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„Identitäre Bewegung Harz“ - Eine neue rechte Gruppierung im Harz?

Seit einigen Monaten taucht im Harz, vor allem in Wernigerode, immer wieder ein auf den ersten Blick unscheinbares Symbol auf: ein Kreis mit dem griechischen Buchstaben Lambda in den Farben schwarz und gelb. Zunächst fand sich das Symbol auf Stickern und dann bei den regelmäßig sonntäglich stattfindenden Veranstaltungen in Wernigerode. Dahinter steckt eine Gruppe, die sich als Teil der „Identitären Bewegung“ (IB) bezeichnet.

Themen: 

  • Antifaschismus

Demonstration der kurdischen Jugend Magdeburg

Am 13. April beteiligten sich ungefähr 300 Menschen an einer Demonstration gegen die Unterdrückung der Kurden in den kurdischen Gebieten. Aufgrufen dazu hatte die kurdische Jugendgruppe Ciwanen Azad Magdeburg (Freie Jugend Magdeburg). Anlass waren die jetzigen Ereignisse in der Türkei, wo die kurdische Bevölkerung unter massiven Angriffen des türkischen Regimes zu leiden hat.

Orte: 

  • Magdeburg

Wichtige Infos für den 09.04.2016 in Magdeburg

Für Samstag, den 09. April 2016, planen Neonazis des HoGeSa-Ablegers „Gemeinsam Stark Deutschland e.V.“ unter dem Motto „Gegen linke Gewalt und Asylmissbrauch“ eine Demonstration in Magdeburg (Sachsen-Anhalt), zu der bundesweit mobilisiert wird. Erwartet werden mehrere hundert gewaltbereite Neonazis. Die Mobilisierung der Faschisten erfolgt hauptsächlich über das Internet und persönliche Kontakte. Neben zuganreisenden Nazis haben sich auch Busladungen der Möchtegern-Hooligans angekündigt. Für engagierte Antifaschist*innen wird es an diesem Tag verschiedene Anlaufpunkte geben. Neben Infostrukturen (Ticker, Infotelefon) wird es auch einen Ermittlungsausschuss (EA) geben.

Unsere Feinde können alle Blumen abschneiden, aber sie werden nie den Frühling beherrschen.

Angesichts der momentanen Lage im Hambacher Forst und den Aktionstagen zur Unterstützung der ZAD Notre-Dame-des-Landes bei Nantes senden wir solidarische Grüsze.

Die Realisierung unserer Utopien wird nicht erbettelt, sie wird erkämpft!

 

Orte: 

  • Libertäres Zentrum

Themen: 

  • Antikapitalismus & Klassenkampf
  • Freiräume & Wohnungsnot
  • Ökologie

Abpfiff – Ende der rassistischen Mobilisierung!

Am Samstag, den 9. April 2016 wollen Faschist_innen und Rassist_innen unter dem Label „Gemeinsam Stark“ gegen Linke und Geflüchtete in Magdeburg aufmarschieren – doch wir zeigen Rassismus und Faschismus die rote Karte!
Abpfiff ohne Verlängerung! Platzverweis für faschistische und rassistische Hetze!

AfD-Wahlparty enttarnt

Zum Wahlergebnis in Sachsen-Anhalt: Wir werden weiter Sand ins Getriebe streuen!

Am Abend des 13. März, als die ersten Hochrechnungen zur Landtagswahl in Sachsen-Anhalt veröffentlicht wurden, haben wir ein Transparent an dem Gebäude der AfD-Wahlparty in der Rogätzer Straße in Magdeburg entrollt (siehe Bild). Wir, das sind Antifaschistinnen und Antifaschisten, sowie linke Aktivistinnen und Aktivisten aus verschiedenen Zusammenhängen. Damit wollten wir ein für alle sichtbares Zeichen setzen: Der Wahlerfolg der AfD hat für die einfachen Menschen einen riesigen Haken! So wie in den 1930er Jahren die Wahlerfolge der NSDAP die Schreckensherrschaft der Nazis ankündigten, so sind die AfD-Erfolge Ausdruck eines immer weiter nach rechts rückenden und offen menschenverachtenden gesellschaftlichen Klimas. Diese Entwicklung bedeutet noch mehr mörderische Kriege in aller Welt, an denen sich Deutschland beteiligt. Sie bedeutet noch mehr Tote an den Grenzen der EU. Für diejenigen Menschen, die vor Kriegen flüchten, die von Deutschland mitverursacht werden, und es bis hierher schaffen, bedeutet sie noch mehr Gewalt, noch mehr Tote und Verletzte durch rechte Schlägerbanden und Terroristen. Sie bedeutet noch mehr Arbeit zu Minilöhnen, noch mehr soziale Spaltung. Sie bedeutet weitere Einschnitte bei Hartz IV, usw. usf. Alles unter dem Vorwand „die Bevölkerung will es doch so“.

Den Betroffenen rufen wir jedoch zu: Wir wollen das nicht!
Der AfD aber machen wir mit unserer Aktion deutlich, dass es auch in ihrer neuen Hochburg Sachsen-Anhalt immer „besorgte Bürger“ geben wird, die gegen die asoziale und menschenverachtende Politik dieser Partei Widerstand leisten werden und sich für eine antifaschistische Massenbewegung, für Frieden und Solidarität zwischen allen Menschen am „unteren“ Rand der Gesellschaft einsetzen werden. Sei es auch durch kleine symbolische Aktionen wie die am 13. März. Wir werden weiter Sand ins Getriebe streuen und daran arbeiten zur Stimme der Unzufriedenen und Ausgegrenzten zu werden, die ihre Menschlichkeit noch nicht aufgegeben haben.

 

Link zum Video (Youtube)

Warum die "AfD" keine Alternative ist - ein Beitrag zur notwendigen Debatte.

Seit Oktober 2015 mobilisiert die selbsternannte „Alternative für Deutschland“ (AfD) monatlich zu Demonstrationen nach Magdeburg. Damit haben wir es neben dem alljährlichen Trauermarsch der Neofaschisten anlässlich der Bombardierung Magdeburgs im Januar 1945 und den fast wöchentlichen MAGIDA-Märschen, nun mit einem dritten regelmäßigen Event ultra-reaktionärer Kräfte zu tun. Während sich jedoch die Teilnehmer*innenzahl bei MAGIDA mittlerweile im zweistelligen Bereich befindet, schaffte es die AfD bisher, zwischen 500 und 2000 Menschen zu mobilisieren. Dies und Wahlprognosen bis zu 17 % lassen auf einen Einflussbereich schließen, der sich bis tief in konservative und kleinbürgerliche Kreise erstreckt. Dabei zeichnet sich vor allem das Kleinbürgertum – also Kleinunternehmer, Beamte und leitende Angestellte – durch eine primitive, besitzstandswahrende und deswegen besonders reaktionäre Denkweise aus. Dies soll zum Anlass genommen werden, sich einmal etwas tiefergehend mit der Partei und den dahinter stehenden Strukturen zu befassen.

Der neue ANTIFA-KALENDER MAGDEBURG ist da!

Dieser Tage erschien erstmals ein ANTIFA-Kalender für Magdeburg. Der Sinn dahinter ergründet sich aus den uns erreichten Anfragen aus den letzten Monaten, die beinhalteten, dass Magdeburg nur eine sehr undurchsichtige Struktur für Außenstehende oder Dazugezogene hätte. Es fehle an einer gemeinsamen Plattform, an Szene-bildenden gemeinsamen Terminen oder einer kompakten Veranstaltungsübersicht. Kein neues Problem, welches erstmals strukturell mit der Online-Plattform md-linksdrehend.org angegangen worden ist.

Orte: 

  • Magdeburg

Themen: 

  • Antifaschismus
  • Antikapitalismus & Klassenkampf
  • Antirassismus
  • Antisexismus & Gender & Queer
  • Antispeziesismus
  • Freiräume & Wohnungsnot
  • Repression

#köln #abschieben: Keine Armlänge entfernt von einer „Abschiebedebatte“, aber meilenweit entfernt von jedem Frauenrecht

Warum die Sexismus-Debatte in Köln nie eine war und warum die Kämpfe für Frauenrechte global sein müssen

Am Kölner Hauptbahnhof  kam es in der Silvesternacht zu mehrfachen Übergriffen an Frauen. Die Täter nutzten die Enge und das öffentliche Getümmel, um in den Massen Frauen zu belästigen. Es ist auch von organisierten Jagdszenen und von Vergewaltigungen die Rede. Im Kreis der Tatverdächtigen sollen sich auch Menschen befunden haben, die auf ihrer Flucht erst vor kurzem in Deutschland angekommen sind. Was darauf folgte, war erschreckend, aber angesichts der großflächig inszenierten Empörung auch absehbar: In den Auseinandersetzungen überwogen haben Abschiebeforderungen und Integrationsdebatten, sie sich hervorragend in das derzeitige Klima gegen „Fremde“, Geflüchtete und Newcomer einfügen.

Themen: 

  • Antirassismus
  • Antisexismus & Gender & Queer

Medizin für alle: Das MediNetz-Team hilft Nicht-Krankenversicherten

Medizinische Behandlung ohne Krankenversicherung – das ist für viele ein Alptraum. Und doch gibt‘s Personen, die in prekären Situationen leben und nicht krankenversichert sind. Dazu gehören auch Asylbewerber und Flüchtlinge. Sie müssen den langen Weg über das Sozialamt gehen, um einen Berechtigungsschein für eine ärztliche Behandlung zu erhalten. Gerade bei komplizierten Fällen kann dieser Umstand zum Verhängnis werden. Menschen mit irregulärem Aufenthaltsstatus ist der Zugang zu medizinischer Versorgung nahezu verschlossen.

Orte: 

  • Magdeburg

Themen: 

  • Antirassismus

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