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Rinks zwo drei vier Lechts zwo drei vier

Recht sang- und klanglos erfolgte im Jahr 2012 die erneute „Überprüfung“ Todesopfer rechter Gewalt in Sachsen-Anhalt. Von offiziell 12 Todesopfern waren vier bisher anerkannt (Torsten Lamprecht, Frank Böttcher, Alberto Adriano, Rick Langenstein), die anderen acht wurden direkt nach dem Bekanntwerden des NSU im November 2011 erneut „unter die Lupe genommen“. Bereits einen Monat später verkündete der frischgebackenen Innenminister Stahlknecht: "Die Prüfung ist abgeschlossen.

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Umsonstladen

Alles umsonst ?!

Zum 30.09.2014 soll der Umsonstladen Lirum Larum geschlossen werden und einem sogenannten "Kreativ-Zentrum“ weichen. Jenes plant die Stadt Magdeburg im Gebäudekomplex der Brandenburger Str. 9-10. Dies ist reine Ironie, wenn sie sich - einhergehend mit Schließungs- und Räumungsandrohungen gegenüber weiteren Projekten wie dem Heizhaus, dem Infoladen in Stadtfeld und Kürzungen in sozialen Bereichen - zur Kulturhauptstadt 2025 bewirbt. Das tut die Stadt, weil sie aus dem Förderprogramm ''Kreatives Europa'' Gelder abgreifen will, welche z.B. für Stadtentwicklung gewährt werden.

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  • Umsonstladen „Lirum Larum“

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  • Antikapitalismus & Klassenkampf
  • Freiräume & Wohnungsnot
  • Ökologie

Interview mit einem Geflüchteten aus Sachsen-Anhalt

Nach Meinung vieler Leute führen Flüchtlinge in Deutschland ein schon fast luxuriöses Leben, müssen nicht arbeiten gehen, werden versorgt und erhalten sogar noch Geld. Ein Blick auf die ZASt (Zentrale Aufnahmestelle für Asylbewerber [von Sachsen Anhalt]) in Halberstadt zeigt, dass der Mythos von einem luxuriösen Leben, auf das sich Rassisten gerne berufen, nicht der Realität entspricht. Um aufzuzeigen, wie Geflüchtete hier leben (müssen), haben wir mit Kian (Name geändert) ein Interview geführt. Er ist Mitte 20 und ist im Iran geboren. Kian hat seine Freunde und Familie hinter sich gelassen und lebt zum Zeitpunkt der Interviews in der ZASt. (2014)

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Antifaschistische Bustour durch Sachsen-Anhalt

Am 24. Mai 2014 beteiligten sich ca. 50 Antifaschist*innen an verschiedenen Kundgebungen im Rahmen der Kampagne „Greif ein – Nazis und Rassist*innen keine Ruhe lassen“. Auf dem Tourplan standen unter anderem die Orte Nienhagen, Halberstadt und Halle.

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PM: Rechtsrockveranstalter greift Demonstrant*innen an

Während einer Kundgebungstour durch Sachsen-Anhalt im Rahmen der Kampagne „Greif ein – Nazis und Rassist*innen keine Ruhe lassen“, versuchte Oliver Malina bei der Station in Nienhagen Demonstranten anzugreifen. Spontan hatten sich ca. 50 Antifaschist*innen vor dem Beginn der Kundgebung, die vor der „Hopfendarre“ statt fand, entschieden dem umtriebigen Neonazi einen Besuch abzustatten. Malina ist Organisator der Rechtsrockkonzerte, die mit der „Skinheadparty“ am 28.06.2014 nun schon im vierten Jahr in Folge in Nienhagen statt finden.

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Keine Abschiebung zurück ins Elend - Gebt Familie Haji ein Zuhause!

Familie Haji braucht dringend Ihre Unterstützung! Mutter und Vater flüchteten vor dem Bürgerkrieg in Libyen nach Italien. Im Februar letzten Jahres erreichten sie Deutschland. Nach Aufenthalten in Gemeinschaftsunterkünften in Dortmund, Halberstadt und Magdeburg waren sie kurzzeitig dezentral in einer eigenen Wohnung untergebracht. Sie wollten endlich ein Zuhause, endlich zur Ruhe kommen. Aber aufgrund der schweren psychischen Erkrankung der Mutter musste die Familiewieder zurück in die Gemeinschaftsunterkunft. Seither versucht die Familie mit Hilfe von Freund_innen einen Therapieplatz zu erwirken.

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Verurteilter der Himmelfahrtskrawalle - Kandidat der AfD Magdeburg

Am 12. Mai vor 20 Jahren ereigneten sich die sogenannten Himmelfahrtskrawalle, welche sich durch die Magdeburger Innenstadt zogen. Die Medien schrieben, dies wären die schlimmsten fremdenfeindlichen Übergriffe seit den Pogromen von Rostock-Lichtenhagen gewesen. Die stundenlange und brutale Hetzjagd von Neonazis auf Migranten wurde mit "Sieg Heil"-Rufen untermauert. Jörg Alsleben, Verurteilter von damals ist heute AfD-Kandidat für den Magdeburger Stadtrat.

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Antifaschisten*innen in Magdeburg von AfD-Anhängern mit Baseballschläger und Messer, bedroht, attackiert und verletzt

In Magdeburg kam es in der Nacht vom 10. auf den 11.Mai gegen 1.45 Uhr zu einem gewalttätigen Übergriff, bei dem mehrere Antifaschisten*innen von Anhängern der Partei „Alternative für Deutschland“ (AfD) mit einem Messer bedroht, festgehalten und mit einem Baseballschläger verletzt wurden.

Nachdem mehrere Personen angeblich versucht hätten eine größere AfD-Werbetafel zu stürzen, stürmten zunächst zwei Unbekannte aus einem in der unmittelbaren Nähe parkenden Auto auf die Gruppe zu und bedrohten sie mit einem gezogenen Messer und einem Baseballschläger. Dabei griffen sie sich immer wieder eine Person heraus, die sie festhielten. Der Baseballschläger kam dabei wiederholt zum Einsatz und verletzte mindestens eine Person, die im Anschluss mit schweren Prellungen im Krankenhaus behandelt werden musste. Das gezogene Messer wurde dabei wiederholt in die Richtung der bedrohten Gruppe gestoßen und mit den Worten „Ich stech Euch ab!“ begleitet.

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Veranstaltungsreihe: "Fight Capitalism (...is the crisis)"

CAPITALISM IS THE CRISIS 
 
Im Jahr 2007 beginnt die letzte globale kapitalistische Krise. Das Platzen einer Blase am Finanzmarkt markiert den Beginn einer seit der Weltwirtschaftskrise 1929 in seiner Dimension unbekannten Entwertung, Umverteilung, Zerstörung und soziopolitischer Reorganisation der Gesellschaft von Oben, deren Ursachen in der Wirtschaftsweise selbst zu suchen sind. Die Folgen waren Bankrotte und Rettungen von Banken und Konzernen, sowie die Staatsschuldenkrise in Europa. Die folgende repressive Finanzpolitik der Europäischen Kommission, des Internationalen Währungsfonds und der Europäischen Zentralbank (sogenannte „Troika“), brachten nicht nur Deutschland als  Krisengewinnerin hervor. Sie organisierte eine anhaltende materielle Umverteilung gesellschaftlicher und privater Güter von Unten nach Oben und senkte damit den Lebensstandard der lohnabhängigen Klassen (v.a. in den südeuropäischen Ländern) nachhaltig.

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Erfolgreicher Protest gegen Handlungskonzept für Stadtfeld! „Bürger für Stadtfeld e.V.“ reagiert mit Polizei!

Am 15. April versammelten sich rund 20 Jugendliche und junge Erwachsene zu einer spontanen Kundgebung unter dem Motto „Für soziale Freiräume statt teure Mieten und Boulevard!“ und sind damit der Einladung der Bürgerinitiative gefolgt. Ziel der spontanen Kundgebung war es, gegen die geplante (Neu-) Gestaltung des Stadtteils zu protestieren und auf die aktuelle Situation der Sozialen Zentren in Stadtfeld aufmerksam zu machen. Bereits nach wenigen Minuten zeigte sich die offene Diskussionsbereitschaft der lokalen Politiker, der Wirtschaftsvertreter und des Vereins „Bürger für Stadtfeld“, indem Einsatzkräfte der Polizei zur Absicherung der Veranstaltung gerufen wurden.

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