Was geht heute noch?

16:00 bis 18:00
Magdeburg, Infoladen Stadtfeld

Termine & News

Frank-Böttcher-Gedenkveranstaltung

Termin am: 

Donnerstag, 8. Februar 2018 - 16:00

Ereignis: 

  • Kundgebung

In der Nacht des 7. Februar 1997 ging Frank #Böttcher in das Krankenhaus im Magdeburger Plattenbaugebiet Neu #Olvenstedt. Seine Hand war durch den Biss seiner weißgrauen Hausratte “Speedy” verletzt. Frank war erst kurze Zeit in der Punk-Szene. “In der Straßenbahn habe ich Ärger mit Glatzen gehabt,” erzählte er einer Schwester in der Notaufnahme. Er wurde verarztet, verließ das Krankenhaus und ging zurück zur Straßenbahn. Am Wartehäuschen empfingen ihn dann schon seine Mörder. Man schlug ihn nieder und trat auf ihn ein.

Orte: 

  • Magdeburg

FAU-Filmabend: Land and Freedom

Termin am: 

Freitag, 9. Februar 2018 - 19:00

Ereignis: 

  • Filmvorführung

Die FAU Magdeburg lädt euch herzlich zum nächsten Filmabend unser Filmreihe ein.

Wir werden am Freitag, den 09.02.18, 19 Uhr „Land and Freedom“ im Infoladen Stadtfeld zeigen. Weiter unten findet ihr eine Beschreibung und den Trailer.

Weitere Infos unter:

https://www.fau.org/ortsgruppen/magdeburg/

https://facebook.com/FAUMD/

Liverpool 1994: Eine junge Frau findet ihren Großvater David bewusstlos auf dem Sofa liegend, auf dem Weg ins Krankenhaus stirbt er. Nach seinem Tod findet sie auf dem Schrank einen alten Koffer mit Briefen, Zeitungsausschnitten, Fotografien und ein mit Erde gefülltes rotes Halstuch. Sie beginnt, das ihr unbekannte Leben ihres Großvaters zu rekonstruieren:

Im Jahre 1936 entschließt sich der junge Erwerbslose David, ein englischer Kommunist, nach Spanien in den Kampf gegen das Franco-Regime zu ziehen. Er schließt sich einer Gruppe der revolutionären Miliz der POUM an und erlebt an der Aragon-Front und in Barcelona die Wirren des Krieges – den ungleichen Kampf gegen die Franco-Truppen und die internen Auseinandersetzungen auf republikanischer Seite.

Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=zfGM5EQtMTg - Bei uns dann in besserer Qualität ;)

Orte: 

  • Infoladen Stadtfeld

Themen: 

  • Antifaschismus
  • Antikapitalismus & Klassenkampf

Stellungnahme zum türkischen Angriff auf Rojava

Am vergangenen Wochenende startete der lang befürchtete Angriff der Türkei gegen Rojava. Nachdem es schon seit einem Jahr immer wieder zu Gefechten an der Grenze gekommen war, intensivierte die Türkei am Wochenende den Beschuss und marschierte mit Bodenkräften in das kurdische Autonomiegebiet in Nordsyrien ein. Damit hat die Auseinandersetzung, deren Ziel die „Vernichtung“ der kurdischen Kräfte an der Grenze der Türkei ist, eine neue Eskalationsstufe erreicht. Für Erdogan, aber auch die anderen involvierten imperialistischen Mächte, stellte Rojava nicht nur ein eigenständiges, befreites Gebiet der lange unterdrückten Kurden dar, sondern darin manifestiert sich zugleich ein alternatives, solidarisches Gesellschaftsmodell, das den Menschen der Region und in aller Welt praktisch zeigt, dass der Kapitalismus nicht das Ende der Geschichte darstellt.

Faschistische Herrschaft
Erdogan bedient sich beim Übergriff, wie auch schon früher, faschistischer Herrschafts- und Terrormethoden. Innerhalb des Landes (auch schon vor Erdogan) waren schon immer faschistische Milizen und Terrorgruppen für Attacken, Ausschreitungen und Morde auf kurdische Parteien, Politiker*innen und Organisationen zuständig. Ganz zu schweigen vom geheimdienstlichen „Tiefen Staat“, der auch im Ausland agierende Kurd*innen ermordet. Nach Außen hat Erdogan schon seit Beginn des Konfliktes in Syrien islamistische Faschisten trainiert und mit Waffen versorgt. Nicht zu vergessen ist dabei auch die turkmenische Minderheit im Land. Nun gibt die ehemals vom Westen hofierte „Freie Syrische Armee“ (FSA) den Bluthund Erdogans. Hier zeigt sich deutlich der Charakter des bürgerlichen Staates. Während man sich in ruhigen Zeiten im Rahmen des „demokratischen Systems“ bewegt – und zum Musterknabe der EU aufsteigt – spielt man im Zeichen von Krise, Hegemonieverlust und Eskalation die faschistische Karte. Die soziale Frage und der Aufschwung der kurdischen Bewegung und Parteien, die zugleich multiethnisch und links sind, ließen der herrschenden Klasse keine Wahl, als das Land autoritär in Richtung eines faschistischen Polizei- und Terrorregime umzubauen, der nun in sein Nachbarland einmarschiert und offiziell die Kräfte der Selbstverwaltung vernichten will.

Themen: 

  • Antifaschismus
  • Antikapitalismus & Klassenkampf

Demonstration: Angriffe von Polizei und Staat zurückschlagen!

Termin am: 

Freitag, 26. Januar 2018 - 18:00

Ereignis: 

  • Demonstration

Am Freitag dem 26.01.2018 um 18 Uhr findet aus aktuellem Anlass eine Demonstration unter dem Motto „Angriffe von Polizei und Staat zurückschlagen!“ statt. Treffpunkt ist der Infoladen. Kommt zahlreich - Solidarität ist unsere Waffe!

Orte: 

  • Magdeburg
  • Infoladen Stadtfeld

Themen: 

  • Antifaschismus
  • Antikapitalismus & Klassenkampf
  • Freiräume & Wohnungsnot
  • Repression

Franz Josef Degenhardt: Wölfe mitten im Mai

Termin am: 

Mittwoch, 17. Januar 2018 - 19:00 bis 22:00

Ereignis: 

  • Konzert
  • Lesung
  • Performance

Die Bildungsalternative Magdeburg ("Alternative" wieder positiv besetzen") präsentiert:

Franz Josef Degenhardt:  Wölfe mitten im Mai

Lieder und Texte zum rechten Aufmarsch in Europa,
gesungen, gelesen und kommentiert von  Rolf Becker und Kai Degenhardt

(https://www.facebook.com/events/820239211483942/)

„August der Schäfer hat Wölfe gehört / Wölfe mitten im Mai…“ – doch  statt den Anfängen zu wehren, wiegt sich das Dorf in dem bekannten Franz-Josef-Degenhardt-Chanson in trügerischer Sicherheit – bis es zu spät ist. 1965 galt dieses Lied der Gefahr erneuter faschistischer Bedrohung, war doch die NPD gerade in sieben westdeutsche Landtage eingezogen.

Und heute? Der Faschismus als äußerstes Mittel zur Rettung bürgerlicher Herrschaft in der Krise ist nicht mehr nur strategische Option in der Hinterhand der Herrschenden – die Entdemokratisierung schreitet europaweit fort. Franz Josef Degenhardts Metapher von den „Wölfen mitten im Mai“ behält auf bestürzende Weise Aktualität. 

Degenhardts Sohn Kai stand als Gitarrist und Arrangeur mit seinem Vater über viele Jahre zusammen auf der Bühne. Er arbeitet längst selber als Liedermacher und ist dabei „einer der wenigen seiner Generation, der sowohl mit einer klaren politischen Position als auch mit musikalischen Ideen aufwarten kann” (Jazzthetik). 

Der langjährige „Hamburger Jedermann“ Rolf Becker ist nicht nur als Schauspieler einem breiten Publikum bekannt – seit Jahrzehnten beteiligt er sich mit Lesungen und Vorträgen an den Bemühungen um politische Aufklärung.

Mit freundlicher Unterstützung der Friedrich-Ebert-Stiftung, der DGB Region Altmark-Börde-Harz und der DGB-Jugend Sachsen-Anhalt gefördert durch das LSA)

Eintritt frei!

Wo? Oli-Kino, Olvenstedter Str. 25, 39108 MD

Orte: 

  • Magdeburg

Themen: 

  • Antifaschismus
  • Antikapitalismus & Klassenkampf

SCHEISZ AUF EUREN Oi! Vol.1

Termin am: 

Samstag, 10. Februar 2018 - 19:00 bis Sonntag, 11. Februar 2018 - 3:00

Ereignis: 

  • Infoveranstaltung
  • Konzert
  • Küfa & Vokü
  • Vortrag & Diskussion

Am 10.2.2018 gibt sich in der Factory in Magdeburg die Creme de la Creme der "unpolitischen" Oi!-Fraktion die Klinke in die Hand. Unter dem Namen "Oi! for you" findet dort ein Festival statt, alles organisiert von der Spirit from the street-Crew. Dort sollen neben Rotz und Wasser, Pöbel und Gesocks, Durstige Nachbarn und weiterem Abschaum auch die Band Krawallbrüder aufspielen. Eigentlich dachte ich, dass KB schon unter die Kategorie "Deutschrock" fällt, dem ist scheinbar nicht so. Da spielen also die Krawallbrüder, die doch selber von sich behaupten, unpolitisch zu sein, in der Factory in Magdeburg. Waren es denn nicht Teile von KB, die gerne mal mit Nazis nach Spanien fahren und sich dort auch noch mit den Nasen fotografieren lassen? Man kann sich also selber schon vorstellen, was am 10.2. in der Factory zu erwarten ist: ein Tummelplatz für die ganzen ach so "unpolitischen" Oi!- und Deutschrock-Fans.

Es wird aber sicher noch einige geben, die darauf keinen Bock haben, Menschen, die keinen Lust darauf haben, sich besoffene Macker anzuschauen, die irgendwas vom "wahren Skinheadkult" faseln oder einem erzählen, dass Oi! "schon immer unpolitisch" gewesen sei. Diejenigen, die keinen Bock auf diese Scheisze haben, sind recht herzlich dazu eingeladen, am 10.2.2018 ins LiZ (Libertäres Zentrum) nach Magdeburg zu kommen, denn dort steigt das "Scheisz auf euer'n Oi!"-Festival. Weitere Infos folgen hier in Kürze.

Bands:

ONE STEP AHEAD (AFA HC-PUNK)
NASTY MATTER (Polit HC-PUNK)
KELLERASSELN (Polit Speed-Punk)
SELBZTJUSTIZ (Riotpunk)
+++weitere+++

Außerdem wird es eine Mobi-Veranstaltung geben zum Naziaufmarsch am 10.3.2018 in Dessau und geplanten Gegenaktivitäten - "Make Dessau nazifrei again "!

In diesem Sinn: Alerta Antifascista, Fuck off Grauzone!

Orte: 

  • Infoladen Salbke
  • Libertäres Zentrum

Punkkonzert

Termin am: 

Freitag, 12. Januar 2018 - 21:00 bis Samstag, 13. Januar 2018 - 1:00

Ereignis: 

  • Konzert
  • Performance

100 Kilo Herz (Punkrock mit Gebläse aus Leipzig)
https://www.facebook.com/100KiloHerzPunkrock/
Punk-Rock mit Gebläse und deutschsprachigen Texten, der auch richtig ordentlich umgesetzt wird. Das Ganze geht dabei eher wenig in Richtung Sondaschule und Rantanplan, sondern eher hinzu den englischsprachigen Ska-Punk Größen Less Than Jake und Reel Big Fish.

Finding Kelly Fornia (Punk Rock aus Berlin)
https://www.facebook.com/findingkellyfornia/
Die 5 Punkrocker aus Berlin werden dir mit ihrem
fluffigen Mix aus melodischem Punkrock und Skatepunk
eine positive Ohrenentzündung bescheren
und ein breites Lächeln ins Gesicht zaubern.

Who Killed Bambi ("In die Fresse Punk" aus Lübbenau)
https://www.facebook.com/wkbpunkrock/
Bei Live-Gigs ist Who killed Bambi definitiv im HC/Punk Bereich einzuordnen da das Zusammenspiel von brachialen Shoutings und ordentlicher Geschwindigkeit einen aggressiven und treibenden Eindruck hinterlässt!

Orte: 

  • Magdeburg
  • KJFE Knast

Zuganreise nach Dessau: Oury Jalloh - das war Mord!

Termin am: 

Sonntag, 7. Januar 2018 - 12:45

Ereignis: 

  • Demonstration
  • Kundgebung
  • Performance
  • Sportveranstaltung

Seit nun fast 13 Jahren kämpfen die Freund*innen von Oury Jalloh gemeinsam mit internationalen Aktivist*innen für die Aufklärung an seinem Mord. Er verbrannte, an Händen und Füßen gefesselt, in der Dessauer Polizeizelle Nr. 5 auf einer feuerfesten Matratze.

Seit seinem Feuertod am 7.1.2005 hält die Staatsanwaltschaft Dessau beharrlich an ihrer Hypothese fest, dass die Entzündung der Matratze durch Oury Jalloh selbst erfolgt sei und gibt vor, dass es keinerlei Anhaltspunkte für eine Beteiligung Dritter am Brandgeschehen gäbe. Dies ist faktisch widerlegt. Der gerichtlich beauftragte Gutachter des LKA Sachsen-Anhalt bestätigte, dass am Feuerzeug, mit welchem sich Oury Jalloh angezündet haben soll, keinerlei Spuren von ihm selbst sowie der tödlichen Brandszene aufgefunden werden konnten. Das Feuerzeug war nicht in Zelle Nr. 5 und er konnte sich somit nicht selbst anzünden. Dieser Aspekt reicht völlig aus, um klar sagen zu können: Oury Jalloh – das war Mord!
Unnötig zu erwähnen, das erst in der zweiten, unabhängig durchgeführten Obduktion des Leichnams Verletzungen am Körper gefunden wurden, wie die gebrochene Nase und das verletzte Trommelfell. Verschwundene Beweismittel, Zeugen, die unter plötzlichem Erinnerungsverlust litten, ein Dienstgruppenleiter, der den Alarm der Brandmeldeanlage mehrfach ausgeschaltet hat und und und... der Mord an Oury Jalloh soll in jedem Fall vertuscht werden. Nur durch das starke Durchhaltevermögen und Widerstand der „Initiative in Gedenken an Oury Jalloh“, der Black Communities sowie vieler verschiedener Menschen, ist der Feuertod von Oury Jalloh nach 13 Jahren nicht vergessen, daher:

Orte: 

  • Magdeburg
  • Hauptbahnhof
  • Dessau

Themen: 

  • Antifaschismus
  • Antirassismus

Redebeitrag von Zusammen Kämpfen bei der “Infoladen bleibt!”- Kundgebung bei Stach- Immobilien:

Wir von Zusammen Kämpfen haben einen  Redebeitrag auf der “Infoladen bleibt!”- Kundgebung bei Stach- Immobilien gehalten den wir hier auch dokumentieren wollen:

Seit gegrüßt, liebe Teilnehmerinnen der Kundgebung und liebe StadtfelderInnen,
Wir, NutzerInnen und BetreiberInnen des Infoladens/ Sozialen Zentrum in der Puschkinstraße und BewohnerInnen von Stadtfeld sind heute hier um ein Zeichen zu setzen gegen Mietwucher und Verdrängung. Wieso wir gerade vor Stach Immobilien stehen wollen wir kurz erläutern am Beispiel des Infoladens.
Ende 2015 wurde der Infoladen vom damaligen Vermieter gekündigt ohne eine Begründung zu nennen. Kurz danach wurde uns mitgeteilt das das Objekt in der Pusckinstr. 20, in dem das soziale Zentrum beheimatet ist, verkauft wurde. Mit den neuen Eigentümer der S IMMO AG wurde ein 2 Jahres Vertrag ausgehandelt der am 31.3.2018 endet.
Aber wer ist S Immo AG und welche Interessen hat so eine Aktiengesellschaft an Häuser in Magdeburg?
Am 19. Oktober 1987 startete das erste börsennotierte Immobilien-Wertpapier Österreichs an der Wiener Börse. Anfangs lief das Papier unter den Namen Die Erste Immobilien Aktie. Durch die Fusion mit der Sparkassen Immobilien Anlagen AG entstand der heutige Name S Immo AG.
2015 besaß diese Aktiengesellschaft etwa  2 Milliarden Euro an  Immobilienvermögen. Ihren Jahresüberschuss 2016 konnten sie auf 204,3 Millionen erhöhen. Das diese Steigerung nur durch Spekulationsgeschäfte erreicht werden konnte zeigt sich dadurch das die Einnahmen durch Mieterlöse 118,2 Millionen Euro betragen. Im selben Jahr verkauft aber S Immo rund 1.500 Wohnnungen in Berlin und Hamburg (flächenmäßig etwa rund ein Drittel des deutschen Wohnportfolios). Durch diesen Verkauf waren es laut Vorstandsvorsitzende Ernst Vejdovszky das beste Jahr der Unternehmensgeschichte.
Das deutsche Tochterunternehmen S IMMO Germany, welche die Geschäfte in Deutschland leitet, ist trotz der Verkäufe weiter auf Expansionskurs. Ihr Ziel ist aber nicht die Ballungsräume sondern laut Geschäftsführer der S IMMO Germany Daniel Kaboth „mittelgroße deutsche Städte, wo noch schöne Renditen zu erzielen wären“. Ihr Fokus liegt dabei auf Städten mit Universiäten. Denn gerade dort können sie sich 1-3 Raum Wohnungen aneignen und billig aufwerten.
Wie z.b. Leipzig und Magdeburg. Dort werden im „Szene Kiez“ billige Häuser gekauft und ohne großen Aufwand schlecht saniert. Die ersten Leidtragenden dieser Mechanismen sind Menschen ohne reguläre Arbeit. Aber auch die Leute die eine Arbeit haben müssen immer mehr für ihren Wohnraum zahlen bis sie es nicht mehr schaffen. Die dadurch einsetzende Verdrängung in die Randbezirke erhöht nur weiter den Druck auf uns alle.
Die Handlanger von S Immo in Magdeburg sind Stach Immobilien. Stach stellt ein Subunternehmen dar, welches hier regional ihre Verwaltungs- und Hausmeisterdienste anbietet. Da sie Teil der Verdrängungsprozesse in unserem Stadtteil sind protestieren wir heute vor ihren Geschäftsräumen. Wir möchten uns gegen die Verdrängung wehren und Widerstand leisten gegen die Geschäfte, welche aus unseren Wohnungen gemacht werden. Wohnungen sind zum Leben da und nicht um Geschäfte zu machen. Im Kapitalismus wird alles zur Ware gemacht, auch unseren vier Wände.
Das wollen wir nicht schweigend hinnehmen. Darum sind wir heute hier. Wir werden uns weiter vernetzen um für den Erhalt des Infoladen auf allen Ebenen zu kämpfen. Wir verpissen uns ganz sicher nicht, verpisst ihr euch doch. In diesem Sinne:
Infoladen bleibt! Gegen Mietwucher und soziale Verdrängung! Für einen proletarischen und lebendigen Kiez!

In.Flammen vol. 5 at L!Z Magdeburg

Termin am: 

Samstag, 6. Januar 2018 - 19:30 bis Sonntag, 7. Januar 2018 - 3:00

Ereignis: 

  • Infoveranstaltung
  • Konzert
  • Küfa & Vokü

IN.FLAMMEN | 5

In.Flammen baut ein politisches Hip-Hop-Netzwerk zwischen Griechenland und Deutschland auf. Im Fokus stehen Selbstorganisierung, soziale Kämpfe und Solidarität. Nachdem wir die letzten Male in Hamburg, Bremen und Athen waren, freuen wir uns, wieder ins L!Z nach Magdeburg zu kommen! Wir beginnen um 19.30 Uhr mit einem Vortrag der Kampagne "Can't evict solidarity" zur Situation von Geflüchteten und der Solidaritätsarbeit in Griechenland. Um 22 Uhr geht es weiter mit dem Konzert und Acts aus Athen, Rethimno, Magdeburg, Berlin und Leipzig. Am Ende legt CHI aus Hamburg für euch auf. Mit den Einnahmen der Veranstaltung werden Menschen ohne Papiere unterstützt.

***

19.30h VORTRAG & DISKUSSION
(scroll down for English version)

Die Kampagne „You can’t evict Solidarity“ wurde zur Unterstützung von Aktivist*innen gegründet, die nach den Räumungen von besetzten Häusern in Thessaloniki (Griechenland) im Sommer 2016 sowie im Frühjahr 2017 vor Gericht stehen. In ihrem Vortrag berichten Genoss*innen von der Kampagne über die aktuelle Situation von Geflüchteten und die Solidaritätsarbeit auf der Insel Lesbos und dem griechischen Festland. Außerdem sprechen sie über die migrantischen Häuserkämpfe sowie über die Lage auf dem serbischen Teil der Balkanroute. Im Anschluss ist Zeit für Fragen, Gespräch und Diskussion. Mehr Infos auf: https://cantevictsolidarity.noblogs.org/

22h KONZERT

Daisy Chain & Miss Zebra (Athen/Rethimno)
Gut-Mänsch Clan (Magdeburg)
ΠΕΝΘΙΜΟΣ / CLOWN & Viral (Athen)
Rana Esculenta (Leipzig)

DJ
CHI (Feminist Rap/Trap/Bass)

Orte: 

  • Infoladen Salbke
  • Libertäres Zentrum

Themen: 

  • Antifaschismus
  • Antikapitalismus & Klassenkampf
  • Antirassismus
  • Freiräume & Wohnungsnot
  • Repression

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