Was geht heute noch?

Angepinnte Beiträge

Spontandemonstration gegen Mord an Oury Jalloh

Am heutigen Donnerstag fand in Magdeburg eine spontane Demonstration unter dem Motto „Wahrheit erkämpfen - Oury Jalloh, das war Mord“ statt. Auf diese Weise sollte erneut auf den rassistischen Mord von Polizisten an Oury Jalloh in einer Dessauer Polizeizelle im Jahr 2005 aufmerksam gemacht werden.

Orte: 

  • Magdeburg

Themen: 

  • Antifaschismus
  • Antirassismus

Termine & News

StepUp! Feminist Flows to Dance The Night Away

Termin am: 

Freitag, 17. November 2017 - 21:00

Ereignis: 

  • Küfa & Vokü
  • Performance
  • Sportveranstaltung

Aftershowparty mit feministischem Flow!

Hoch die (Mens-)Tassen zum Stößchen, ab aufs Parkett und hebt die HipHopHände, um bei feinstem feminist sound durch die Nacht zu steppen!


DJ*anes:

marycielo (Female- & Zeckenrap / Hannover)
https://www.facebook.com/djmarycielo/

mooncup (FemHipHop / Leipzig)
 

Orte: 

  • Magdeburg
  • Libertäres Zentrum

Themen: 

  • Antisexismus & Gender & Queer

Word up! Ein SpokenWord - Abend mit SchwarzRund

Termin am: 

Freitag, 17. November 2017 - 19:00 bis 21:00

Ereignis: 

  • Lesung
  • Performance

SchwarzRund bloggt, schreibt und rantet über Mehrfachdiskriminierungen. Am 17.11. / 19:00 Uhr freuen wir uns, sie im Campustheater begrüßen zu dürfen!

SchwarzRund kam als Schwarze Deutsche Dominikaner*in mit drei Jahren nach Bremen, lebt seit fast zehn Jahren in Berlin. Seit 2013 publiziert sie auf ihrem Blog schwarzrund.de und in diversen Magazinen.
Mehrdimensionale Lebensrealitäten inner- und außerhalb von Communities verhandelt sie in Performance-Texten, Vorträgen und
Veranstaltungsreihen.
2016 erschien ihr afropolitaner Berlin-Roman BISKAYA im Zaglossus Verlag.
(Foto: Ina Müller / Reihe PLUS)

http://schwarzrund.de/
https://www.facebook.com/SchwarzRund/

- - -

Im Anschluss an den Slam gibts ne dicke Sause inklusive lila Brause (Cocktails&Einhornlikör) im Libertären Zentrum! Also holt eure Tanzschuhe raus und macht euch auf die Socken! ...because the night belongs to lovers!

https://www.facebook.com/events/526434261026334/

 

Orte: 

  • Magdeburg
  • Universität

Themen: 

  • Antirassismus
  • Antisexismus & Gender & Queer

2. Offenes Treffen / 2nd open meeting

Termin am: 

Donnerstag, 23. November 2017 - 19:00 bis 22:00

Ereignis: 

  • Infoveranstaltung
  • Vortrag & Diskussion
  • Workshop

English translation below *****

2. Offenes Treffen des Bündnis Studierende gegen Rechts (BsgR)
mit Input zu „Betroffene rechter Gewalt in Magdeburg seit 1990“

In Magdeburg sind Neonazimus und Rassismus schon lange präsent. Seit 1990 sind hier mindestens vier Menschen durch rechte Gewalt ums Leben gekommen, jahrelang war Magdeburg mit dem sogenannten „Trauermarsch“ im Januar einer der Treffpunkte der deutschen Neonaziszene und auch momentan sind rechtsradikale Gruppen und Parteien wie die „Identitäre Bewegung“ oder „die Rechte“ hier aktiv und präsent. Die AfD sitzt mit über 12% im Bundestag. Die Hetze gegen Menschen, die nicht in rechtspopulistische Kategorien sogenannter „deutscher Leitkultur“ passen nimmt kein Ende, täglich ereignen sich rassistische Übergriffe, ob klein oder groß, verbal oder physisch, in der Straßenbahn, im Supermarkt oder auf der Straße. Vielleicht hast Du selbst so etwas auch schon erlebt.

Für uns als Bündnis Studierende gegen Rechts sind diese Zustände nicht hinnehmbar. Wir sind fest davon überzeugt, dass ein gleichberechtigtes, solidarisches Miteinander nicht nur möglich, sondern unerlässlich ist und sind als Gruppe aus der Notwendigkeit heraus entstanden, dass es gerade in Magdeburg wichtig ist, sich als Studierendenschaft gegen Rechts zu positionieren. Wir wollen durch Veranstaltungen und Aktionen informieren und so dazu auffordern, sich dem rassistischen, antisemitischen und sexistischen Jetzt-Zustand entgegenzustellen!

Starten werden wir das Treffen mit einem Input zu den Betroffenen rechter Gewalt in Magdeburg seit 1990. Danach wollen wir mit Dir konkret werden und Ideen entwickeln. Wie können wir mit aktuellen gesellschaftlichen und gesellschafts-politischen Situationen und Entwicklungen umgehen? Welche Schritte zu einem solidarischen Zusammenleben können wir aktiv erarbeiten und gehen? Wie das aussieht hängt von Dir ab.
Du hast Lust dabei mitzumachen oder einen Blick auf unsere Arbeit zu werfen? Eigene Gedanken einzubringen, mit uns zu diskutieren und zu entwickeln? Dann freuen wir uns wenn du vorbei kommst! Vorerfahrung brauchst du nicht, willkommen sind alle die sich mit uns gegen Rechts stellen wollen!

Zeit: Donnerstag/ 23.11.2017, Start 19:00 Uhr
Ort: Uni Magdeburg, Gebäude 40-B (Zschokkestr. 32)
-> Raum wird noch bekannt gegeben

------------------------------
English translation
2nd Open meeting of Students against Fascism in winter semester 2017/18
with an input on “victims of fascist violence in Magdeburg since 1990“

In Magdeburg, neo-Nazism and racism are present for a while already. Since 1990, at least four people died due to fascist violence. For years, Magdeburg served as a meeting place of a right-wing extremist gathering in terms of the so-called “Trauermarsch“, i.e., 'march of grieve' in Januar (giving space to the deaths of offenders of WWII instead of the much larger number of victims of the Nazi regime and WWII from all cultures and parts of societies worldwide). Moreover, there are other right-wing groups and parties present in Magdeburg and whole Germany now – like the “die Rechte“ (translates to 'the Rights' openly referring to right-winged thoughts) or the “Identitäre Bewegung“, 'Identity Movement'. The AfD recently got to hold more than 12% of the German Parliament's seats. Fascist agitation towards humans who do not fit into those people's categories of a German cultural identity do not end and there are racist attacs every day – be it small or big, verbally or physically, on the road, in the supermarket or in the tram. Maybe you have experienced something similar yourself.

For us as Students against Fascism, this situation is not tolerable. We are convinced that a solidary, equitable living together is not only possible but vital. Our group came into existence out of necessity: especially in Magdeburg, it is imporant to stand against fascism, in general and as students. Throughout meetings and actions, we want to inform – and also to empower to stand and fight against the racist, anti-Semitic and sexist situations we encounter today!

We are going to start the meeting with giving an input concerning victims of fascist violence in Magdeburg since 1990. Afterwards, together with you, we want to become concrete and develop ideas: How to deal and work with actual societial conflicts and (political) changes? Which steps can we go for an active and solidary living together? How this will turn out depends on you.
Do you want to join us or have a look? To bring along your own thoughts, to discuss and develop them with us? Then we would enjoy to see you around! There is no need for any previous experience in the field, everybody who wants to stand with us against fascism is welcome!

Time: Thursday/ 23/11/2017, starting at 7pm
Place: Uni Magdeburg, Building 40-B (Zschokkestr. 32)
-> room to be announced

Orte: 

  • Magdeburg
  • Universität

NSU - Monologe

Termin am: 

Sonntag, 5. November 2017 - 18:30 bis 20:30

Ereignis: 

  • Performance

Sechs Jahre nach Bekanntwerden des "Nationalsozialistischen Untergrunds" erzählen die NSU-Monologe von den jahrelangen Kämpfen dreier Familien der Opfer des NSU - von Elif Kubaşık, Adile Şimşek und İsmail Yozgat: von ihrem Mut, in der 1. Reihe eines Trauermarschs zu stehen, von der Willensstärke, die Umbenennung einer Straße einzufordern und vom Versuch, die eigene Erinnerung an den geliebten Menschen gegen die vermeintliche Wahrheit der Behörden zu verteidigen.

Die NSU-Monologe sind dokumentarisches, wortgetreues Theater, mal behutsam, mal fordernd, mal wütend – roh und direkt liefern sie uns intime Einblicke in den Kampf der Angehörigen um Wahrheit und sind in Zeiten des Erstarkens von Rechtsextremismus an Aktualität kaum zu überbieten.

Die Aufführung findet auf deutsch mit türkischen und englischen Übertiteln statt.

Eintritt: frei, um Spenden wird gebeten.

Weitere Infos unter: www.buehne-fuer-menschenrechte.de


"Einfühlung als Waffe. Es kriecht einem unter die Haut. Empathischer Sog"
Nachtkritik.de

"Zutiefst persönlich und hoch politisch. (...) beleuchten auf neue Weise ein aktuelles Kapitel deutscher Geschichte."
RBB Kulturradio

"Bringt einem den ganzen Wahnsinn (...) in einer so einer Wahnsinns-Weise (...) so dermaßen nahe, dass es dafür sogar stehenden Applaus gab."
RBB Radio Eins

"Weg von der Anklagebank"
https://www.zdf.de/nachrichten/heute-plus/leskovar-nsu-106.html
ZDF Heute Plus
***

NSU Monologları, Nasyonal Sosyalist Yeraltı örgütünün tanınmasından beş yıl sonra yakınlarını bu oluşumun işlediği cinayetlere kurban vermiş üç ailenin hikayesini anlatıyor. Elif Kubaşık, Adile Şimşek ve Ismail Yozgat’ın gerçekleri ortaya çıkarmak için verdikleri mücadeleyi, cenaze töreninde ilk sırada durabilm güçlerini, bir caddenin ismini değiştirme taleplerini ve katledilen yakınlarına yönelik yapılan gerçek dışı suçlamalara karşı
sevdiklerini kendi hatıralarıyla cesurca savunma çabalarını sahneye taşıyor.


"Oyundan sonra Şimşek ve Kubaşık'ın yanına giderek, “Nasıl buldunuz? Kendinizi sahnede gördünüz mü?” diye sordum. İkisinin de gözleri buğuluydu. Ama ikisini de çok rahatlamış gördüm."
“Nihayet anlatabildik çektiklerimizi. Nihayet yeniden canlandırdık kaybettiğimiz sevdiklerimizi” demenin bir rahatlığıydı bu."
Hürriyet

"Özenle sahnelenmiş,ifade gücü yüksek..."
zitty

“Kişisel aynı zamanda son derece politik."
RBB Kulturradio

“Insani öfkelendiren bir parça hakikat."
RBB Inforadio

_________________________________________________
Eine Veranstaltung im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Wenn die Gesellschaft versagt. In Erinnerung an die Ermordeten und Hinterbliebenen des NSU"

Hintergrund:
Während der NSU mordend durch das Land zog, mussten sich die Opfer und deren Angehörige immer wieder gegen eine mediale Diffamierungs- und Kriminalisierungskampagne wehren. Der Wille zur systematischen Aufklärung seitens der Ermittlungsbehörden war in dieser Zeit gering. Statt nach rassistischen Tatmotiven zu fragen, fertigte man die Mordserie mit dem Begriff "Dönermorde" ab und ermittelte gegen die Angehörigen der Ermordeten selbst. Es hätten vielleicht weitere Tote verhindert werden können, wenn die Ermittlungsbehörden den Hinterbliebenen zugehört hätten. Der Vater des ermordeten Halit Yozgat äußerte bereits kurz nach der Tat am 06.04.2006, dass der Mord rassistisch motiviert war. Doch die Opfer und deren Familien wurden nicht angehört.
Auch seit dem Auffliegen des NSU-Netzwerkes fehlt eine adäquate juristische und gesellschaftliche Aufarbeitung. So liegt der Fokus vor allem auf drei Täter*innen des NSU, obwohl längst deutlich geworden ist, dass zahlreiche neonazistische Netzwerke sowie Mitarbeiter*innen des Verfassungsschutzes bei den Aktivitäten der rechten Terrorzelle involviert waren. Es werden unzählige Reportagen und Artikel über die Gruppe produziert – ein Interesse an den Opfern ist jedoch nach wie vor nicht erkennbar. Im Angesicht eines zähen Gerichtsprozesses und einer schwindenden Aufmerksamkeit für das Thema ist es notwendiger denn je, an die Ermordeten und Hinterbliebenen des NSU zu erinnern.

Veranstalter*innen:

Arbeitskreis Antirassismus Magdeburg; Auslandsgesellschaft Sachsen-Anhalt e.V.; .lkj) Sachsen-Anhalt e.V. ; Resonanzboden; Artist e.V.; Bündnis Studierende gegen Rechts; Stura OVGU

// 05.11.17,18:30 Uhr NSU-Monologe in Magdeburg (Bühne Für Menschenrechte) // Hörsaal in der Brandenburgerstraße 9, Magdeburg

// 15.11.17, 19:00 Uhr "4 Jahre NSU Prozess - ein Überblick" (NSU Watch) // Seminarraum der Universitätsbibliothek // Universitätspl. 2, Magdeburg

// 21.11.17, 16:00 Uhr "In Erinnerung an die Ermordeten und Hinterbliebenen des NSU" (Gedenkveranstaltung) // Alter Markt, Magdeburg

// 28.11.17,19:00 Uhr "6 Jahre, 7 Monate und 16 Tage - Die Morde des NSU" (Film) // Moritzhof Magdeburg

// 01.12.17, 18:00 Uhr Eröffnung Ausstellung "GESPRÄCHE / ASSEMBLAGE - Den NSU-Komplex kontextualisieren" // Ausstellung bis 10.12.17 // einewelt haus // Schellingstraße 3-4, Magdeburg

// 04.12.2017,18:00 Uhr Gesprächsabend mit Mehmet Daimagüler, Nebenklägeranwalt der Angehörigen der NSU-Mordopfer İsmail Yaşar und Abdurrahim Özüdoğru // einewelt haus // Schellingstraße 3-4, Magdeburg

// 09.12.2017, 19:00 Uhr "A - wie Aufklärung" (nö theater) // Ort wird noch bekannt gegeben

Orte: 

  • Magdeburg

Themen: 

  • Antirassismus

Veranstaltungsreihe: Wenn die Gesellschaft versagt. In Erinnerung an die Ermordeten und Hinterbliebenen des NSU

Termin am: 

Sonntag, 5. November 2017 - 18:30 bis Sonntag, 10. Dezember 2017 - 18:00

Ereignis: 

  • Ausstellung
  • Filmvorführung
  • Infoveranstaltung
  • Performance
  • Vortrag & Diskussion

 

Über den Zeitraum November/Dezember 2017 werden in ganz Magdeburg folgende Veranstaltungen stattfinden - von Ausstellungen über Filmvorführungen bis hin zu Theater und Podiumsdiskussionen:

 

  • 05.11.2017,18:30 Uhr // "NSU Monologe" (Bühne für Menschenrechte)

    • Hörsaal in der Brandenburgerstraße 9, Magdeburg
  • 15.11.2017, 19:00 Uhr // "4 Jahre NSU Prozess - ein Überblick" (NSU Watch)
    • Seminarraum der Universitätsbibliothek, Universitätsplatz 2, Magdeburg
  • 28.11.17,19:00 Uhr // 6 Jahre, 7 Monate und 16 Tage - Die Morde des NSU
    • Moritzhof, Magdeburg
  • 01.12. bis 10.12.17 // Ausstellung SEQUENZEN-ERINNERUNG-WECHSEL / Den NSU-Komplex kontextualisieren
    • Eine Welt Haus // Schellingstraße 3, Magdeburg
  • 04.12.2017,18:00 Uhr // Infoveranstaltung mit Mehmet Daimagüler - NSU Opfer Anwalt
    • Eine Welt Haus, Schellingstraße 3, Magdeburg
  • 09.12.2017, 19:00 Uhr // A - wie Aufklärung (nö theater)
    • Ort wird noch bekannt gegeben


"Es klang wie das Ende einer Geschichte, als am 4. November 2011 zwei Männer im thüringischen Eisenach tot in einem brennenden Wohnmobil aufgefunden wurden. Doch was die Ermittlungen der Sicherheitsbehörden und die Recherchen von Journalist*innen innerhalb weniger Tage zum Vorschein brachten, machte schnell deutlich: Der Tod von Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos wird in die Geschichtsbücher eingehen, denn, so weiß man heute, er markiert einen traurigen Höhepunkt neonazistischen Terrors in Deutschland und das Versagen der Sicherheitsorgane." (Aus: Antifaschistisches Infoblatt #93 (Winter 2011))

Während der NSU mordend durch das Land zog, mussten sich die Opfer und deren Angehörige immer wieder gegen eine mediale Diffamierungs- und Kriminalisierungskampagne wehren. Der Wille zur systematischen Aufklärung seitens der Ermittlungsbehörden war in dieser Zeit gering. Statt nach rassistischen Tatmotiven zu fragen, fertigte man die Mordserie mit dem Begriff "Dönermorde" ab und ermittelte gegen die Angehörigen der Ermordeten selbst. Es hätten vielleicht weitere Tote verhindert werden können, wenn die Ermittlungsbehörden den Hinterbliebenen zugehört hätten. Der Vater des ermordeten Halit Yozgat äußerte bereits kurz nach der Tat am 06.04.2006, dass der Mord rassistisch motiviert war. Doch die Opfer und deren Familien wurden nicht angehört.
Auch seit dem Auffliegen des NSU-Netzwerkes fehlt eine adäquate juristische und gesellschaftliche Aufarbeitung. So liegt der Fokus vor allem auf drei Täter*innen des NSU, obwohl längst deutlich geworden ist, dass zahlreiche neonazistische Netzwerke sowie Mitarbeiter*innen des Verfassungsschutzes bei den Aktivitäten der rechten Terrorzelle involviert waren.
Es werden unzählige Reportagen und Artikel über die Gruppe produziert – ein Interesse an den Opfern ist jedoch nach wie vor nicht erkennbar. Im Angesicht eines zähen Gerichtsprozesses und einer schwindenden Aufmerksamkeit für das Thema ist es notwendiger denn je, an die Ermordeten und Hinterbliebenen des NSU zu erinnern.

Im November 2017 finden bundesweit Aktionen und Kampagnen zum NSU und den Opfern dieser rassistischen Mordserie statt. Auch in Magdeburg werden zahlreiche Veranstaltungen von unterschiedlichen Akteur*innen im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Wenn die Gesellschaft versagt. In Erinnerung an die Ermordeten und Hinterbliebenen des NSU" organisiert. Indem wir den Opfern gedenken und ihnen und ihren Angehörigen nachträglich Gehör verschaffen, wollen wir ein unabhängiges Bewusstsein für die Taten und die dahinterliegenden Strukturen fördern.

Veranstalter*innen:
Arbeitskreis Antirassismus Magdeburg (AK Antira); Resonanzboden -.lkj) Sachsen-Anhalt e.V; Artist e.V.; Auslandsgesellschaft Sachsen-Anhalt e.V.; Bündnis Studierende gegen Rechts; Stura OVGU

Orte: 

  • Magdeburg
  • Einewelthaus
  • Universität

Keep calm & organize! Die etwas andere Wahlparty! (Info + Party)

Termin am: 

Samstag, 21. Oktober 2017 - 21:00 bis Sonntag, 22. Oktober 2017 - 5:00

Ereignis: 

  • Infoveranstaltung
  • Konzert
  • Vortrag & Diskussion

Die Bundestagswahl ist gelaufen. Und zwar aus linker Sicht mal wieder richtig scheiße. Die Nazis sitzen jetzt also auch im Bundestag und werden dort ihren Rassismus in die Welt plärren können. Raus kriegen wir die da voraussichtlich nicht so schnell. Doch was können wir jetzt tun?
Wir wollen euch die Ergebnisse der Wahl und die Geschehnisse in deren Folge zusammenfassen und erläutern. Anschließend kann die Frage diskutiert werden: Was jetzt? Was tun gegen rechte Tendenzen in Politik und Gesellschaft? Wir wollen uns austauschen, inspirieren lassen und vernetzen. Wir sind gespannt auf euren Input. Zusammengefasst steht der Infoteil ganz unter dem Motto: Keep calm and organize!

Nach der "Arbeit" darf dann gefeiert werden. Und zwar richtig, ist ja schließlich Samstag und wir haben die Weinwirtschaft und die besten der besten DJ`s für euch ranbekommen!

Folgende wunderbare Menschen werden für uns auflegen:
Schuubert
rUPPIdIEkATZ b2b Izaak Biem
Patrick Dre


WAS: Info und Diskussion zu den Ergebnissen der Bundestagswahl und was gegen AfD und Co. getan werden kann. Anschließend: Party!

WANN: Einlass 21 Uhr, ab 21:30 Uhr Vortrag und Diskussion, ab ca. 23 Uhr Party

WO: Weinwirtschaft Grün l Lübecker Str. 127, 39124 Magdeburg

Kulturbeitrag : bis 22:30 Uhr bezahlt ihr für alles nur schmale 4€, ab 22:30 Uhr sind es dann faire 6€

Weitere Informationen immer aktuell hier: https://www.facebook.com/events/286167948551504

Die Veranstaltung wird P16 sein. Alle Minderjährigen benötigen einen "Muttizettel" und sollten sich ausweisen können.
Muttizettel gibt's z.B. hier: http://partyzettel.de/
 

 

IF YOU ARE
RACIST,
SEXIST,
HOMOPHOBIC
or an ASSHOLE
…DON´T COME IN.

Orte: 

  • Magdeburg

Themen: 

  • Antifaschismus
  • Antirassismus

Viele habe ich erkannt ­Gedächtnisprotokoll eine Kontraktarbeiters aus Hoyerswerda //Kein Vergeben - Kein Vergessen In Gedenken an Farid Boukhit II.

Termin am: 

Mittwoch, 27. September 2017 - 19:00 bis 21:00

Ereignis: 

  • Filmvorführung

Kein Vergeben - Kein Vergessen
In Gedenken an Farid Boukhit

Farid Boukhit wurde am 12.05.1994 in Magdeburg von Nazis mit Baseballschlägern angegriffen und schwer verletzt.
Er verstab am 26.09.1994 an den Spätfolgen des Überfalls.


*27.September, 19 Uhr*
Viele habe ich erkannt ­Gedächtnisprotokoll eine Kontraktarbeiters aus Hoyerswerda
[Dokumentarfilm und Gespräch mit Lars Maibaum (out of focus Filmproduktion)]
***
Manuell Alexandre Nhacutou war einer von 18.000 mosambikanischen Kontraktsarbeiter*innen in der ehemaligen DDR, wo er bis September 1991 lebte und arbeitete. Nach dem ersten Pogrom an ausländischen Arbeiter*innen und Geflüchteten im vereinten Deutschland verließ er die Stadt und kam nach Berlin.
Julia Oelkers interviewte Manuell Alexandre Nhacutou und andere ehemalige VertragsarbeiterInnen, die das rassistische Pogrom 1991 in Hoyerswerda miterlebten.


Beide Veranstaltungen werden vom AK Antira organisiert und finden im Eine­ Welt­ Haus Magdeburg, Schellingstraße 3­-4 statt.

Kundgebung: Rechten Wa(h)lfang stoppen! Hetzern nicht ins Netz gehen!

Termin am: 

Dienstag, 12. September 2017 - 17:30 bis 23:00

Ereignis: 

  • Kundgebung

+++Kundgebung: Rechten Wa(h)lfang stoppen! Hetzern nicht ins Netz gehen!+++

Am 24.September findet die 19. Bundestagswahl in Deutschland statt und im Wahlkampf wird ordentlich Stimmung gemacht. Ganz vorn mit dabei: die AfD.

Für Dienstag, den 12. September hat sie wieder einmal eine ihrer typischen Hetzveranstaltungen auf dem Domplatz organisiert. Neben dem Rassisten-Kapitän Sachsen-Anhalts, Andrè Poggenburg, stehen dieses Mal u.a. folgende prominente Gäste auf der Bühne: Björn Höcke (nach dessen Auffassung, das Holocaustdenkmal in Berlin, ein „Denkmal der Schande“ sei) und Alexander Gauland („einen Boateng will doch niemand zum Nachbarn haben“). Mit dieser Starbesetzung will die AfD nun hetzen und nach Stimmen fischen gehen. Finden wir scheiße, deshalb: Rechten Wa(h)lfang stoppen! Hetzern nicht ins Netz gehen!

Es ist höchste Zeit mal wieder laut zu sein. Laut gegen Hetze, laut gegen Rassismus und Diskriminierung – laut gegen den rechten Mob! Malt Transparente, packt eure Musikinstrumente ein und spart eure Kraft für gekonntes Stimmvolumen. Schnappt euch eure Freund*innen und kommt am 12. September zur Kundgebung gegen rechte Hetze, gegen den rassistischen Wahlkampf auf den Domplatz! Wir dürfen und wollen dem rechten Spuk nicht den Wahlkampf und erst recht nicht die Parlamente überlassen! :)


WAS: Kundgebung: Rechten Wa(h)lfang stoppen! Hetzern nicht ins Netz gehen!

WANN: Dienstag, 12. September 2017, 17:30 Uhr

WO: Domplatz Magdeburg (vor dem Landtag)

 

Wir freuen uns auf euch! :)

Orte: 

  • Magdeburg

Themen: 

  • Antifaschismus
  • Antirassismus

Info- und Mobi "Marsch für das Leben" - What the Fuck!

Termin am: 

Mittwoch, 6. September 2017 - 18:00 bis 19:30

Ereignis: 

  • Infoveranstaltung

Zu einer Info- und Mobiveranstaltung zur Demo "Marsch für das Leben" - What the Fuck! in Berlin laden wir am Mittwoch, den 6.9.2017, um 18.oo Uhr, ins Thiembuktu, ein. Zu Gast ist eine Referentin des Berliner `What the Fuck!-Bündnisses aus queer-feministischen und antifaschistischen Gruppen , die uns über das Berliner Bündnis, die Hintergründe des so genannten "Marsch für das Leben" und die Gegendemo informieren wird.

Orte: 

  • Thiembuktu

Themen: 

  • Antisexismus & Gender & Queer

Film & Gespräch: Im Inneren Kreis

Termin am: 

Freitag, 29. September 2017 - 18:30

Ereignis: 

  • Filmvorführung
  • Vortrag & Diskussion

Am 29. September 2017 wird der Film "IM INNEREN KREIS" (D 2017 l FSK: ab 12 l 86 Min.) im Moritzhof Magdeburg gezeigt und im Anschluss mit den beiden RegiseurInnen Hannes Obens und Claudia Morar über den Einsatz von verdeckten ErmittlerInnen gesprochen. Der Eintritt zum Film ist für alle Interessierten kostenfrei.

Der Hintergrund zum Film:

Orte: 

  • Magdeburg

Themen: 

  • Antifaschismus
  • Antikapitalismus & Klassenkampf
  • Antimilitarismus
  • Antirassismus
  • Antisexismus & Gender & Queer
  • Antispeziesismus
  • Freiräume & Wohnungsnot
  • Ökologie
  • Repression

Seiten