Was geht heute noch?

Angepinnte Beiträge

Redebeitrag von Zusammen Kämpfen bei der “Infoladen bleibt!”- Kundgebung bei Stach- Immobilien:

Wir von Zusammen Kämpfen haben einen  Redebeitrag auf der “Infoladen bleibt!”- Kundgebung bei Stach- Immobilien gehalten den wir hier auch dokumentieren wollen:

Seit gegrüßt, liebe Teilnehmerinnen der Kundgebung und liebe StadtfelderInnen,
Wir, NutzerInnen und BetreiberInnen des Infoladens/ Sozialen Zentrum in der Puschkinstraße und BewohnerInnen von Stadtfeld sind heute hier um ein Zeichen zu setzen gegen Mietwucher und Verdrängung. Wieso wir gerade vor Stach Immobilien stehen wollen wir kurz erläutern am Beispiel des Infoladens.
Ende 2015 wurde der Infoladen vom damaligen Vermieter gekündigt ohne eine Begründung zu nennen. Kurz danach wurde uns mitgeteilt das das Objekt in der Pusckinstr. 20, in dem das soziale Zentrum beheimatet ist, verkauft wurde. Mit den neuen Eigentümer der S IMMO AG wurde ein 2 Jahres Vertrag ausgehandelt der am 31.3.2018 endet.
Aber wer ist S Immo AG und welche Interessen hat so eine Aktiengesellschaft an Häuser in Magdeburg?
Am 19. Oktober 1987 startete das erste börsennotierte Immobilien-Wertpapier Österreichs an der Wiener Börse. Anfangs lief das Papier unter den Namen Die Erste Immobilien Aktie. Durch die Fusion mit der Sparkassen Immobilien Anlagen AG entstand der heutige Name S Immo AG.
2015 besaß diese Aktiengesellschaft etwa  2 Milliarden Euro an  Immobilienvermögen. Ihren Jahresüberschuss 2016 konnten sie auf 204,3 Millionen erhöhen. Das diese Steigerung nur durch Spekulationsgeschäfte erreicht werden konnte zeigt sich dadurch das die Einnahmen durch Mieterlöse 118,2 Millionen Euro betragen. Im selben Jahr verkauft aber S Immo rund 1.500 Wohnnungen in Berlin und Hamburg (flächenmäßig etwa rund ein Drittel des deutschen Wohnportfolios). Durch diesen Verkauf waren es laut Vorstandsvorsitzende Ernst Vejdovszky das beste Jahr der Unternehmensgeschichte.
Das deutsche Tochterunternehmen S IMMO Germany, welche die Geschäfte in Deutschland leitet, ist trotz der Verkäufe weiter auf Expansionskurs. Ihr Ziel ist aber nicht die Ballungsräume sondern laut Geschäftsführer der S IMMO Germany Daniel Kaboth „mittelgroße deutsche Städte, wo noch schöne Renditen zu erzielen wären“. Ihr Fokus liegt dabei auf Städten mit Universiäten. Denn gerade dort können sie sich 1-3 Raum Wohnungen aneignen und billig aufwerten.
Wie z.b. Leipzig und Magdeburg. Dort werden im „Szene Kiez“ billige Häuser gekauft und ohne großen Aufwand schlecht saniert. Die ersten Leidtragenden dieser Mechanismen sind Menschen ohne reguläre Arbeit. Aber auch die Leute die eine Arbeit haben müssen immer mehr für ihren Wohnraum zahlen bis sie es nicht mehr schaffen. Die dadurch einsetzende Verdrängung in die Randbezirke erhöht nur weiter den Druck auf uns alle.
Die Handlanger von S Immo in Magdeburg sind Stach Immobilien. Stach stellt ein Subunternehmen dar, welches hier regional ihre Verwaltungs- und Hausmeisterdienste anbietet. Da sie Teil der Verdrängungsprozesse in unserem Stadtteil sind protestieren wir heute vor ihren Geschäftsräumen. Wir möchten uns gegen die Verdrängung wehren und Widerstand leisten gegen die Geschäfte, welche aus unseren Wohnungen gemacht werden. Wohnungen sind zum Leben da und nicht um Geschäfte zu machen. Im Kapitalismus wird alles zur Ware gemacht, auch unseren vier Wände.
Das wollen wir nicht schweigend hinnehmen. Darum sind wir heute hier. Wir werden uns weiter vernetzen um für den Erhalt des Infoladen auf allen Ebenen zu kämpfen. Wir verpissen uns ganz sicher nicht, verpisst ihr euch doch. In diesem Sinne:
Infoladen bleibt! Gegen Mietwucher und soziale Verdrängung! Für einen proletarischen und lebendigen Kiez!

Spontandemonstration gegen Mord an Oury Jalloh

Am heutigen Donnerstag fand in Magdeburg eine spontane Demonstration unter dem Motto „Wahrheit erkämpfen - Oury Jalloh, das war Mord“ statt. Auf diese Weise sollte erneut auf den rassistischen Mord von Polizisten an Oury Jalloh in einer Dessauer Polizeizelle im Jahr 2005 aufmerksam gemacht werden.

Orte: 

  • Magdeburg

Themen: 

  • Antifaschismus
  • Antirassismus

Termine & News

In.Flammen vol. 5 at L!Z Magdeburg

Termin am: 

Samstag, 6. Januar 2018 - 19:30 bis Sonntag, 7. Januar 2018 - 3:00

Ereignis: 

  • Infoveranstaltung
  • Konzert
  • Küfa & Vokü

IN.FLAMMEN | 5

In.Flammen baut ein politisches Hip-Hop-Netzwerk zwischen Griechenland und Deutschland auf. Im Fokus stehen Selbstorganisierung, soziale Kämpfe und Solidarität. Nachdem wir die letzten Male in Hamburg, Bremen und Athen waren, freuen wir uns, wieder ins L!Z nach Magdeburg zu kommen! Wir beginnen um 19.30 Uhr mit einem Vortrag der Kampagne "Can't evict solidarity" zur Situation von Geflüchteten und der Solidaritätsarbeit in Griechenland. Um 22 Uhr geht es weiter mit dem Konzert und Acts aus Athen, Rethimno, Magdeburg, Berlin und Leipzig. Am Ende legt CHI aus Hamburg für euch auf. Mit den Einnahmen der Veranstaltung werden Menschen ohne Papiere unterstützt.

***

19.30h VORTRAG & DISKUSSION
(scroll down for English version)

Die Kampagne „You can’t evict Solidarity“ wurde zur Unterstützung von Aktivist*innen gegründet, die nach den Räumungen von besetzten Häusern in Thessaloniki (Griechenland) im Sommer 2016 sowie im Frühjahr 2017 vor Gericht stehen. In ihrem Vortrag berichten Genoss*innen von der Kampagne über die aktuelle Situation von Geflüchteten und die Solidaritätsarbeit auf der Insel Lesbos und dem griechischen Festland. Außerdem sprechen sie über die migrantischen Häuserkämpfe sowie über die Lage auf dem serbischen Teil der Balkanroute. Im Anschluss ist Zeit für Fragen, Gespräch und Diskussion. Mehr Infos auf: https://cantevictsolidarity.noblogs.org/

22h KONZERT

Daisy Chain & Miss Zebra (Athen/Rethimno)
Gut-Mänsch Clan (Magdeburg)
ΠΕΝΘΙΜΟΣ / CLOWN & Viral (Athen)
Rana Esculenta (Leipzig)

DJ
CHI (Feminist Rap/Trap/Bass)

Orte: 

  • Infoladen Salbke
  • Libertäres Zentrum

Themen: 

  • Antifaschismus
  • Antikapitalismus & Klassenkampf
  • Antirassismus
  • Freiräume & Wohnungsnot
  • Repression

Demonstration: Students For A Future Without Racism Vol. II - Jetzt erst recht!

Termin am: 

Samstag, 16. Dezember 2017 - 17:00 bis 21:00

Ereignis: 

  • Demonstration

„Wir wachsen in einer Zeit auf, in der Internationalität und Weltoffenheit zum Alltag gehören sollten. Wir sind die Arbeitenden, Selbstständigen oder Politiker*innen von morgen. Deswegen liegt bei uns eine besondere Verantwortung, die Zukunft so zu gestalten, wie wir sie uns wünschen. Eine Zukunft, in der Rassismus und rechte Gewalt keinen Platz finden.“

Mit dieses Worten endete unsere Aufruf zur Demonstration „Students For A Future Without Racism“ vor mittlerweile genau zwei Jahren am 16. Dezember 2015. Über 700 Menschen schlossen sich unserer damaligen Veranstaltung an und wir blickten zuversichtlich in die Zukunft.

Heute, im Dezember 2017, müssen wir leider sehen, dass sich nicht viel zum Besseren gewendet hat. Die AfD ist mit Krachen in den Sachsen-Anhalter Landtag eingezogen und sitzt jetzt auch im Bundestag. Donald Trump wurde tatsächlich Präsident der USA, was viele noch Stunden davor für einen schlechten Witz gehalten hatten. Immernoch brennen in Deutschland Geflüchtetenunterkünfte und die Grenzen des Sagbaren scheinen sich deutlich nach rechts verschoben zu haben...
Insgesamt beobachten wir mit Sorge eine zunehmende Akzeptanz rechten Gedankenguts in der Gesellschaft!

Das können und wollen wir nicht hinnehmen! An unserem Aufruf vor zwei Jahren hat sich nichts geändert. Wir kämpfen weiter für eine andere Zukunft, als die, die sich aktuell anzubahnen scheint. Wir wollen in einer Gesellschaft leben, die sich offen zeigt, solidarisch handelt und demokratisch zusammensteht – kurz um, einer Gesellschaft, in der es Rassismus und Diskriminierung nicht geben wird!

Deshalb gehen wir abermals am 16. Dezember geschlossen gemeinsam auf die Straße - sind laut und bunt. Es ist noch nichts verloren. Und auch wenn das manchmal schwer fällt – unser Blick in die Zukunft ist nach wie vor ein optimistischer! Das Motto lautet: JETZT ERST RECHT!


WAS: Demonstration „Students For A Future Without Racism Vol. II – Jetzt erst recht!“

WANN: 16. Dezember 2017, ab 17 Uhr

WO: Universitätsplatz Magdeburg (vor dem Opernhaus)

Weitere Informationen: https://www.facebook.com/events/1920841961577094/

Orte: 

  • Magdeburg

Themen: 

  • Antifaschismus
  • Antirassismus
  • Antisexismus & Gender & Queer

FAU Filmabend

Termin am: 

Montag, 4. Dezember 2017 - 19:00

Ereignis: 

  • Filmvorführung

Die FAU Magdeburg lädt euch herzlich zum zweiten Filmabend unser Filmreihe ein.

Dieses Mal zeigen wir einen Film über die Solidarität der Schwulen- und Lesbenszene mit dem Britischen Bergarbeiterstreik von 1984/1985.

Orte: 

  • Thiembuktu

StepUp! Feminist Flows to Dance The Night Away

Termin am: 

Freitag, 17. November 2017 - 21:00

Ereignis: 

  • Küfa & Vokü
  • Performance
  • Sportveranstaltung

Aftershowparty mit feministischem Flow!

Hoch die (Mens-)Tassen zum Stößchen, ab aufs Parkett und hebt die HipHopHände, um bei feinstem feminist sound durch die Nacht zu steppen!


DJ*anes:

marycielo (Female- & Zeckenrap / Hannover)
https://www.facebook.com/djmarycielo/

mooncup (FemHipHop / Leipzig)
 

Orte: 

  • Magdeburg
  • Libertäres Zentrum

Themen: 

  • Antisexismus & Gender & Queer

Word up! Ein SpokenWord - Abend mit SchwarzRund

Termin am: 

Freitag, 17. November 2017 - 19:00 bis 21:00

Ereignis: 

  • Lesung
  • Performance

SchwarzRund bloggt, schreibt und rantet über Mehrfachdiskriminierungen. Am 17.11. / 19:00 Uhr freuen wir uns, sie im Campustheater begrüßen zu dürfen!

SchwarzRund kam als Schwarze Deutsche Dominikaner*in mit drei Jahren nach Bremen, lebt seit fast zehn Jahren in Berlin. Seit 2013 publiziert sie auf ihrem Blog schwarzrund.de und in diversen Magazinen.
Mehrdimensionale Lebensrealitäten inner- und außerhalb von Communities verhandelt sie in Performance-Texten, Vorträgen und
Veranstaltungsreihen.
2016 erschien ihr afropolitaner Berlin-Roman BISKAYA im Zaglossus Verlag.
(Foto: Ina Müller / Reihe PLUS)

http://schwarzrund.de/
https://www.facebook.com/SchwarzRund/

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Im Anschluss an den Slam gibts ne dicke Sause inklusive lila Brause (Cocktails&Einhornlikör) im Libertären Zentrum! Also holt eure Tanzschuhe raus und macht euch auf die Socken! ...because the night belongs to lovers!

https://www.facebook.com/events/526434261026334/

 

Orte: 

  • Magdeburg
  • Universität

Themen: 

  • Antirassismus
  • Antisexismus & Gender & Queer

2. Offenes Treffen / 2nd open meeting

Termin am: 

Donnerstag, 23. November 2017 - 19:00 bis 22:00

Ereignis: 

  • Infoveranstaltung
  • Vortrag & Diskussion
  • Workshop

English translation below *****

2. Offenes Treffen des Bündnis Studierende gegen Rechts (BsgR)
mit Input zu „Betroffene rechter Gewalt in Magdeburg seit 1990“

In Magdeburg sind Neonazimus und Rassismus schon lange präsent. Seit 1990 sind hier mindestens vier Menschen durch rechte Gewalt ums Leben gekommen, jahrelang war Magdeburg mit dem sogenannten „Trauermarsch“ im Januar einer der Treffpunkte der deutschen Neonaziszene und auch momentan sind rechtsradikale Gruppen und Parteien wie die „Identitäre Bewegung“ oder „die Rechte“ hier aktiv und präsent. Die AfD sitzt mit über 12% im Bundestag. Die Hetze gegen Menschen, die nicht in rechtspopulistische Kategorien sogenannter „deutscher Leitkultur“ passen nimmt kein Ende, täglich ereignen sich rassistische Übergriffe, ob klein oder groß, verbal oder physisch, in der Straßenbahn, im Supermarkt oder auf der Straße. Vielleicht hast Du selbst so etwas auch schon erlebt.

Für uns als Bündnis Studierende gegen Rechts sind diese Zustände nicht hinnehmbar. Wir sind fest davon überzeugt, dass ein gleichberechtigtes, solidarisches Miteinander nicht nur möglich, sondern unerlässlich ist und sind als Gruppe aus der Notwendigkeit heraus entstanden, dass es gerade in Magdeburg wichtig ist, sich als Studierendenschaft gegen Rechts zu positionieren. Wir wollen durch Veranstaltungen und Aktionen informieren und so dazu auffordern, sich dem rassistischen, antisemitischen und sexistischen Jetzt-Zustand entgegenzustellen!

Starten werden wir das Treffen mit einem Input zu den Betroffenen rechter Gewalt in Magdeburg seit 1990. Danach wollen wir mit Dir konkret werden und Ideen entwickeln. Wie können wir mit aktuellen gesellschaftlichen und gesellschafts-politischen Situationen und Entwicklungen umgehen? Welche Schritte zu einem solidarischen Zusammenleben können wir aktiv erarbeiten und gehen? Wie das aussieht hängt von Dir ab.
Du hast Lust dabei mitzumachen oder einen Blick auf unsere Arbeit zu werfen? Eigene Gedanken einzubringen, mit uns zu diskutieren und zu entwickeln? Dann freuen wir uns wenn du vorbei kommst! Vorerfahrung brauchst du nicht, willkommen sind alle die sich mit uns gegen Rechts stellen wollen!

Zeit: Donnerstag/ 23.11.2017, Start 19:00 Uhr
Ort: Uni Magdeburg, Gebäude 40-B (Zschokkestr. 32)
-> Raum wird noch bekannt gegeben

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English translation
2nd Open meeting of Students against Fascism in winter semester 2017/18
with an input on “victims of fascist violence in Magdeburg since 1990“

In Magdeburg, neo-Nazism and racism are present for a while already. Since 1990, at least four people died due to fascist violence. For years, Magdeburg served as a meeting place of a right-wing extremist gathering in terms of the so-called “Trauermarsch“, i.e., 'march of grieve' in Januar (giving space to the deaths of offenders of WWII instead of the much larger number of victims of the Nazi regime and WWII from all cultures and parts of societies worldwide). Moreover, there are other right-wing groups and parties present in Magdeburg and whole Germany now – like the “die Rechte“ (translates to 'the Rights' openly referring to right-winged thoughts) or the “Identitäre Bewegung“, 'Identity Movement'. The AfD recently got to hold more than 12% of the German Parliament's seats. Fascist agitation towards humans who do not fit into those people's categories of a German cultural identity do not end and there are racist attacs every day – be it small or big, verbally or physically, on the road, in the supermarket or in the tram. Maybe you have experienced something similar yourself.

For us as Students against Fascism, this situation is not tolerable. We are convinced that a solidary, equitable living together is not only possible but vital. Our group came into existence out of necessity: especially in Magdeburg, it is imporant to stand against fascism, in general and as students. Throughout meetings and actions, we want to inform – and also to empower to stand and fight against the racist, anti-Semitic and sexist situations we encounter today!

We are going to start the meeting with giving an input concerning victims of fascist violence in Magdeburg since 1990. Afterwards, together with you, we want to become concrete and develop ideas: How to deal and work with actual societial conflicts and (political) changes? Which steps can we go for an active and solidary living together? How this will turn out depends on you.
Do you want to join us or have a look? To bring along your own thoughts, to discuss and develop them with us? Then we would enjoy to see you around! There is no need for any previous experience in the field, everybody who wants to stand with us against fascism is welcome!

Time: Thursday/ 23/11/2017, starting at 7pm
Place: Uni Magdeburg, Building 40-B (Zschokkestr. 32)
-> room to be announced

Orte: 

  • Magdeburg
  • Universität

NSU - Monologe

Termin am: 

Sonntag, 5. November 2017 - 18:30 bis 20:30

Ereignis: 

  • Performance

Sechs Jahre nach Bekanntwerden des "Nationalsozialistischen Untergrunds" erzählen die NSU-Monologe von den jahrelangen Kämpfen dreier Familien der Opfer des NSU - von Elif Kubaşık, Adile Şimşek und İsmail Yozgat: von ihrem Mut, in der 1. Reihe eines Trauermarschs zu stehen, von der Willensstärke, die Umbenennung einer Straße einzufordern und vom Versuch, die eigene Erinnerung an den geliebten Menschen gegen die vermeintliche Wahrheit der Behörden zu verteidigen.

Die NSU-Monologe sind dokumentarisches, wortgetreues Theater, mal behutsam, mal fordernd, mal wütend – roh und direkt liefern sie uns intime Einblicke in den Kampf der Angehörigen um Wahrheit und sind in Zeiten des Erstarkens von Rechtsextremismus an Aktualität kaum zu überbieten.

Die Aufführung findet auf deutsch mit türkischen und englischen Übertiteln statt.

Eintritt: frei, um Spenden wird gebeten.

Weitere Infos unter: www.buehne-fuer-menschenrechte.de


"Einfühlung als Waffe. Es kriecht einem unter die Haut. Empathischer Sog"
Nachtkritik.de

"Zutiefst persönlich und hoch politisch. (...) beleuchten auf neue Weise ein aktuelles Kapitel deutscher Geschichte."
RBB Kulturradio

"Bringt einem den ganzen Wahnsinn (...) in einer so einer Wahnsinns-Weise (...) so dermaßen nahe, dass es dafür sogar stehenden Applaus gab."
RBB Radio Eins

"Weg von der Anklagebank"
https://www.zdf.de/nachrichten/heute-plus/leskovar-nsu-106.html
ZDF Heute Plus
***

NSU Monologları, Nasyonal Sosyalist Yeraltı örgütünün tanınmasından beş yıl sonra yakınlarını bu oluşumun işlediği cinayetlere kurban vermiş üç ailenin hikayesini anlatıyor. Elif Kubaşık, Adile Şimşek ve Ismail Yozgat’ın gerçekleri ortaya çıkarmak için verdikleri mücadeleyi, cenaze töreninde ilk sırada durabilm güçlerini, bir caddenin ismini değiştirme taleplerini ve katledilen yakınlarına yönelik yapılan gerçek dışı suçlamalara karşı
sevdiklerini kendi hatıralarıyla cesurca savunma çabalarını sahneye taşıyor.


"Oyundan sonra Şimşek ve Kubaşık'ın yanına giderek, “Nasıl buldunuz? Kendinizi sahnede gördünüz mü?” diye sordum. İkisinin de gözleri buğuluydu. Ama ikisini de çok rahatlamış gördüm."
“Nihayet anlatabildik çektiklerimizi. Nihayet yeniden canlandırdık kaybettiğimiz sevdiklerimizi” demenin bir rahatlığıydı bu."
Hürriyet

"Özenle sahnelenmiş,ifade gücü yüksek..."
zitty

“Kişisel aynı zamanda son derece politik."
RBB Kulturradio

“Insani öfkelendiren bir parça hakikat."
RBB Inforadio

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Eine Veranstaltung im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Wenn die Gesellschaft versagt. In Erinnerung an die Ermordeten und Hinterbliebenen des NSU"

Hintergrund:
Während der NSU mordend durch das Land zog, mussten sich die Opfer und deren Angehörige immer wieder gegen eine mediale Diffamierungs- und Kriminalisierungskampagne wehren. Der Wille zur systematischen Aufklärung seitens der Ermittlungsbehörden war in dieser Zeit gering. Statt nach rassistischen Tatmotiven zu fragen, fertigte man die Mordserie mit dem Begriff "Dönermorde" ab und ermittelte gegen die Angehörigen der Ermordeten selbst. Es hätten vielleicht weitere Tote verhindert werden können, wenn die Ermittlungsbehörden den Hinterbliebenen zugehört hätten. Der Vater des ermordeten Halit Yozgat äußerte bereits kurz nach der Tat am 06.04.2006, dass der Mord rassistisch motiviert war. Doch die Opfer und deren Familien wurden nicht angehört.
Auch seit dem Auffliegen des NSU-Netzwerkes fehlt eine adäquate juristische und gesellschaftliche Aufarbeitung. So liegt der Fokus vor allem auf drei Täter*innen des NSU, obwohl längst deutlich geworden ist, dass zahlreiche neonazistische Netzwerke sowie Mitarbeiter*innen des Verfassungsschutzes bei den Aktivitäten der rechten Terrorzelle involviert waren. Es werden unzählige Reportagen und Artikel über die Gruppe produziert – ein Interesse an den Opfern ist jedoch nach wie vor nicht erkennbar. Im Angesicht eines zähen Gerichtsprozesses und einer schwindenden Aufmerksamkeit für das Thema ist es notwendiger denn je, an die Ermordeten und Hinterbliebenen des NSU zu erinnern.

Veranstalter*innen:

Arbeitskreis Antirassismus Magdeburg; Auslandsgesellschaft Sachsen-Anhalt e.V.; .lkj) Sachsen-Anhalt e.V. ; Resonanzboden; Artist e.V.; Bündnis Studierende gegen Rechts; Stura OVGU

// 05.11.17,18:30 Uhr NSU-Monologe in Magdeburg (Bühne Für Menschenrechte) // Hörsaal in der Brandenburgerstraße 9, Magdeburg

// 15.11.17, 19:00 Uhr "4 Jahre NSU Prozess - ein Überblick" (NSU Watch) // Seminarraum der Universitätsbibliothek // Universitätspl. 2, Magdeburg

// 21.11.17, 16:00 Uhr "In Erinnerung an die Ermordeten und Hinterbliebenen des NSU" (Gedenkveranstaltung) // Alter Markt, Magdeburg

// 28.11.17,19:00 Uhr "6 Jahre, 7 Monate und 16 Tage - Die Morde des NSU" (Film) // Moritzhof Magdeburg

// 01.12.17, 18:00 Uhr Eröffnung Ausstellung "GESPRÄCHE / ASSEMBLAGE - Den NSU-Komplex kontextualisieren" // Ausstellung bis 10.12.17 // einewelt haus // Schellingstraße 3-4, Magdeburg

// 04.12.2017,18:00 Uhr Gesprächsabend mit Mehmet Daimagüler, Nebenklägeranwalt der Angehörigen der NSU-Mordopfer İsmail Yaşar und Abdurrahim Özüdoğru // einewelt haus // Schellingstraße 3-4, Magdeburg

// 09.12.2017, 19:00 Uhr "A - wie Aufklärung" (nö theater) // Ort wird noch bekannt gegeben

Orte: 

  • Magdeburg

Themen: 

  • Antirassismus

Veranstaltungsreihe: Wenn die Gesellschaft versagt. In Erinnerung an die Ermordeten und Hinterbliebenen des NSU

Termin am: 

Sonntag, 5. November 2017 - 18:30 bis Sonntag, 10. Dezember 2017 - 18:00

Ereignis: 

  • Ausstellung
  • Filmvorführung
  • Infoveranstaltung
  • Performance
  • Vortrag & Diskussion

 

Über den Zeitraum November/Dezember 2017 werden in ganz Magdeburg folgende Veranstaltungen stattfinden - von Ausstellungen über Filmvorführungen bis hin zu Theater und Podiumsdiskussionen:

 

  • 05.11.2017,18:30 Uhr // "NSU Monologe" (Bühne für Menschenrechte)

    • Hörsaal in der Brandenburgerstraße 9, Magdeburg
  • 15.11.2017, 19:00 Uhr // "4 Jahre NSU Prozess - ein Überblick" (NSU Watch)
    • Seminarraum der Universitätsbibliothek, Universitätsplatz 2, Magdeburg
  • 28.11.17,19:00 Uhr // 6 Jahre, 7 Monate und 16 Tage - Die Morde des NSU
    • Moritzhof, Magdeburg
  • 01.12. bis 10.12.17 // Ausstellung SEQUENZEN-ERINNERUNG-WECHSEL / Den NSU-Komplex kontextualisieren
    • Eine Welt Haus // Schellingstraße 3, Magdeburg
  • 04.12.2017,18:00 Uhr // Infoveranstaltung mit Mehmet Daimagüler - NSU Opfer Anwalt
    • Eine Welt Haus, Schellingstraße 3, Magdeburg
  • 09.12.2017, 19:00 Uhr // A - wie Aufklärung (nö theater)
    • Ort wird noch bekannt gegeben


"Es klang wie das Ende einer Geschichte, als am 4. November 2011 zwei Männer im thüringischen Eisenach tot in einem brennenden Wohnmobil aufgefunden wurden. Doch was die Ermittlungen der Sicherheitsbehörden und die Recherchen von Journalist*innen innerhalb weniger Tage zum Vorschein brachten, machte schnell deutlich: Der Tod von Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos wird in die Geschichtsbücher eingehen, denn, so weiß man heute, er markiert einen traurigen Höhepunkt neonazistischen Terrors in Deutschland und das Versagen der Sicherheitsorgane." (Aus: Antifaschistisches Infoblatt #93 (Winter 2011))

Während der NSU mordend durch das Land zog, mussten sich die Opfer und deren Angehörige immer wieder gegen eine mediale Diffamierungs- und Kriminalisierungskampagne wehren. Der Wille zur systematischen Aufklärung seitens der Ermittlungsbehörden war in dieser Zeit gering. Statt nach rassistischen Tatmotiven zu fragen, fertigte man die Mordserie mit dem Begriff "Dönermorde" ab und ermittelte gegen die Angehörigen der Ermordeten selbst. Es hätten vielleicht weitere Tote verhindert werden können, wenn die Ermittlungsbehörden den Hinterbliebenen zugehört hätten. Der Vater des ermordeten Halit Yozgat äußerte bereits kurz nach der Tat am 06.04.2006, dass der Mord rassistisch motiviert war. Doch die Opfer und deren Familien wurden nicht angehört.
Auch seit dem Auffliegen des NSU-Netzwerkes fehlt eine adäquate juristische und gesellschaftliche Aufarbeitung. So liegt der Fokus vor allem auf drei Täter*innen des NSU, obwohl längst deutlich geworden ist, dass zahlreiche neonazistische Netzwerke sowie Mitarbeiter*innen des Verfassungsschutzes bei den Aktivitäten der rechten Terrorzelle involviert waren.
Es werden unzählige Reportagen und Artikel über die Gruppe produziert – ein Interesse an den Opfern ist jedoch nach wie vor nicht erkennbar. Im Angesicht eines zähen Gerichtsprozesses und einer schwindenden Aufmerksamkeit für das Thema ist es notwendiger denn je, an die Ermordeten und Hinterbliebenen des NSU zu erinnern.

Im November 2017 finden bundesweit Aktionen und Kampagnen zum NSU und den Opfern dieser rassistischen Mordserie statt. Auch in Magdeburg werden zahlreiche Veranstaltungen von unterschiedlichen Akteur*innen im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Wenn die Gesellschaft versagt. In Erinnerung an die Ermordeten und Hinterbliebenen des NSU" organisiert. Indem wir den Opfern gedenken und ihnen und ihren Angehörigen nachträglich Gehör verschaffen, wollen wir ein unabhängiges Bewusstsein für die Taten und die dahinterliegenden Strukturen fördern.

Veranstalter*innen:
Arbeitskreis Antirassismus Magdeburg (AK Antira); Resonanzboden -.lkj) Sachsen-Anhalt e.V; Artist e.V.; Auslandsgesellschaft Sachsen-Anhalt e.V.; Bündnis Studierende gegen Rechts; Stura OVGU

Orte: 

  • Magdeburg
  • Einewelthaus
  • Universität

Keep calm & organize! Die etwas andere Wahlparty! (Info + Party)

Termin am: 

Samstag, 21. Oktober 2017 - 21:00 bis Sonntag, 22. Oktober 2017 - 5:00

Ereignis: 

  • Infoveranstaltung
  • Konzert
  • Vortrag & Diskussion

Die Bundestagswahl ist gelaufen. Und zwar aus linker Sicht mal wieder richtig scheiße. Die Nazis sitzen jetzt also auch im Bundestag und werden dort ihren Rassismus in die Welt plärren können. Raus kriegen wir die da voraussichtlich nicht so schnell. Doch was können wir jetzt tun?
Wir wollen euch die Ergebnisse der Wahl und die Geschehnisse in deren Folge zusammenfassen und erläutern. Anschließend kann die Frage diskutiert werden: Was jetzt? Was tun gegen rechte Tendenzen in Politik und Gesellschaft? Wir wollen uns austauschen, inspirieren lassen und vernetzen. Wir sind gespannt auf euren Input. Zusammengefasst steht der Infoteil ganz unter dem Motto: Keep calm and organize!

Nach der "Arbeit" darf dann gefeiert werden. Und zwar richtig, ist ja schließlich Samstag und wir haben die Weinwirtschaft und die besten der besten DJ`s für euch ranbekommen!

Folgende wunderbare Menschen werden für uns auflegen:
Schuubert
rUPPIdIEkATZ b2b Izaak Biem
Patrick Dre


WAS: Info und Diskussion zu den Ergebnissen der Bundestagswahl und was gegen AfD und Co. getan werden kann. Anschließend: Party!

WANN: Einlass 21 Uhr, ab 21:30 Uhr Vortrag und Diskussion, ab ca. 23 Uhr Party

WO: Weinwirtschaft Grün l Lübecker Str. 127, 39124 Magdeburg

Kulturbeitrag : bis 22:30 Uhr bezahlt ihr für alles nur schmale 4€, ab 22:30 Uhr sind es dann faire 6€

Weitere Informationen immer aktuell hier: https://www.facebook.com/events/286167948551504

Die Veranstaltung wird P16 sein. Alle Minderjährigen benötigen einen "Muttizettel" und sollten sich ausweisen können.
Muttizettel gibt's z.B. hier: http://partyzettel.de/
 

 

IF YOU ARE
RACIST,
SEXIST,
HOMOPHOBIC
or an ASSHOLE
…DON´T COME IN.

Orte: 

  • Magdeburg

Themen: 

  • Antifaschismus
  • Antirassismus

Viele habe ich erkannt ­Gedächtnisprotokoll eine Kontraktarbeiters aus Hoyerswerda //Kein Vergeben - Kein Vergessen In Gedenken an Farid Boukhit II.

Termin am: 

Mittwoch, 27. September 2017 - 19:00 bis 21:00

Ereignis: 

  • Filmvorführung

Kein Vergeben - Kein Vergessen
In Gedenken an Farid Boukhit

Farid Boukhit wurde am 12.05.1994 in Magdeburg von Nazis mit Baseballschlägern angegriffen und schwer verletzt.
Er verstab am 26.09.1994 an den Spätfolgen des Überfalls.


*27.September, 19 Uhr*
Viele habe ich erkannt ­Gedächtnisprotokoll eine Kontraktarbeiters aus Hoyerswerda
[Dokumentarfilm und Gespräch mit Lars Maibaum (out of focus Filmproduktion)]
***
Manuell Alexandre Nhacutou war einer von 18.000 mosambikanischen Kontraktsarbeiter*innen in der ehemaligen DDR, wo er bis September 1991 lebte und arbeitete. Nach dem ersten Pogrom an ausländischen Arbeiter*innen und Geflüchteten im vereinten Deutschland verließ er die Stadt und kam nach Berlin.
Julia Oelkers interviewte Manuell Alexandre Nhacutou und andere ehemalige VertragsarbeiterInnen, die das rassistische Pogrom 1991 in Hoyerswerda miterlebten.


Beide Veranstaltungen werden vom AK Antira organisiert und finden im Eine­ Welt­ Haus Magdeburg, Schellingstraße 3­-4 statt.

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