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Termine & News

Magdeburg fährt nach Köthen!

Termin am: 

Sonntag, 16. September 2018 - 14:15

Ereignis: 

  • Demonstration

Auch Magdeburger Antifaschist*innen fahren am Sonntag nach Köthen, um sich an den Gegenaktionen gegen den Naziaufmarsch zu beteiligen. Treffpunkt ist 14:15 Uhr am ZOB, Abfahrt 14:36 Uhr.

Stellungnahme zu den faschistischen Ausschreitungen in Chemnitz

Am 26.8. und 27.8. 2018 gab es in Chemnitz pogromartige Krawalle hauptsächlich provoziert von faschistischen Führern, rechtsradikalen Hooligans und geduldet von Staat und Polizei.

Die Auseinandersetzungen begannen einem Tag nachdem der 35 jähriger deutsch-kubaner Daniel H. durch Messerstiche ums Leben kam. Sein Facebook-Profil zeigt, dass er tendenziell links und antifaschistisch eingestellt war. Mit den Faschisten die nun politisches Kapital aus seinem Tod schlagen wollen hatte er nichts zu tun.

Die Instrumentalisierung seines Todes folgt, bei aller Tragik des Geschehens, der Logik der faschistischen Führungskräfte. So wurden kurz nach den Ereignissen auf dem Chemnitzer Stadtfest Gerüchte laut das es in der Auseinandersetzung um die Belästigung von Frauen ging. Es ist dabei für uns unerheblich ob die mutmaßlichen Täter einen Migrationshintergrund haben oder nicht.

Hier wird Sexismus und patriarchale Gewalt gegen Frauen genutzt um rassistische Ideologien zu Verbreiten, dabei ist es bei Gewalt gegen Frauen völlig unerheblich welcher Ethnie der Mann angehört.

Bei der rassistischen Demonstration am Montag war zu sehen, wie Faschisten und Rassisten aus dem gesamten Bundesgebiet nach Chemnitz gefahren sind um sich an den geplanten Hetzjagden und Ausschreitungen zu beteiligen. Wir wollen dies betonen weil wir mit der Hetze die der ostdeutschen Bevölkerung nach diesen Angriffen wiedereinmal entgegen schlägt brechen wollen. Es stimmt das sich viele ChemnitzerInnen an der Demonstration beteiligt haben aber genauso wurde der Gegenprotest von mutigen Chemnitzer Menschen getragen und viel zu wenige haben sich aus verschiedenen Gründen nicht gegen die Faschisten gestellt.

Es liegt an uns allen, gemeinsam einen fortschrittlichen und freiheitlichen Gegenentwurf zu diesem kapitalistischen System aufzubauen der entgegengesetzt zur Logik der reichen AfD-Funktionäre und der anderen Kapitalisten liegt. Denn dies ist das wirkliche Problem, der Kampf zwischen Arm und Reich in dem wir gegeneinander Aufgehetzt werden, im Kampf um die Krümel die uns vor die Füße gelegt werden. Die Menschen welche vor wirtschaftlicher Armut, Krieg, Folter und Vertreibung aus ihre Heimat fliehen, werden von eben jenen Kriegstreibern und Profiteuren der Ausbeutung der „dritten Welt“, welche sie erst zur Flucht bewegt haben medial als das Problem dargestellt. Während wir immer wieder hören dass das Boot voll sei, werden durch Steuergelder Milliardenüberschüsse erzielt und deutsche Konzerne einen Rekordgewinn nach dem anderen einfahren, wird unserer Klasse jeden Tag mehr die Luft zum Atmen genommen und dabei ist es Unerheblich ob wir Mohammed oder Anna heißen, Sakine oder Heiko wir alle sind von ihrer Ausbeutung betroffen egal welcher ethnischen Gruppe wir angehören.

Gleichzeitig müssen wir aber Erkennen das sich die rassistische Ideologie immer weiter in unseren Nachbarschaften ausweitet und wir alle müssen sie gemeinsam mit ihren tödlichen Folgen bekämpfen und uns gegen sie wappnen. Wir können und konnten uns dabei noch nie, auf den Staat verlassen den dieser ist Teil des Problems, er stellt sicher das weiterhin Arm und Reich existiert und ist, wie der NSU es nur zu gut bewiesen hat, Teil der faschistischen Bewegung. Der Staat wird uns mit seinen neuen Polizeigesetzten einem Verfolgungsapparat aussetzten wie wir ihn seit dem Faschismus der Nationalsozialisten nicht mehr gesehen haben. Das bedeutet dass wir uns selbst organisieren und auf Augenhöhe begegnen müssen, uns gegenseitig unsere Ängste nehmen und im Dialog miteinander die sich zuspitzenden sozialen Konflikte lösen müssen. Parallel dazu gilt es sich gemeinsam gegen die rassistischen, faschistischen, sexistischen und staatlichen Angriffe zur Wehr zu setzten.

Wir wissen was 1933 geschah, wir haben gesehen was 1992 in Lichtenhagen passiert ist, wir wissen also was auf uns zukommt und wir dürfen es nicht zulassen.

 

Schulter an Schulter gegen den Faschismus

Klassenbewusstsein entwickeln!

Klassenkämpfe entfalten!

Proletarische Autonomie erkämpfen!

Faschistischer Angriff am frühen morgen des 04.08.2018 auf das „Libertäre Zentrum Magdeburg“ (L!Z)

Kurz vor 05.00 Uhr morgens, am Samstag dem 04.08.2018, begannen mehrere Faschist*innen vor dem „Libertären Zentrum Magdeburg“ (L!Z) zu randalieren und worfen ein Umsonstladen-Regal und eine Metallfigur, welche vor dem Haus standen um. Im Anschluss zogen sie zu Fuß und mit Autos kurz zur Haltestelle „Mariannenstraße“ um dann zuerst mehrmals vor dem Haus Auf- und abzufahren. Dann stiegen sie aus und begannen mehrere Steine und Flaschen, welche sie zuvor scheinbar konsumiert haben (Bierflaschen, eine Vodka Flasche und eine Pfeffiflasche) gegen das Haus und in Fenster zu werfen. Dabei wurde ua. eine schlafende Person nur knapp von einem mehreren Kilogramm schweren Stein verfehlt.  Durch den Steinbewurf wurden ingesamt zwei Fenster zerstört. Die Faschist*innen wirkten stark alkoholisiert und mit anderen Substanzen vollgepumpt. Sie trugen alle auffällige Kleidung z.B.  eine hell rotes Yakuza-Shirt, ein blaues FCM-Schirt („Magdeburg is ufjestiegen“) oder traten teilweise Oberkörperfrei auf. Die Fahrerin eines Wagens trug auffällige rote Haare und wurde durch die anderen laut mit dem Namen „Juli“ oder „Julia“ gerufen. Nachbar*innen, welche das Geschehen beobachteten und die Angreifer*innen aus ihren Wohnungen heraus filmten und Ansprachen wurden durch diese Beleidigt. Unsere Nachbar*innen berichteten uns danach, dass die Faschist*innen versucht haben sich zu vermummen damit, aber überfordert waren. Die Kennzeichen beider Autos konnten notiert werden und sind uns nun bekannt, ausserdem gelang es die Täter*innen und Fahrzeuge zu fotografieren. Beide Fahrzeuge hatten magdeburger Kennzeichen. Insgesamt handelte es sich um 9 Faschist*innen die am Angriff beteiligt waren. Der Angriff dauerte ca. 15-20 min. Nach ca. 30 minuten trafen die ersten, von Nachbar_innen alamierten Polizist*innen ein, und nahmen Anzeigen und von aussen erkennbare Schäden auf. Die Schäden am Haus belaufen sich auf zwei eingeworfene Fenster und leichten Beschädigungen am Umsonstladen-Regal und der Metallskultur. Dennoch sehen wir den Angriff als versuchten Mordanschlag da die Täter*innen bewusst Steine in Fenster geworfen haben, die aufgrund der momentanen Hitzewelle von Bewohner*innen geöffnet wurden um eine kühle Nacht zu bekommen. Ein Angriff in dieser Intensität hat das L!Z lange Zeit  nicht erlebt, dennoch kommt es wöchentlich zu vereinzelten Flaschenwürfen in der Nacht, so wie dem Rufen faschistischer Parolen aus vorbeifahrenden Autos herraus. Leider reiht sich auch dieser Angriff in eine Reihe von Angriffen durch Faschist_innen in Magdeburg und dem gesamten Gebiet Sachsen-Anhalts, in den letzten Monaten, ein. Dieser und andere Angriffe werden natürlich nicht unbeantwortet bleiben und werden Konsequenzen für die Täter_innen haben, der provinzielle Charakter Magdeburgs und ein solider, antifaschistischer Selbstschutz haben es schon oft ermöglicht Nazis ausfindig zu machen und sie handlungsunfähig zu machen.

By any means necessary

Orte: 

  • Infoladen Salbke
  • Libertäres Zentrum

Themen: 

  • Antifaschismus

Feminist Resist Holidays in Meuchefitz

Termin am: 

Freitag, 24. August 2018 (Ganztägig) bis Dienstag, 28. August 2018 (Ganztägig)

Ereignis: 

  • Küfa & Vokü
  • Vernetzungstreffen
  • Vortrag & Diskussion
  • Workshop

Feminist Resist Holidays

in Meuchefitz vom 24.08 – 28.09.2018

 

Languages:  

[deutsch]

[english] 

[العربية] - arabic

[زبان فارسی] - farsi

[français]

[türkçe]

[kurmancî]

[srpsko-hrvatski] - serbo-croatian

[ру́сский] - russian

[español]

[português]

 

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[deutsch]

 

Feminist Resist Holidays

Wissen und Können teilen, Gemeinsam stark bleiben und stärker werden

Wann? 24. bis 28. August (Freitag bis Dienstag)

Wo? Gasthof Meuchefitz (Niedersachsen/Wendland, Nähe Bahnhof Dannenberg)

Was? 5-Tage Treffen von und für Frauen (FLTI*). Es kostet nichts. Außer du möchtest etwas Geld spenden.

Es gibt:

- Kurse um Neues zu lernen und zu probieren

- eine Kinder-Betreuung

- Übersetzungen in mehrere Sprachen

- Zeit zum Kennen-Lernen

- Essen und Trinken

Wir möchten die 5 Tage gemeinsam gestalten! Eure Ideen, Wünsche und Projekte sollen Platz finden. Auch aufeinander aufpassen, putzen und gemeinsam kochen gehören dazu. 

Hier ein paar Fragen für die Planung:

- Mit wie vielen Menschen willst du/wollt ihr kommen? (Erwachsene und Kinder)

- Was möchtest du/ihr gerne machen oder lernen?

- Gibt es ein Angebot/Workshop, den du/ihr machen könnt?

- Was brauchst du/ihr um auf den „Feminist Resist Holidays" eine gute Zeit zu haben?

- Welche Sprachen kannst du übersetzen?

Es können ca. 60 Menschen dabei sein. Für die Planung schreibt uns bitte sobald wie möglich eine Antwort!! Wir melden uns dann mit weiteren Informationen zur Anmeldung.

Email-Adresse: feminist_resist@riseup.net

Mehr Informationen findet ihr auf unserem Blog: https://feministresist.blackblogs.org

Wir freuen uns auf euch! 

 

Women Breaking Border Kundgebung

Termin am: 

Montag, 23. Juli 2018 - 13:00 bis 16:00

Ereignis: 

  • Kundgebung

Women in Exile & Friends

Women* Breaking Border Summer Bus Tour

23.7.18 Women* Breaking Border Kundgebung 13-16 Uhr auf dem Alten Markt in Magdeburg

Filmvorführung: 14.Tîrmeh (14. Juli) – Die Hölle von Dîyarbakir

Termin am: 

Samstag, 14. Juli 2018 - 19:00

Ereignis: 

  • Filmvorführung

Am kommenden Samstag ist der Jahrestag des Widerstand des 14. Juli 1982. An diesem Tag begannen kurdische Revolutionäre im Knast von Diyarbakir (Amed, Kurdistan) ihren Hungerstreik. Wir zeigen deshalb am Samstag um 19 Uhr im Infoladen Stadtfeld den Film „14.Tîrmeh (14. Juli) – Die Hölle von Dîyarbakir“, der die Geschichte erzählt und die Hintergründe beschreibt.

Orte: 

  • Magdeburg
  • Infoladen Stadtfeld

Kundgebung: Schluss mit den staatlichen Angriffen auf unsere kurdischen GenossInnen

Termin am: 

Freitag, 29. Juni 2018 - 18:00

Ereignis: 

  • Kundgebung

Liebe FreundInnen, MitstreiterInnen, GenossInnen, 

 

in den letzten Wochen mussten viele unserer kurdischen FreundInnen in Sachsen-Anhalt verschiedene Arten von Repressionen und Einschüchterungsversuchen seitens staatlicher Behörden über sich ergehen lassen. Das Spektrum reicht von Bescheiden der Ausländerbehörde, über polizeiliche Ansprachen, bis hin zu Strafbescheiden oder der versuchten Informantengewinnung. Diese Maßnahmen reihen sich ein in bundesweite Repressionsaktionen wie der willkürlichen Durchsuchung des Nav-Dem-Zentrums in Berlin oder der Schikane von kurdischen Jugendlichen auf der 1.Mai Demo in Hannover. Grund für diese keinesfalls zufälligen Aktionen ist, Menschen mit Migrations- und/oder Fluchthintergrund von ihrem politischen Engagement hier in Deutschland abzuschrecken. Dem deutschen Staat ist nicht verborgen geblieben, dass sich kurdische und deutsche AktivistInnen in vielen Städten zusammentun, Bündnisse gründen und gemeinsam solidarisch handeln, um gegen das faschistische Erdogan-Regime und dessen Unterstützung durch die Bundesregierung zu kämpfen. Diese Solidarität ist sowohl der Merkel- wie auch der Erdogan-Regierung ein Dorn im Auge.

Orte: 

  • Magdeburg
  • Alter Markt

Das KUZ Reichenstraße in Quedlinburg ist bedroht ! - Kulturkundgebung

Termin am: 

Donnerstag, 28. Juni 2018 - 15:30 bis 17:30

Ereignis: 

  • Kundgebung

Das KUZ Reichenstraße in Quedlinburg ist bedroht !

 

Die Reiche ist einer von nur sehr wenigen linksalternativen Räumen im Vorharz. Neben verschiedensten Konzerten, einer Kneipe mit arbeiter*innenfreundlichen Preisen mit regelmäßig stattfindenden kostenlosen Kneipenkonzerte, gibt es auch Kabarett und Theater, Kino und einen Kinderladen mit vielen Angeboten, auch über das Haus hinaus. Dieser soziale Raum wird täglich von Menschen unterschiedlichsten Alters genutzt um Hausaufgaben zu machen, zu essen, Kontakte zu knüpfen, zum kickern und Billiard spielen, um einfach nur sein Feierabendbier zu genießen oder eines der vielen Angebote der Reichenstraße wahrzunehmen. Aus diesen Gründen ist es eines der Wichtigsten Orte für Quedlinburg und die Region und darf uns nicht genommen werden ! Doch seit geraumer Zeit wird durch Teile des Stadtrats ordentlich Stimmung gegen die Reiche gemacht, gipfelnd in der jetzigen Stadtratsvorlage zur Kündigung des Betriebsführungsvertrages mit dem Dachverein.

 

Zeigt euch solidarisch und kommt zahlreich am 28.06.2018 um 15.30 Uhr nach Quedlinburg auf den Marktplatz zur Kundgebung und sagt den Leuten im Rathaus, was ihr von den Schließungsplänen haltet!

 

 

offizieller Aufruf: 

https://www.facebook.com/events/678143655851836/

 

 

Kundgebung: Solidarität mit Kurdistan!

Termin am: 

Samstag, 28. April 2018 - 10:00 bis 18:00

Ereignis: 

  • Kundgebung

Unter dem Motto „Solidarität mit Kurdistan! Afrin verteidigen!“ ruft das Solidaritätsbündnis für Samstag zur Kundgebung auf dem Alten Markt auf. Von 10 bis 18 Uhr werden wir mit Fotoausstellung und Infos zum Thema präsent sein. Außerdem wird es Kaffee und Kuchen geben.

Orte: 

  • Magdeburg
  • Alter Markt

Gedenkveranstaltung anlässlich des 73. Jahrestages der Befreiung des Konzentrationslagers Langenstein-Zwieberge (bei Halberstadt)

Termin am: 

Sonntag, 15. April 2018 - 10:00 bis 13:00

Ereignis: 

  • Infoveranstaltung
  • Kundgebung
  • Lesung
  • Performance

 

In diesem Jahr findet die Gedenkveranstaltung aus Anlass des 73. Jahrestages der Befreiung am Sonntag, dem 15. April 2018 statt.

Die Veranstaltung beginnt um 10:00 Uhr vor dem Gedenkstättengebäude in Langenstein-Zwieberge.
Nach einer Begrüßung durch den Gedenkstättenleiter Dr. Nicolas Bertrand wird Dr. Claudio Burelli aus Italien eine Aktion von Jugendlichen einleiten.
Junge Menschen aus der Region haben schulformübergreifend ein Klangprojekt zum Thema „2000 Menschen starben für den Bau eines Stollen“ nach einer Idee der Gruppe der 2. Generation erarbeitet und werden alle Gäste mit auf den „Leidensweg der Häftlinge“ vom ehemaligen Lagergelände zum Mundloch A des Stollens nehmen.
Dort, am Mundloch A, beginnt im Anschluss an die Aktion die Gedenkveranstaltung anlässlich des 73. Jahrestages der Befreiung des Konzentrationslagers Langenstein-Zwieberge.
Ansprachen halten der polnische Überlebende Ryzsard Kosinski, der Franzose André Baud als Vertreter der Gruppe der 2. Generation sowie die Autorin Gila Lustiger.
Die musikalische Umrahmung gestaltet der Klangkünstler Peter Filter.

Am Ende der Veranstaltung fährt ein Bus vom Mundloch A zum Parkplatz der Gedenkstätte.
Die Veranstaltung ist öffentlich. Der Eintritt ist frei.

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