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AfD-Wahlparty enttarnt

Zum Wahlergebnis in Sachsen-Anhalt: Wir werden weiter Sand ins Getriebe streuen!

Am Abend des 13. März, als die ersten Hochrechnungen zur Landtagswahl in Sachsen-Anhalt veröffentlicht wurden, haben wir ein Transparent an dem Gebäude der AfD-Wahlparty in der Rogätzer Straße in Magdeburg entrollt (siehe Bild). Wir, das sind Antifaschistinnen und Antifaschisten, sowie linke Aktivistinnen und Aktivisten aus verschiedenen Zusammenhängen. Damit wollten wir ein für alle sichtbares Zeichen setzen: Der Wahlerfolg der AfD hat für die einfachen Menschen einen riesigen Haken! So wie in den 1930er Jahren die Wahlerfolge der NSDAP die Schreckensherrschaft der Nazis ankündigten, so sind die AfD-Erfolge Ausdruck eines immer weiter nach rechts rückenden und offen menschenverachtenden gesellschaftlichen Klimas. Diese Entwicklung bedeutet noch mehr mörderische Kriege in aller Welt, an denen sich Deutschland beteiligt. Sie bedeutet noch mehr Tote an den Grenzen der EU. Für diejenigen Menschen, die vor Kriegen flüchten, die von Deutschland mitverursacht werden, und es bis hierher schaffen, bedeutet sie noch mehr Gewalt, noch mehr Tote und Verletzte durch rechte Schlägerbanden und Terroristen. Sie bedeutet noch mehr Arbeit zu Minilöhnen, noch mehr soziale Spaltung. Sie bedeutet weitere Einschnitte bei Hartz IV, usw. usf. Alles unter dem Vorwand „die Bevölkerung will es doch so“.

Den Betroffenen rufen wir jedoch zu: Wir wollen das nicht!
Der AfD aber machen wir mit unserer Aktion deutlich, dass es auch in ihrer neuen Hochburg Sachsen-Anhalt immer „besorgte Bürger“ geben wird, die gegen die asoziale und menschenverachtende Politik dieser Partei Widerstand leisten werden und sich für eine antifaschistische Massenbewegung, für Frieden und Solidarität zwischen allen Menschen am „unteren“ Rand der Gesellschaft einsetzen werden. Sei es auch durch kleine symbolische Aktionen wie die am 13. März. Wir werden weiter Sand ins Getriebe streuen und daran arbeiten zur Stimme der Unzufriedenen und Ausgegrenzten zu werden, die ihre Menschlichkeit noch nicht aufgegeben haben.

 

Link zum Video (Youtube)

Warum die "AfD" keine Alternative ist - ein Beitrag zur notwendigen Debatte.

Seit Oktober 2015 mobilisiert die selbsternannte „Alternative für Deutschland“ (AfD) monatlich zu Demonstrationen nach Magdeburg. Damit haben wir es neben dem alljährlichen Trauermarsch der Neofaschisten anlässlich der Bombardierung Magdeburgs im Januar 1945 und den fast wöchentlichen MAGIDA-Märschen, nun mit einem dritten regelmäßigen Event ultra-reaktionärer Kräfte zu tun. Während sich jedoch die Teilnehmer*innenzahl bei MAGIDA mittlerweile im zweistelligen Bereich befindet, schaffte es die AfD bisher, zwischen 500 und 2000 Menschen zu mobilisieren. Dies und Wahlprognosen bis zu 17 % lassen auf einen Einflussbereich schließen, der sich bis tief in konservative und kleinbürgerliche Kreise erstreckt. Dabei zeichnet sich vor allem das Kleinbürgertum – also Kleinunternehmer, Beamte und leitende Angestellte – durch eine primitive, besitzstandswahrende und deswegen besonders reaktionäre Denkweise aus. Dies soll zum Anlass genommen werden, sich einmal etwas tiefergehend mit der Partei und den dahinter stehenden Strukturen zu befassen.

Der neue ANTIFA-KALENDER MAGDEBURG ist da!

Dieser Tage erschien erstmals ein ANTIFA-Kalender für Magdeburg. Der Sinn dahinter ergründet sich aus den uns erreichten Anfragen aus den letzten Monaten, die beinhalteten, dass Magdeburg nur eine sehr undurchsichtige Struktur für Außenstehende oder Dazugezogene hätte. Es fehle an einer gemeinsamen Plattform, an Szene-bildenden gemeinsamen Terminen oder einer kompakten Veranstaltungsübersicht. Kein neues Problem, welches erstmals strukturell mit der Online-Plattform md-linksdrehend.org angegangen worden ist.

Orte: 

  • Magdeburg

Themen: 

  • Antifaschismus
  • Antikapitalismus & Klassenkampf
  • Antirassismus
  • Antisexismus & Gender & Queer
  • Antispeziesismus
  • Freiräume & Wohnungsnot
  • Repression

#köln #abschieben: Keine Armlänge entfernt von einer „Abschiebedebatte“, aber meilenweit entfernt von jedem Frauenrecht

Warum die Sexismus-Debatte in Köln nie eine war und warum die Kämpfe für Frauenrechte global sein müssen

Am Kölner Hauptbahnhof  kam es in der Silvesternacht zu mehrfachen Übergriffen an Frauen. Die Täter nutzten die Enge und das öffentliche Getümmel, um in den Massen Frauen zu belästigen. Es ist auch von organisierten Jagdszenen und von Vergewaltigungen die Rede. Im Kreis der Tatverdächtigen sollen sich auch Menschen befunden haben, die auf ihrer Flucht erst vor kurzem in Deutschland angekommen sind. Was darauf folgte, war erschreckend, aber angesichts der großflächig inszenierten Empörung auch absehbar: In den Auseinandersetzungen überwogen haben Abschiebeforderungen und Integrationsdebatten, sie sich hervorragend in das derzeitige Klima gegen „Fremde“, Geflüchtete und Newcomer einfügen.

Themen: 

  • Antirassismus
  • Antisexismus & Gender & Queer

Medizin für alle: Das MediNetz-Team hilft Nicht-Krankenversicherten

Medizinische Behandlung ohne Krankenversicherung – das ist für viele ein Alptraum. Und doch gibt‘s Personen, die in prekären Situationen leben und nicht krankenversichert sind. Dazu gehören auch Asylbewerber und Flüchtlinge. Sie müssen den langen Weg über das Sozialamt gehen, um einen Berechtigungsschein für eine ärztliche Behandlung zu erhalten. Gerade bei komplizierten Fällen kann dieser Umstand zum Verhängnis werden. Menschen mit irregulärem Aufenthaltsstatus ist der Zugang zu medizinischer Versorgung nahezu verschlossen.

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  • Magdeburg

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  • Antirassismus

Bauwochen @ L.!.Z. | ab 5. Oktober 2015

 

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  • Libertäres Zentrum

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  • Freiräume & Wohnungsnot

VS-Anquatschversuche in MD

Die Rote Hilfe Magdeburg informiert, dass am Donnerstag (26.März 2015) mehrere Menschen in Magdeburg vom Verfassungsschutz angequatscht und belästigt wurden. Die Betroffenen, welche scheinbar der linken Szene zugerechnet werden, wurden tagsüber von den Schlapphüten aufgesucht. Die Kommunikation mit den Repressionsbehörden wurde verweigert und die Vorfälle mitgeteilt. Und das ist auch gut so! Wenn ihr auch von den Repressionsbehörden angequatscht wurdet oder davon gehört habt dann wendet euch an eure FreundInnen und eure lokale Antirepressionsgruppe!

Anna und Arthur haltens Maul! Gegen Überwachung, Einschüchterungs- und Denunziationsversuche! Linke Politik verteidigen!

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  • Magdeburg

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  • Repression

Heul doch, Nazi! – „Die Rechte“ kündigt Jammermarsch im Harzkreis an

Am 08.04.2015 jährt sich zum 70. Mal die Bombardierung Halberstadts durch die Alliierten im Zweiten Weltkrieg. Ungefähr 80% der Stadt wurden durch diesen Angriff zerstört. Am Rand der Stadt befand sich das Konzentrationslager Langenstein-Zwieberge, ein Außerlager des KZ Buchenwald. Die Häftlinge wurden unter anderem zur Schaffung eines mehr als 67.000m² Stollensystems in den Thekenbergen gezwungen, welches für die Rüstungsproduktion vorgesehen war.

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  • Halberstadt

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  • Antifaschismus

Rebel City Istanbul - Der Kampf um den Kiez

 Rebel City Istanbul - Der Kampf um den Kiez

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  • BUND

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  • Antikapitalismus & Klassenkampf
  • Freiräume & Wohnungsnot

AfD Magdeburg: ein Herz für Faschisten

Die Alternative für Deutschland tut sich grundsätzlich schwer mit der aktiven Abgrenzung von NPD und anderen Neonazis. Dass sie jedoch direkte Unterstützung für Naziaktionen leistet, passiert selbst im Osten nicht allzu häufig. Anders in Magdeburg. Hier finden jene zusammen, die zusammen gehören.

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  • Magdeburg

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