin am: 

Dienstag, 11. Februar 2014 - 18:30 bis 20:00

Ereignis: 

  • Infoveranstaltung

Im September 2013 kam es zu einem brutalen Übergriff in Bernburg: 9 Neonazis aus Schönebeck schlugen einen türkischen Imbissbetreiber in Bernburg fast tot. Der Betroffene wird voraussichtlich bleibende Schäden davon tragen.

Orte: 

  • Magdeburg
  • Infoladen Salbke

Themen: 

  • Antifaschismus
  • Antirassismus

Prozessbeginn im Fall Bernburg

Termin am: 

Dienstag, 18. Februar 2014 - 9:00 bis 18:00

Am 18. Februar wird ein Prozess gegen neun Faschos aus Schönebeck am Magdeburger Landgericht beginnen. Diese haben einen türkischstammigen Mann zusammen geschlagen und lebensgefährlich verletzt. Er lag im Koma und trägt bleibende Hirnschäden davon.

Orte: 

  • Magdeburg

Themen: 

  • Antirassismus

2. Magdeburger Vernetzungstreffen im Thiembuktu

Termin am: 

Samstag, 8. Februar 2014 - 19:00 bis 21:00

Ereignis: 

  • Vernetzungstreffen

Das zweite Vernetzungstreffen für alle Freunde und Freundinnen linker Politik in Magdeburg findet am kommenden Samstag um 19 Uhr im Thiembuktu (Thiemstraße 20, 39104 MD Buckau) statt. Die Vernetzungstreffen dienen dem Austausch von aktuellen Infos, der Koordination politischer Aktivitäten und als Anlaufpunkt für Menschen, die sich an geplanten Aktionen beteiligen wollen.

Es gibt keine feste Agenda für das Treffen, sodass ihr gerne eure eigenen Themen mitbringen könnt. Folgende Punkte stehen bisher fest:

Orte: 

  • Magdeburg
  • Thiembuktu

Themen: 

  • Antifaschismus
  • Antirassismus
  • Antisexismus & Gender & Queer
  • Freiräume & Wohnungsnot
  • Ökologie
  • Repression

+++Raumänderung+++ Infoveranstaltung: Nazistrukturen in der Region Magdeburg und der Fall Bernburg

Termin am: 

Freitag, 7. Februar 2014 - 18:30 bis 20:30

Ereignis: 

  • Demonstration
  • Infoveranstaltung

Im September 2013 kam es zu einem brutalen Übergriff in Bernburg: 9 Neonazis aus Schönebeck schlugen einen türkischen Imbissbetreiber in Bernburg fast tot. Der Betroffene wird voraussichtlich bleibende Schäden davon tragen.

Trotz eindeutiger Beweislage geht die Staatsanwaltschaft Magdeburg nicht von einer politischen Motivation der Täter aus, was sich auf das zu erwartende Strafmaß als auch auf die mediale Berichterstattung auswirkt. Die Hintergründe der rassistischen Gewalt zeigen eine ambivalente Entwicklung: Dem Rückgang formal organisierter rechter Gruppen steht ein Anstieg direkter rassistischer Übergriffe gegenüber.

Anlässlich des Falls Bernburg wollen wir die Nazi Strukturen in der Region Magdeburg beleuchten, die politische Dimension der rassistischen Gewalt diskutieren und zur überregionalen antirassistischen Demonstration am 15.02.2014 in Magdeburg einladen.

Orte: 

  • Magdeburg
  • Hauptbahnhof
  • Infoladen Salbke

Themen: 

  • Antifaschismus
  • Antirassismus

Rote Hilfe: Bilanz zum 17. und 18. Januar 2014 in Magdeburg

Nach einem erlebnisreichen Wochenende zieht die Rote Hilfe Magdeburg und der Ermittlungsausschuss eine erste Bilanz vom Bulleneinsatz und der Repression gegen Linke und Antifas. 

Am 17.01 fand um 18:00 Uhr unter dem Motto „Staat und Nazis Hand in Hand“ eine unangemeldete Demonstration in Magdeburg statt. Die Initiator_innen kündigten in der Mobilisierung an, die Demonstration nicht anzumelden, da sie eine Zusammenarbeit mit der Polizei grundsätzlich ablehnen. Sie soll als eine klare Reaktion auf die immer stärker werdenen Repressionen gegen Antifaschist_innen in der Vergangenheit gewertet werden, die sowohl in Hamburg, als auch im nahe gelegenen Burg seitens der Polizei immer wieder zu Kriminalsierungen und Einschüchterungsversuchen geführt haben.  Trotz unangemeldeter Demo und gezündeter Pyrotechnik aus den Reihen der 600 Demonstrierenden, hielt sich die Polizei zurück. Die Demonstration wurde zwar von mehreren Einsatzfahrzeugen und einem Kamerawagen begleitet, sie hielten jedoch Abstand und der Kamerawagen filmte die Demonstration nicht ab. Es kam am Abend und in der Nacht vom 17.01 auf den 18.01 zu keinen Festnahmen. 

Am 18.01. richtet sich breiter Protest gegen den regelmäßig stattfinden Trauermarsch der neonazistischen „Initiative gegen das Vergessen“. Neben Menschenblockaden auf Straßen und Schienen kam es auch zu mehrere militanten Aktionen gegen Bullen, dem Schienennetz der Deutschen Bahn, sowie gegen staatliche Einrichtungen. 

Orte: 

  • Magdeburg

Themen: 

  • Antifaschismus
  • Repression

Kranzniederlegung in Gedenken an Frank Böttcher

Termin am: 

Samstag, 8. Februar 2014 - 16:00 bis 17:00


Frank Böttcher wurde am 8. Februar 1997 an der Endhaltestelle in Olvenstedt von Nazis ermordet. Seine Mörder lauerten ihm am Klinkum Olvenstedt auf und töten Frank mit 7 Messerstichen. Das Motiv: Frank Böttcher war Punk und passte nicht in das Weltbild der Neonazis.

Frank Böttcher war nicht das einzige Mordopfer rechter Gewalt: seit 1990 wurden in Magdeburg mindestens drei, bundesweit über 160 Menschen durch Nazis und Rassist_innen getötet.

Orte: 

  • Magdeburg

Themen: 

  • Antifaschismus

Spendenaufruf: Neues Dach für das Libertäre Zentrum Magdeburg

Das Libertäre Zentrum Magdeburg versteht sich als ein Ort des Austausches, des Rückzugs, einer widerständigen Kultur und als alternativen Lebensentwurf. Durch eine langandauernde Freiraumkampagne, eine Besetzung und viele Aktionen haben wir vor 4 Jahren das L!Z in Alt Salbke 144 bezogen. Seitdem möchten wir mit unseren 4 Wänden nicht nur ein warmes Zuhause schaffen, sondern verstehen uns auch als ein Experiment, das zwischen Leistungszwang und Verwertungsdruck alternative Konzepte des Zusammenleben testen möchte. Wir sind bunt und verschieden. Doch einen wir uns in der Vorstellung, dass die für so viele Menschen ganz normal gewordenen Zwänge und strukturellen Herrschaftsverhältnisse nicht auf Dauer sein müssen und sie nichts naturwüchsiges sind. Ein anderes Leben ist möglich und mehr als dringend nötig. Deshalb wollen wir ein Teil der Bewegung sein, die die Grundlagen zur Beschreitung dieses Weges schafft. Wir wollen die Negation wieder denken und Räume bieten für Menschen, die sich mit uns gemeinsam gegen die bestehenden Verhältnisse stellen wollen. Wir wissen das unser Ziel, ein solidarisches Zusammenleben aller Menschen, in dem die Verschiedenheit des und der Einzelnen möglich ist, noch weit entfernt liegt, doch versuchen wir ein angenehmeres Leben im grundsätzlich Falschen zu schaffen. So gibt es bei uns Veranstaltungsräume, Werkstätten, einen Infoladen mit Bibliothek, einen Sportraum und noch viele weitere Dinge zu entdecken. Keinen Raum gibt es bei uns für Rassismus, Antisemitismus, Sexismus o.ä. menschenfeindliche Einstellungen. 

Orte: 

  • Magdeburg
  • Libertäres Zentrum

Themen: 

  • Freiräume & Wohnungsnot

Erinnern heißt Kämpfen: 35 meter langes Wandbild am KJFE Knast

Die Fassade des Jugendzentrum KJFE Knast in Magdeburg schmückt seit einiger Zeit ein 35 Meter langes Wandbild.Die Wand erzählt nun die Geschichte der Gefängnisstürmung und das sich anschließende Massaker an den Hungerstreikenden Gefangenen im Jahre 2000 in der Türkei. Mehrere tausend Häftlinge der Türkischen Knäste befanden sich im wochenlangen Hungerstreik. Der Streik richtete sich gegen unmenschliche Haftbedingungen, gegen Folter und gegen die Einführung der Isolationshaft.

Orte: 

  • Magdeburg

Themen: 

  • Repression

Antirassistische Demo "Kein Freispruch für Nazis und Justiz" am 15. Februar 2014

Termin am: 

Samstag, 15. Februar 2014 - 15:00 bis 18:00

Die Kampagne Rassismus tötet organsisiert in Zusammenarbeit mit dem AK Antira Magdeburg (organisiert im: Antirassistischen Netzwerk Sachsen-Anhalt) eine Demonstration am 15.02.2014 . Der Anlass ist der Prozess gegen die Schönebecker Nazischläger, die im Sommer 2013 einen Imbissbesitzer in Bernburg zusammen geschlagen und lebensgefährlich verletzt haben. Weiter soll auf den folgenden Umgang der Justizbehörden mit diesem und ähnlichen Fällen Aufmerksam gemacht werden. Diese Stufen den Angriff nicht als rassistisch Motiviert ein.

Aufruf zur Demo als PDF im Anhang des Artikels. (Berichtigung zum Aufruf: der Prozess beginnt bereits am 18.02.14)

Orte: 

  • Magdeburg

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